Sonntag, 28. Januar 2007

Spinnennetz-Bastelei



Winterzeit ist Ruhezeit - ist Bücherzeit - ist Bastelzeit.
Aus einer Haselnußrute und Schnur hab ich mich gestern an einer neuen Gartendekoration versucht. Nachdem ich ein bißchen probiert habe, nun mein Erstlinsgswerk.
Es macht Riesenspaß solche Dinge herzustellen. Nun werde ich wohl die nächsten Abende damit beschäftigt sein, größere Spinnennetze zu weben.

Donnerstag, 25. Januar 2007

Eiskaltes Wintermärchen

Auch Winter kann schön sein.

Mittwoch, 24. Januar 2007

Winterfrühling - Frühlingswinter


Die Natur erstaunt mich - nach den letzten frühlingshaften Winterwochen wird es nun doch Winter.

Bei einem Spaziergang am Sonntagnachmittag entdeckten wir blühende Gänseblümchen und Löwenzahn und die ersten Kirschbaumblüten. Man konnte es fast nicht glauben.

Und heute Schnee - fast 30 cm hoch. Werden das meine gestern gepflanzten Christrosen überstehen ?

Ich hoffe, hatte ich mich doch so darüber gefreut.



Die Christrosen und unzählige Zwiebelblumen hatte ich letzte Woche aus einem herrenlosen Garten ausgebuddelt.

Die Gartenbesitzerin kann nicht mehr alleine in diesem verwunschenen alten Häuschen leben und mußte nun in ein Altersheim. Ihre Kinder lösen nun alles auf - der Garten, einst der ganze Stolz der Besitzer wurde zum größten Teil schon gerodet. Alte Bäume und Sträucher, die uns so viel zu erzählen hätten - wurden bodeneben abgesägt. Nun stehen noch einige große Buchsbüsche und einsame Rosen im Garten. Und überall sieht man Blumenzwiebeln aus dem Boden spitzen, sie konnten sich in den vergangenen Jahren ungestört ausbreiten und vermehren.

Wie wird es meinem Garten wohl einmal ergehen ?

Wie wird es sein, wenn sich in meinem Garten niemand mehr kümmert? Es ist liegt wohl in der Natur der Dinge, Leben und Vergänglichkeit. Wichtig ist das Jetzt und Heute, lehrreich das Gestern und spannend das Morgen.
Ja - und schön ist es, wenn ein kleines, vorwitziges Gänseblümchen im Winterfrühling ein Lächeln hervorzaubert.

Samstag, 13. Januar 2007

Erinnerung

Ja, mein Blog beginnt mit Erinnerung. Erinnerung an meine Ramblerrose Paul's Himalayans Musk. Sie wohnte auf einem alten Zwetschgenbaum, der dem Sturm am Freitagabend nicht standhielt.
Die Rose war eine der ersten Ramblerrosen, die in meinen Garten einzog. Gepflanzt wurde sie im Frühjahr 2000 und ich freute mich Jahr für Jahr über ihr ungezähmtes Wachstum. Sie stürmte regelrecht dem Himmel entgegen.

Heute mußte ich sie von ihren zum Teil bestimmt 5 m langen Trieben befreien. Nun stehen noch ihre Haupttriebe, gekürzt auf ca. 2 m Höhe. Wir werden versuchen den Baumstumpf mit Wurzel rauszuziehen. Ich hoffe, daß sich bei diesem Vorhaben die Wurzeln der Rose lockern und ich sie dann ausgraben kann. Ich würde ihr so gerne ein neues Zuhause geben.