Unser Wetter lädt ja momentan überhaupt nicht zur Gartenarbeit ein. Und so hab ich in einer regenfreien Stunde Balkon, Innenhof und meine Holzlagerfenster aufgehübscht. Die große weiße Schüssel durfte zum erstenmal ins Regal und wurde mit Begonien bepflanzt. Ich bin jetzt schon gespannt wie sie sich den Sommer über halten, es ist mein erster Versuch mit Begonien.
Ansonsten hübscht sich mein Gärtle gerade selbst auf. Die weißblühenden Silberlinge leuchten in einem herrlichen weiß. Ich hatte schon die Befürchtung, daß sie sich nicht ausgesamt haben, da sie letztes Jahr im Beet von den Mäusen gekillt wurden und die Samen noch nicht ganz ausgereift waren. Aber sie sind wieder da und ich bin glücklich..
Leider ist uns im letzten Jahr an der Stelle, wo ich die beiden Rebkugeln aufgetürmt habe, ein Flieder eingegangen. Den Stamm habe ich stehen lassen, da darunter noch eine Clematis wächst. Diese darf sich dann dieses Jahr über Kugeln legen. Eigentlich müßte ich noch einen Schnabel und Flügel flechten, dann wäre das Rebvögele fertig. Mal sehen, ob ich noch irgendwo Material auftreiben kann.
Weiß blüht auch der Klarapfelbaum. Ob uns dieses Jahr wieder die Amseln bei der Ernte zuvor kommen?
Überschäumend weiß blüht Exochorda macrantha 'Niagara Falls', eine Prunkspiere. Damit sie etwas besser wirkt und die Grundtriebe etwas senkrechter wachsen, durfte sie sich setzen. Wofür alte Stühle ohne Sitzfläche doch gut sind.
Die Blütchen der Bitterorange haben sich in der Zwischenzeit geöffnet und leuchten wie weiße Sterne.
Und nocheinmal weiß, meine Lieblingsprimelchen, die recht spät
aufblühen. Aber sie sind sowas von schön und duftig, zum Niederknien.
Es ist so schön, die Treppe am Sonnenhang hinunter zu gehen. Den Sträuchern hat der viele Regen gut getan.

Die Artischocke hat den langen Winter gut überstanden. Auch die Schwesterpflanze zeigt schon ihr silbergrünes Blatt. Etwas wärmere Temperaturen wären jetzt vielleicht nicht schlecht.
Auch am Hostahügel tut sich was. Es wird nicht mehr lange dauern und keine Erde wird mehr zu sehen sein. Hostas, Farne, Knöteriche werden wohl miteinander um meine Aufmerksamkeit buhlen. Hübsch sind sie allesamt.
Persicaria runicinata, der Taschenknöterich mit seinem auffallenden Blatt. Leider hat er mein gelbgrünes Flattergras vertrieben. Gut, daß ich es noch an anderer Stelle habe.
Am Fusse des Hostahügels sitzt seit letztem Jahr ein Zierapfelbaum, der den Hostas einmal etwas mehr Schatten spenden soll. Dieses Jahr blüht er zum erstenmal. Hübsch die roten Blüten, die das rote Blattwerk noch mehr betonen. Die Wahl eines Gehölzes für diesen Standort ist uns recht schwer gefallen, doch wir haben gut gewählt.
noch schnell ein Tulpenbild - auch diese waren dieses Jahr zahlreich erschienen, es gab so gut wie keine Ausfälle. Den Mäusen war wahrscheinlich das Frühjahr zu naß.