Freitag, 23. Mai 2008

Überall zu finden Hostas

Da Sigrun nach meiner Hostawanne gefragt hat - bitte schön - hier ist sie



eigentlich sollten es weniger sein, hatte ich es doch tatsächlich geschafft, einige Exemplare in den Garten zu setzen. Doch wer erstmal der Hosta-Sammelleidenschaft verfallen ist, weiß, es gibt ja noch soooo viele schöne.
Die Formen-, Blatt-, Größen- und Farbenvielfalt ist fantastisch. Und jedes Frühjahr das spannende Schlüpfen der ersten Hörnchen, das Aufrollen der Blätter - es ist unbeschreiblich.



Und so hab ich halt, wie könnt es anders sein, auch einige wieder in Töpfen untergebracht.
Da ich über einen wunderbaren Sandsteinbrunnen in allernächster Nähe der Hostas verfüge, ist auch die Gießerei nicht so schlimm. Ich verfüge schließlich über einen lieben Helfer, der mir oft/manchmal ohne Murren - smile - die vielen Kannen griffbereit füllt.

Dieses Jahr bepflanzte ich auch meine verzinkten Einmachtöpfe und Eimer vor der Holzbiege mit Hostas. Sie benötigen sehr viel weniger Wasser als Cannas und das Blatt ist von Frühling bis Herbst interessant. Als Zugabe gibt es ab Sommer und zauberhafte Blütenstiele meist in zartem lila und manchmal in weiß.


Und schließlich verfügen alle Gartenbesitzer über Schattenecken - nur ich hatte keine. Die Betonung liegt auf hatte - smile - denn ich habe mir eine geschaffen.
Sie liegt hinterm Haus und außer mir findet sie fast keiner. Desto öfter findet man mich dort. Da in dieser Ecke nicht sehr viel Boden verhanden ist, formte ich mit Sandsteinen ein kleines Beet und füllte mit meiner Spezial-Erdmischung auf.
Jeden Tag freue ich mich darüber wie wunderbar die Hostas angewachsen sind und inzwischen haben sich noch Farne, eine Hortensie, freche Fingerhüte und ein paar andere Pflänzle dort eingefunden.












Eigentlich bin ich überrascht, daß die im Garten ausgepflanzten Hostas problemlos wachsen. Mein Garten ist den Tag über sonnig, dies macht meinen Hostas nicht das geringste aus, obwohl sie keine zusätzlichen Wassergaben bekommen.
Überhaupt bekommen bei mir nur Garten-Neulinge Wasser, solange bis ich denke, daß sie eingewachsen sind.
Inzwischen habe ich richtig staatliche Hostabüsche, die ich wohl irgendwann einmal teilen muß.

Noch schnell ein paar besonders schöne Pflanzen








Meine Hostas haben keine Namen - nein, das stimmt natürlich nicht. Bei einigen steckt ein Schildchen. Doch für mich ist es nicht wichtig zu wissen, das ist Hosta soundso.
Wenn ich tatsächlich in Versuchung komme eine neue Pflanze zu kaufen, schau ich in mein schlaues Büchlein. Darin habe ich alle Hostas aufgelistet.

Besonders freut es mich, daß Rehe anscheinend keine Hostas mögen. Bis jetzt wurde keine angeknabbert. Bis jetzt - es könnte natürlich sein, daß die lieben Rehlein nun böse auf mich sind, denn seit heute habe ich meine Rosen und sonstige Leckereien eingezäunt. Doch das ist eine andere Geschichte.

Freitag, 16. Mai 2008

Gartenlust

Es ist ein Lust, in den Garten zu gehen. Mir geht es wie Sigrun, Fenster bleiben schmutzig, in der Wohnung wird nur das Allernötigste gemacht. Vielleicht sollte ich mir mal wieder Gäste einladen, das beste Mittel um auch die eigenen vier Wände wieder in Ordnung zu bringen.

Ich kann mich an den einzelnen Gartenecken nicht satt sehen, nur wenige Schritte oder auch nur eine leichte Drehung und es bietet sich wieder ein neues spannendes Gartenbild.

Jeden Morgen gehe ich als erstes auf den Balkon, um kurz mal in den Garten - nein in einen Gartenteil zu gucken.



Manchmal reicht es mir auch noch für einen ganz kleinen Gartentrip. Leider nur manchmal.
Doch nachmittags hält mich dann nichts mehr. Inzwischen nehme ich mir selten gezielt eine Arbeit im Garten vor, denn kaum bin ich draußen, habe ich meine Vorsätze vergessen und sehe dies und das und dort





Eins meiner Gartenhühner, Erinnerung an einen schönen Wellnessnachmittag - smile



Der Kaskadenthymian hat sich wieder wunderbar ausgebreitet, obwohl ich ihn letztes Jahr wegen der Treppenarbeiten ausbuddeln und teilen mußte. Er ist über und über mit zarten Blüten bedeckt.




Zum erstenmal blüht Viburnum Mariesii, der sich am Waldrand an unserer Grundstücksgrenze sichtlich wohl fühlt.



Auf dem ersten Bild ist übrigens Viburnum Watanabe, ein Zwergschneeball zu sehen. Er hat eine unwahrscheinlich lange Blütezeit.
Ebenfalls am Waldrand - mit freundlicher Genehmigung des Waldbesitzers - sitzt seit 4 Wochen Azalea pontica , ein goldgelb blühender und duftender Rhododendrum. Schon von den ersten Blüten sind wir begeistert und mein Mann ist heute eigenhändig hoch geklettert und hat rundrum Farne und sonstiges beseitigt - grins




Und das erste Röslein blüht. Es ist ein fast weißes, ungefülltes Röslein mit leichtem Duft. Die Blüten sitzen aufgereiht wie Perlen an den bogigen Zweigen.
Leider weiß ich den Namen nicht


Samstag, 10. Mai 2008

Pfingsten



Ich wünsche allen ein wunderschönes Pfingswochenende

Monika