Mittwoch, 18. März 2009

So schnell geht's

Vorletzten Samstag, den 7. März hatten wir ja noch Winter dicke.

Und nur eine Woche später, Samstag 14. März schaut es schon viel freundlicher aus.










Und am Dienstag - nur 3 Tage später - trauten sich die ersten Schneeglöckle und auch Wintelinge
















Die ersten Helleboren wagen sich mutig der Frühlingssonne entgegen














Meine neu erstandene hellgelbe Christrose hat jedoch noch einen Ehrenplatz an der Dekoleiter an der Hauswand bekommen. So kann ich sie täglich bewundern







Und bei diesem frühlingshaften Wetter hat mich nun endlich auch die Dekolust gepackt.
Die ersten Töpfe wurden Stiefmütterle und Narzissen bepflanzt - einhändig versteht sich.
Und auch die Osterhasen werden ausgepackt.

















Meine Tröge haben diesen ewig langen Winter wunderbar überstanden. Ich hatte sie weder abgedeckt noch sonst wie geschützt. Um sie an die Hauswand zu rücken, sind sie mir eh viel zu schwer.



Überall im Garten sprießt es - da hüpft mein Gärtnerherzle vor Freude.
Selbst Euphorbia griffithii, das eigentlich nicht ganz so winterhart sein soll, hat sich unter der schützenden Schneedecke fast schon beängstigend ausgebreitet. Überall spitzen die roten Austriebe aus der Erde.


Und falls doch hier und da eine Pflanze den Winter nicht überstanden hat, steht auch schon der Nachschub bereit


Also lieber Frühling, auf geht's, gib dir ein bissel Mühe und vertreib den Winter endgültig !

Samstag, 7. März 2009

So anhänglich

Sooo anhänglich ist dieses Jahr unser Winter. Eigentlich würd ich ihn jetzt schon gerne verabschieden. Während in vielen blogs die ersten Frühlingsblüher zu bewundern sind, kann ich noch immer nur Schneebilder zeigen.
Es hat 24 Stunden durchgeschneit, von Donnerstagabend bis Freitagabend und das bei Temperaturen von + 3 °C - unglaublich. Dementsprechend schwer und naß ist der Schnee.
Diese knochenschwere Arbeit müssen sich dieses Mal 2 Männer teilen, mein Sohn und mein Vater. Der dritte Mann ist wie bei den zehn kleinen Negerlein abhanden gekommen, er ist zum Skifahren in die Schweiz.
Ja und ich würde schon gerne beim Schneeschippen helfen, doch ich wurde diese Woche an der Schulter operiert und bin nun für einige Zeit ruhig gestellt.
(Gsd kann ich die Tastatur des Computers bedienen.)

Ringsrum sind viele Schneebruchschäden an den Bäumen.



Auch am schön gewachsenen stattlichen Birnbaum ist ein Ast runtergebrochen. Vom Küchenfenster aus kann ich 2 entwurzelte Birken sehen.

Der große Haselnußstrauch oberhalb der Garage ist völlig niedergedrückt.

Ich bin gesspannt, wieviele Äste dieses Mal am Boden bleiben.

Die ganze Zeit hatte ich Bange, daß der alte Zwetschgenbaum mit dem Rambler Felicite et Perpetue der Belastung nicht stand hält und in die Straße fällt.

Doch die beiden stehen noch. Ich werde die Rose diesen Sommer noch ein letztes Mal blühen lassen, dann wird der Baum gefällt und die Rose ausgegraben. Das Risiko wiedereinmal bei Wind und Wetter einen Baum samt stachliger Rose von der Straße holen zu müssen, ist mir zu groß.

Gestern abend spät fiel zuerst die Flimmerkiste aus, dann fiel 100 m die Straße hoch eine hohe Tanne um und zu guter letzt fiel der Strom komplett aus und ich saß im Dunkeln vor meinem PC.

Inzwischen scheint draußen die Sonne und die Motorsäge unseres Nachbarn ist zu hören.
Diesen Märzen-Winter werden wohl so schnell nicht vergessen.