Wobei wir nicht jammern dürfen. Dank eigener Quelle haben wir noooch Wasser, noch ... denn der Überlauf lief Donnerstag kaum noch kleinerfingerstark.
Freitag fielen dann 8 ltr. Wasser vom Himmel - ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Da ich aufgrund unserer Bodenverhältnisse schon einige Zeit Ausschau nach trockenheitsverträglichen Pflanzen schaue, sieht der Garten noch ganz gut aus. Doch Rosen, Sträucher, Bäume und inzwischen auch die Taglilien leiden. Jeden Tag bekommt ein anderes Sorgenkind ein paar Kannen Wasser.
Jetzt hoffen wir auf Dienstag - laut Wettervorhersage könnten wir mit ein bisschen Nass rechnen.
Die letzten Tage war ich damit beschäftigt 'überflüssige' Pflanzen zu entfernen. Überall wo sich Tanacetum zu dicht an Stauden ausgesät hat, muß es weg. Fingerhüte, halb verblüht müssen weichen, Nachtviolen kaum verblüht müssen raus. Wassersparen im Blumenbeet. Morgen wird der Häcksler an geschmissen, häckseln Ende Mai, das gab es noch nie.
Vorallem in der Blühdauer macht sich der Wassermangel bemerkbar, kaum aufgeblüht - schon verblüht. Stauden erreichen teilweise nur die halbe Höhe. So langsam kommt wirklich Frust auf.
Und doch, es gut uns noch gut. Wenn ich an die vielen Bauern denke, deren Einkommen mit jedem Trockentag kleiner wird, manch eine Existenz ist in Gefahr.
und dann komm ich und jammer ......... und das bei diesem Anblick