Sonntag, 27. März 2011

Wieder wird es Frühling

Die schlimmen Ereignisse und Katastrophen auf unserer Erde beschäftigen mich sehr. Auch die Freude an meinem Garten hat darunter gelitten. Immer wieder denke ich an die Situation in Japan, an die vielen Menschen, die keinerlei Grund zur Freude haben. Die Angst bestimmt deren Alltag.

Wieder wurde es mir bewußt, daß wir mit unserer Erde, unserer Natur sorgsam umgehen müssen. Und wie wichtig ist es, jeden Tag die kleinen Wunder unserer Welt mit offenen Augen zu sehen und dankbar zu sein.


Überall erwacht in unserer Natur nun wieder neues Leben. Auf der Gartentreppe haben sich viele kleine fast schwarze Stiefmütterle ausgesät. Sie sind so hübsch anzusehen und es fällt mir schwer die Treppen zu benutzen. Dutzende habe ich schon aus der Erde genommen und in Töpfe gepflanzt.



Auf der vorderen Treppe sind es die Lichtnelken, die es sich ungeniert ausgesät haben.


Während die ersten Hostahörnchen aus der Erde spitzen


haben die Christrosen ihren Blütehöhepunkt schon überschritten. Die hellgelbe hat sich dieses Jahr schon ansehlich vergrößert, während die gefüllt blühende Christrose sich noch etwas zurück hält. Um den großen Pulk der dunkelrot-weißen Christrose sind inzwischen die ersten Sämlinge erschienen. Wie wohl deren Blüten aussehen ? - Darauf werd ich wohl noch einige Zeit warten müssen.


Diese Clematis hat wieder kräftig ausgetrieben und läßt wieder mal auf eine überreiche Blüte hoffen.


Kräftig gewachsen ist auch der Bärlauch und einiges davon ist auch schon im Kochtopf gelandet.


Zauberhaft ist der Farbton der Küchenschelle


Garnicht zauberhaft fand ich den diesjährigen Mäuseschaden. Neben einem großen Stock Campanula lactiflora, der letztes Jahr gepflanzten Hortensie Wims Red mußte auch diese Rose dran glauben.


Immer mal wieder habe ich von einem kleinen Pavillon geträumt. Doch erstens fanden wir keinen, der uns gefiel und zweitens konnten wir uns nicht richtig vorstellen, wo man ein solches Teil in unserem hügeligen Gelände aufstellen sollte und ob es zu unserem Gartenstil passen würde.
Dann wurde in der Zeitung ein gebrauchter Pavillon angeboten. Wir schauten ihn uns spaßeshalber an, er gefiel uns auf Anhieb und sofort wußten wir auch wohin damit.

Eine Woche besuchte ich den Resteverkauf eines Gartenmarktes. Und da stand Pavillon Nr. 2 ! Ein Tag später gehörte er mir und wieder war der Standort kein Problem. 2 Johannisbeersträucher mußten weichen und wurden umgepflanzt.

Übrigens sind die Rosen und Clematisse rund um die beiden Schmuckstücke in der Erde und ich hoffe, daß sie ganz schnell wachsen.

Die ersten Frühlingsblumen sind mir natürlich auch schon in die Kiste gehüpft.

Es ist einfach schön, im Eingangsbereich die ersten Gefässe mit blühenden Frühlingsgrüßen zu füllen und sich beim Heimkommen daran zu erfreuen.


Nicht nur der Garten wird neu herausgeputzt, auch die Scheunenwand hat ein neues Kleid bekommen.

Die Krautstanden kommen vor diesem Hintergrund viel besser zur Wirkung, oder ?