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Sonntag, 19. Dezember 2010

4. Advent 2010



Märchenhaft ausschauen tuts schon - der diesjährige Winter. Donnerstagnacht fing es an zu schneien. Freitagmorgen hatten wir über 30 cm Neuschneu. Nasser, schwerer Schnee - zu dritt schaufelten wir 1 1/2 Stunden. Erschwerend kam hinzu, daß wir fast nicht mehr wußten wohin mit dem vielen Weiß.



Fast auf den Tag genau - am 19. Dezember 2009. Schnee hatten wir auch, alle 4 Holzkerzen auf dem von meinem Papa gebastelte Adventskranz 'brannten'.

Heute morgen war es allerdings nicht ganz so einfach für ihn, die diesjährige Kerze 'anzuzünden' d.h. den gelben Holzdocht auf der 4. Kerzen anzubringen. Der Betontrog war völlig im aufgeschaufelten Schnee verschwunden. Zu sehen waren nur noch die Holzkerzen.






Geschafft, unser Adventskranz im Schnee

Samstag, 9. Januar 2010

Ja, da schau her

Ja, da schau her - rief mein Mann heut vormittag aus der Küche.
Ein Reh, schau mal ein Reh.
Neugierig schaute ich aus dem Küchenfenster den Wald hinauf.

Ja und da stand tatsächlich ein Reh. Keine 100 m entfernt. Vorsichtig öffneten wir das Küchenfenster, damit ich besser fotografieren konnte.


Friedlich knapperte es am noch sichtbaren Grün.

Den ganzen Sommer hatte ich kein Reh gesichtet. Lediglich bei der Treibjagd im Herbst flitzte ein Reh gefolgt von 3 kläffenden Hunden am Haus vorbei. Ich hatte jedoch mich jedoch dann fluchtartig ins Haus verzogen. Man weiß ja nie - vielleicht hab ich aus sehr großer Entfernung doch noch Ähnlichkeit mit einem Reh ?

Sohnemann beobachtete jedoch ein paar Tage später 2 Rehe, die über Nachbars Zaun sprangen, über dessen Schafweide bergab sprangen und wieder über den Zaun. Bei seiner Schilderung war es mir allerdings nicht ganz so wohl. Was wäre wenn die lieben Rehlein über meinen Gartenzaun sprangen und dann die ganzen Delikatessen im Blumengarten entdeckten ? Ich darf gar nicht daran denken.

Naja, aber wenn das Rehle dann soo unschuldig da oben steht - doch ein nettes Tierle.
Da bewegte sich etwas rechts im Wald. Und plötzlich stand ein zweites Reh da.



Das schaute jedoch gleich in unsere Richtung. Und auch das erste Reh schien uns nun bemerkt zu haben.


Das zweite Reh traute diese menschlichen Fensterguckern nun doch nicht, ein letzter Blick - und nichts wie weg.


Auch Reh Nr. 1 riskierte noch einen letzten Blick und verschwand rasch im Dickicht.


Ich bin meinen 2 nachbarlichen Waldbewohnern auf jeden Fall dankbar. Hatte ich doch schon hin und her überlegt, was ich in meinem Jubiläumspost schreiben könnte. Denn inzwischen poste ich sage und schreibe schon 3 Jahre.

--------------- 3 Jahre Monika's Hügeltraum --------------

Das bloggen gehört seither zu meinem Leben. Sämtliche Posts habe ich ausgedruckt und in einem Ordner abgeheftet. Es ist ein ziemlicher dicker Ordner geworden und es macht Spaß darin zu blättern. Ich gebe zu, manchmal ziehe ich das gedruckte Papier dem Bildschirm vor.

Danke möchte ich allen, die mich hier besuchen. Ich freue mich über euere Kommentare, es macht das bloggen lebendig.
Ich bedanke mich auch ganz herzlich für die vielen Ideen und Anregungen, die ich aus eueren blogs mitnehmen durfte.

Euere Monika

Samstag, 7. März 2009

So anhänglich

Sooo anhänglich ist dieses Jahr unser Winter. Eigentlich würd ich ihn jetzt schon gerne verabschieden. Während in vielen blogs die ersten Frühlingsblüher zu bewundern sind, kann ich noch immer nur Schneebilder zeigen.
Es hat 24 Stunden durchgeschneit, von Donnerstagabend bis Freitagabend und das bei Temperaturen von + 3 °C - unglaublich. Dementsprechend schwer und naß ist der Schnee.
Diese knochenschwere Arbeit müssen sich dieses Mal 2 Männer teilen, mein Sohn und mein Vater. Der dritte Mann ist wie bei den zehn kleinen Negerlein abhanden gekommen, er ist zum Skifahren in die Schweiz.
Ja und ich würde schon gerne beim Schneeschippen helfen, doch ich wurde diese Woche an der Schulter operiert und bin nun für einige Zeit ruhig gestellt.
(Gsd kann ich die Tastatur des Computers bedienen.)

Ringsrum sind viele Schneebruchschäden an den Bäumen.



Auch am schön gewachsenen stattlichen Birnbaum ist ein Ast runtergebrochen. Vom Küchenfenster aus kann ich 2 entwurzelte Birken sehen.

Der große Haselnußstrauch oberhalb der Garage ist völlig niedergedrückt.

Ich bin gesspannt, wieviele Äste dieses Mal am Boden bleiben.

Die ganze Zeit hatte ich Bange, daß der alte Zwetschgenbaum mit dem Rambler Felicite et Perpetue der Belastung nicht stand hält und in die Straße fällt.

Doch die beiden stehen noch. Ich werde die Rose diesen Sommer noch ein letztes Mal blühen lassen, dann wird der Baum gefällt und die Rose ausgegraben. Das Risiko wiedereinmal bei Wind und Wetter einen Baum samt stachliger Rose von der Straße holen zu müssen, ist mir zu groß.

Gestern abend spät fiel zuerst die Flimmerkiste aus, dann fiel 100 m die Straße hoch eine hohe Tanne um und zu guter letzt fiel der Strom komplett aus und ich saß im Dunkeln vor meinem PC.

Inzwischen scheint draußen die Sonne und die Motorsäge unseres Nachbarn ist zu hören.
Diesen Märzen-Winter werden wohl so schnell nicht vergessen.

Sonntag, 22. Februar 2009

3 Männer im Schnee und ein Fotobuch

Endlich richtig Winter mit Schnee, Eis und glatten Straßen - und das 1 Woche vor Märzbeginn.
Letzten Dienstag fing es so richtig an zu schneien.


Jahreszeitlich bedingt, war der Schnee richtig nass und schwer. Mit einer langen Stange stapfte ich durch den 'Hintereingang' den Berg hinuter in den Garten. Das eigentliche Gartenhaupttor war schon zugeschaufelt, die Treppen und Wege ließen sich nur noch erahnen. Darum also den Hintereingang. Obwohl ich mir einbildete den Garten zu kennen, habe ich beim Abschütteln der Zypern-Cypresse es doch geschafft, einen Buchs Herrenhausen zusammen zu trampeln.
Auch den alten Mirabellenbaum versuchte ich von seiner Schneelast zu befreien. Bis auf einen Ast ist es mir gelungen. Dieser eine Ast ist dann am späten Nachmittag herunter gebrochen - Mist.

Und dann heute morgen - dichter Schneefall - wieder Traumbilder rund ums Haus.













Nicht ganz so begeistert waren meine drei Männer, denn so langsam wissen wir nicht mehr wohin mit dem Schnee. Überall türmen sich die Schneeberge.












Während 3 Generationen draußen schippen genieße ich mein erstes Garten-Fotobuch, das ich vorletzte Woche aus hunderten von Gartenfotos zusammengestellt habe. Neben einzelnen Gartenansichten habe ich meine verschiedenen Taglilien und Rosen aufgelistet. Ich bin total begeistert darüber, welche Möglichkeiten so ein Fotobuch bietet und es werden bestimmt noch weitere Bücher folgen.











So träum ich vom Frühling und vom kommenden Gartenjahr.