Sonntag, 2. September 2007

September-Blicke

Nachdem ich im August ja nicht gerade blogfleißig war, habe ich für den September gute Vorsätze. Es müssen mindestens 2 Beiträge werden !

Sodann bin ich heute durch meinen kleinen Garten marschiert, auf der Suche nach Neuigkeiten. Es war ein frühherbstlicher Tag, sonnig mit angenehmen Temperaturen.

Die blaue, naja fast blaue Dahlie blüht zum erstenmal. Ihre Farbe gefällt mir jedoch außerordentlich gut. Sie paßt wunderbar zu den blauen Astern und zum blauen Leberbalsam in ihrer Nachbarschaft.




Auch vom blauen Phlox bin ich begeistert. Ich habe ihn letzten Jahr beim Treffen der GdS ersteigert.





Hortensie Lemonlight, letzte Woche neu gepflanzt. Jeden Tag nehme ich mir vor, wenigstens 3 Blütenrispen zu schneiden, damit sie mehr Kraft hat um einzuwurzeln. Und jeden Tag verschiebe ich es auf den nächsten. Die Blütenbälle sind zu schön.






Die eichenblättrige Hortensie 'Snowflake', sie ist halbgefüllt, bekam ich vor 4 Wochen von einer lieben Gartenfreundin. Sie kam direkt aus der Baumschule, ohne Blüten. Dafür ist sie schon wunderbar eingewachsen und ich mußte sie fast nicht gießen. Schon jetzt freue ich mich auf die Blüten im nächsten Jahr.


Ebenfalls ein Neuzugang ist das gelbblättrige Mädesüß. Die Blätter dieser bis jetzt noch kleinen Pflanze sind von unwahrscheinlicher Leuchtkraft.



Die Glockenrebe hat sich wunderbar um den Baumkranz gewunden.




Eine meiner überzähligen Susanna-Sämlinge hatte ich zu Füßen des Gartenfahrrads gepflanzt. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten erobert sie jedoch nun das Fahrrad.







Aloha ist wohl einer der schönsten und vor allem die gesündeste Rose in meinem Garten. Sie steht an einem meiner 2 Rosenbögen und blüht durchgehend überreich.


Ja und das ist die Rose 'Ina an Mona'. Sie war eine meiner allerersten Rosen. Ich habe sie bei einem meiner ersten Besuche einer offenen Gartentüre vor ca. 6 Jahren gekauft. Ohne Blüte und ohne Namen. Inzwischen hat sie sich zu einem Riesenstrauch entwickelt. Die Hauptblüte ist Anfang Juni. Dann macht sie eine kurze Pause und blüht nun ganz ordentlich zum zweiten Mal. Mir gefallen diese Blüten mit dem fruchtigen Duft, deren Farbe sich laufend verändert.
Woher ich ihren Namen weiß ? Vor 3 Jahren bin ich mit einem Rosenzweig nochmals zu dieser offenen Gartentür gegegangen um den Namen zu erfragen. Und so weiß ich nun wie sich mein Röslein nennt. Sie ist dieses Jahr ca. 3 m hoch und fast genauso breit.




Interessant sind auch die Blütenbüschel der Nelkenrose. Leider duftet sie nur leicht.


So und verabschieden möchte im mich nach diesem Sonntagsspaziergang mit einem Foto von Aralia calofornicum. Sind die Samenstände nicht wunderschön ?

Sonntag, 19. August 2007

August

Irgendwie bin ich blogmüde oder blogfaul. Die Zeit fliegt an mir vorüber, kein Innehalten, kein Durchatmen, keine Erholung trotz Urlaubszeit.

Auch im Garten geht die Zeit viel zu schnell vorüber. Die ersten Stauden habe ich schon runtergeschnitten und gehäckselt. Noch nie habe ich Anfang August den Häcksler aus seiner Ecke geholt.

Die Farben werden satter, intensiver. Die ersten Hostas fangen an zu vergilben und die Blätter werden unansehlich.



Einer unserer alten Zwetschgenbäume mag nicht mehr. Die Früchte wurden nicht mehr richtig reif und die Blätter wurden gelb. Eigentlich müßte er ganz raus. Da jedoch mein Dekorad dann keinen Hintergrund und Halt mehr hätte, haben wir den Baum ringsrum gestutzt.
Schön sieht es nicht aus. Mal sehen.........


Sehr hübsch sieht momentan eine meiner Susannas aus. Ich habe sie aus Samen gezogen und die verschiedenen Blütenfarben wirken sehr apart. Anstatt eines Klettergerüstes habe ich ihr eine Holzgestell als Stütze gegeben.


Wunderschön auch die Kapfuchsie . Die zartgelben Glöckchen wirken sehr zerbrechlich. Hoffentlich bekomme ich sie gut über den Winter.



Eigentlich hatte ich Samen der Dahlie Bishof of Llandaff bestellt und ausgesät. Ich freute mich riesig über die wenigen Sämlinge und war total von den Socken wie schnell die Pflänzlein wuchsen. Das Laub war tatsächlich sehr dunkel, ja schwarzrot wie ich sie in Erinnerung hatte. Und dann die erste Knospe. Und dann die Enttäuschung. Statt der leuchtend roten Blüte ein leuchtendes dunkelpink. Na denn, werd ich mir die eigentliche Dahlie Bishop of Llandaff wohl doch kaufen müssen.
Ja und wenn ich ehrlich bin, diese Dahlienüberraschung paßt farblich wunderbar zu den zarten Schmuckkörbchen.



Auch auf diesen Moment habe ich mich gefreut. Die leuchtend roten Cannablüten öffnen sich in Reih und Glied. Vor der Holzbiege kommen meine verzinkte Töpfe sehr gut zur Geltung.
Für mich ist dies ein kleiner Höhepunkt im Gartenjahr.

Sonntag, 29. Juli 2007

Diese Woche

Mittwoch war auch ich mit einer lieben Gartenfreundin unterwegs.
Es war ein Tag, den wir sehr genossen haben.
Zuerst besuchten wir eine kleine, aber sehr interessante und außergewöhnliche Gärtnerei den "Weidengarten". Neben einem großen Sortiment an nicht alltäglichen Kräutern, gibt es Staudenraritäten und auch die kleine Dekoecke ist einen Besuch wert. Vor lauter Gucken und Begeisterung vergaß ich dann, den Strauchsalbei mitzunehmen, der vor der Gärtnerei stand.

Der entthronte König


Für diese Steinblume fände ich bestimmt noch ein Plätzchen.



















Endlich gibt es reife Tomaten - für meinen Mann - ich esse leider keine.
Im Tomatenhaus stehen 24 Tomatenpflanzen, 12 gehören meinen Eltern, der Rest uns.





Im Blumengarten gibt es trotz Regen immer wieder Neues zu entdecken.

Faszinierend diese Gras, das wild aufging und daneben Verbena hastata in weiß


Carex pendula mußte ich letztes Jahr in den Wiesenbereich auspflanzen, jetzt kann es sich frei entfalten


Ich hätte nie gedacht, daß die weiße Lupine, ausgesät im Februar, dieses Jahr schon blüht.










Dieses liebe Kätzchen fand ich auf einer Gartenreise, ich kann mich jeden Tag aufs Neue darüber freuen.




Diese Hanfmalve ist einer meiner absoluten Lieblinge. Sie ist ausdauernd und das seit vielen Jahren. Ab Ende Juni blühen die kleinen rosa Malvenblütchen auf. Sie wirken wie rosa Riesenschleierkraut auf graugrünen duftigen Stielen, die jedoch in früheren sehr standfest waren. Leider dieses Jahr nicht ganz so standfest, wie manches andere auch, daß zu schnell und zu früh groß gewachsen ist.
















Im Frühjahr ausgestreute alte Samenbestände sorgen immer wieder für Überraschungen. Diese orange Cosmeen habe ich eigentlich schon seit 3 Jahren nicht mehr im Garten. Daneben weiße Strahlendolde, die jederzeit willkommen ist.





Willkommen auch in dieser Ecke. Die durchgerostete und farbverschmierte Zinkwanne brachte mir eine Bekannte und meinte dazu, irgendetwas würde ich schon damit anfangen können. Ich konnte.

Sonntag, 22. Juli 2007

Sommerlicher Gartenrundgang

Langsam wechselt die Gartenfarbe. Hatten doch bisher die Farben weiß, rosa und pink den Garten dominiert, ist nun das fast schon herbstliche gelb an der Reihe.





Interessant gezeichnete Tagetes. Bis jetzt ohne größere Schneckeneinbußen.


























Heliopsis 'Summer Nights' in einem satten weithin leuchtenden gelb mit oranger Mitte.
Hatte sie doch bisher jedes Jahr mit den Schnecken zu kämpfen, wuchs sie diesen Sommer problemlos zu ihrer stattlichen Größe heran.























Aus Samen gezogen habe ich das kletternde Tränende Herz mit den gelben Blüten. Es windet sich über ein Rosenstämmchen und auch das Klettergerüst einer Clematis hat es sich erobert.


Fast hätte ich meine Aralia vergessen. Inzwischen hat sie faszinierende Blütenstände:

Sonntag, 15. Juli 2007

Gartenfahrt Schwäbische Alp

Gestern war ich wieder mal auf Gartenfahrt.
Sie führte mich nach an den Fuß der schwäbischen Alp, nach Dettingen südlich von Rottenburg.
Kunstprofessor Roland Doschka, war der Besitzer des ersten Gartens. Ein großer, sehr gepflegter Garten, angelegt in mehrere Terrassen und Räume. Viele Formschnitte, Rasen blitzblank und kurzgeschoren ohne einen Ansatz von "Unkraut", Kunstobjekte sowie ein Hang, bepflanzt mit den Farben Monets. Dieses Farbenspiel konnten wir allerdings nur erahnen, da die Blütezeit vorbei war. Am meisten beeindruckte mich flache Teich am Fuße des Hügels, der wie eine riesige natürliche Wasserpfütze auf mich wirkte. Es war köstlich den darin badenden Fröschen zuzuschauen.




















Weiter ging es nach Mössingen, einer kleinen Stadt, die den Titel Blumenstadt trägt. Der
symphatische Stadtgärtner stieg zu uns in den Bus und zeigte uns auf einer Rundfahrt herrliche gesäte Kosmeenbänder entlang der Straßen, Wiesen mit unzähligen Sonnenblumen, Verkehrsinseln mit duftenden Sommerblumen. Uns ging das Herz auf, ob dieser natürlichen Blumenpracht.
Bestimmt werde ich diese Stadt nächstes Jahr zum Mössinger Rosenmarkt besuchen.




Den Abschluß dieser Gartenfahrt machte der Garten von Frau Braun in Kusterdingen.
Ein romatischer Cottagegarten. Zahlreiche kleine Gartenräume in verschiedenen Blütenfarben in Szene gesetzt, lauschige Ecken mit gemütlichen Sitzplätzen, Winkel mit schönen Dekorationen.
Besonders das gelbe Beet war von einer unwahrscheinlichen Leuchtkraft, jedoch in keiner Weise aufdringlich oder knallig. Auch das rote Beet beeindruckte durch seine intensiven Farben.
Fast regte mich dieser Garten zur Nachahmung an, was die einzelnen Farbenbeete betraf. Doch wenn ich ehrlich bin, werde ich wohl nie so konsequent sein können. Also wird mein Garten wohl ländlich bunt bleiben.





Montag, 2. Juli 2007

Hortensienträume

Als ich vor 15 Jahren meinen Hügeltraum bezog, war eigentlich fast nur Nutzgarten vorhanden. Dort blühten sommers viele, viele Ringelblumen. Außerdem gab es noch Fuchsien und ein paar wenige Bauernhortensien.
Leider haben sich die Ringelblumen rar gemacht, wahrscheinlich hacke ich zuviel.
Die Fuchsien meiner Schwiegermutter gibt es noch. Sie sind inzwischen zum Teil in alte Einmachkessel umgezogen, so kann ich sie besser transportieren.
Und die Bauernhortensien habe ich zum großen Teil ausgetopft und eingegraben. Gelände ums Haus herum gibt es genug, glücklicherweise. So hat sich das Wässern der meisten Hortensien erübrigt. Nur noch wenige sind im Topf - eigentlich nur noch 2 Büsche.
Ich werd sie noch im Topf belassen, denn dort blühen sie in einem herrlichen rot, während die ausgepflanzten nun blau und dunkellila blühen.


Hortensie im verzinkten Einmachtopf





Eine herrliche Hortensie. Sie hat keinerlei Probleme mit Spätfrösten und ist im Aufblühen cremeweiß, wird dann hellblau und schließlich dunkelblau mit einem Stich ins violett. Die Zweige sind rötlich und die Blüten kleiner als bei den Bauernhortensien. Leider weiß ich nicht wie sie heißt. Mein Sohn hatte sie in einer Tombola einer Gärtnerei gewonnen. Dieses Jahr hat sie zum erstenmal mit der Standfestigkeit Probleme. Dieses Problem haben dieses Jahr jedoch auch einige andere Stauden, Sträucher und auch Rosen.











Aufgrund des milden Winters blüht diese Hortensie nach 4 Jahren nun zum erstenmal. Das Warten hat sich jedoch gelohnt.





Weiße Bauernhortensie mit schöner Fernwirkung.

Hortensie Annabell, sie ist einfach ein Mu8 in jedem Garten. Darum habe ich sie gleich zweimal gepflanzt.


Zwei dieser imposanten Bauerhortensien schmücken die Hofeinfahrt.







Diese drei Hortensienbüsche habe ich vor zwei Jahren aufgrund ihrer Größe ausgepflanzt. Inzwischen sind sie gut angewachsen. Rechts Hortensie Ayesha.

Hortensie macrophylla "Ayesha" , die Prinzessin, mit zarten Blüten, die fast porzellanartig wirken. Leider ist sie sehr kälteempfindlich und wird deshalb im Winter warm eingepackt.


Eine Rispenhortensie. Spätestens ab August muß ich ihr ein Stützgerüst geben, da ihre Blütenstände sehr groß und schwer werden.




Und noch schnell ein Bild meiner Fuchsien-Parade.