Vor einigen Jahren habe ich begonnen, den "Schwall" so wird dieses Gelände entlang eines Weges bezeichnet, zu bepflanzen. Es war für meinen Mann immer sehr mühsam mit der Motorsense das Gras in diesem Bereich zu mähen. Nun ja, wie ich inzwischen festgestellt habe, ist es auch für mich mühsam dieses Steilgelände unkrautfrei zu halten. Ich bin noch immer aus ausprobieren, welche pflegeleichten Pflanzen die Fläche gut abdecken, um das Unkraut zu unterdrücken oder wenigstens im Zaum zu halten. Gleichzeitig möchte ich jedoch, daß das ganze Jahr über ein bißchen was blüht. Und so langsam haben meine Bemühungen Erfolg. Eigentlich sieht meine Wegrandbepflanzung jetzt das ganze Jahr über recht nett aus.
Den herbstlichen Eindruck möchte ich euch heute vermitteln.
Hier seht ihr den Weg entlang des eingezäunten Gartens.
Den Anfang machen Astilben. An dieser Stelle ist es sehr feucht, so feucht daß ich hier eigentlich immer Gummistiefel anziehen sollte. Astilben mögen es feucht und haben sich inzwischen häuslich ausgebreitet. Sie blühen im Sommer in einem schönen rosa. Doch auch die Herbstfärbung ist faszinierend.
Pflegeleicht sind "Fette Hennen".
Leider weiß ich nicht wie diese kleine gelben Sterne heißen. Inzwischen habe ich die ersten Sämlinge entdeckt. Diese werden ebenfalls am Schwall bleiben.
Dieses Jahr blüht zum erstenmal der Buschklee. Ein Geschenk von Susanna. Er legt sich
malerisch über den Zaun. Zusammen mit den am Hang wachsenden niedrigen Astern bildet er ein wunderschöne Farbkombination.
Bewährt hat sich Geranium Macrorrhizum. Die Pflanzen habe ich im ebay erstanden.
Einen Teil davon hatte ich an der Stelle, wo jetzt die Astilbe ist gepflanzt. Doch dort war es zu feucht. Sie mögen es trocken. Da meine rosa blühen, werde ich mich noch auf die Suche nach weiß blühenden G.M. machen.
Johanniskraut hat im Frühling ein schönes Blattwerk, blüht im Sommer leuchtend gelb und im Herbst wirkt der schöne Beerenschmuck.
Mit dem Bleiwurz bin ich nicht ganz zufrieden. Er scheint sich hier nicht wohlzufühlen. Nach 3 Jahren hat er sich kaum merklich vergrößert.
Herrlich ausgebreitet hat sich Muehlenbeckia. Sie bildet einen dichten, grünen Teppich, lediglich ein panaschiertes Efeu versucht ihr Konkurenz zu machen.
Das Habichtskraut habe ich aus meinem ehemaligen Schrebergarten mitgebracht. Sie ist sehr ungestüm und breitet sich unterirdisch und durch Samen aus. Doch ich möchte sie in ihrer Einfachheit nicht missen.
Und nun sind wir bei der Einfahrt zu unserem Haus angelangt. Im Kurvenbereich sitzen 2 Bauernhortensien. Immergrün,Frauenmantel, wilder Nelkenwurz und Efeu bedecken die Erde.