So stiegen wir Samstagmorgen in den Flieger Richtung Berlin-Potsdam. Ziel war der Förster Garten, von dem wir schon soviel gehört hatten. Er enttäuschte uns nicht. Es war eine wunderbare Stimmung im Garten und vor allem der Senkgarten hatte es uns angetan.
Wir wanderten von Bank zu Bank um immer wieder innezuhalten und die herrlichen Eindrücke auf uns wirken zu lassen.
Ein kleiner Frosch nutzte das schöne Wetter um in seinen hauseigenen Whirlpool zu steigen und auf einer kleinen Grasinsel im Wasserbecken spielten 7 Fröschlein Verstecken.
Und klar, wenn man so viele schöne Pflanzen bestaunt, da entsteht das "Auchhabenwill"-Gefühl. So stürzten wir uns nachdem wir uns gestärkt hatten, in die dazugehörende Gärtnerei. Sie hatten -ohelend- jedoch noch eine viel größere Pflanzenauswahl, als wir erwarteten. Wunderbar übersichtlich aufgereiht, alles in Zugriffhöhe. Da wir (vielleicht besser ich) unsere Koffer- und Fluggepäckgewichtsfreiräume gehörig unterschätzten, griffen wir nach sorgfältigem Abwägen zu - grins. Und so kam es, daß wir die Gärtnerei mit je "nur" einer Tasche flugtauglich präparierten Stauden verließen.
Den Abend verbummelten wir in den vielen romantischen Straßen Potsdams. Vor dem Brandenburger Tor begrüßte uns ein peppiger Chor mit einem munteren Folkloreliedlein und die Sonne hüllte uns zu Ehren diese Kirche in ein faszinierendes Licht.
Der Sonntag begann mit einem gemütlichen Frühstück im Innenhof des Hotels.
Dann fuhren wir mit der Straßenbahn zur Freundschaftsinsel, auf der ein Sichtungsgarten angelegt ist. Da es doch ziemlich heiß war, nutzen wir auch da die schattig stehenden Bänke, um den parkähnlichen Garten zu genießen. Ich traf ein ausgewachsenes Exemplar eines Mammutbaumes. Solch ein noch klein und filigran aussehendes Bäumchen habe ich im Frühjahr in einem Anfall von Leichtsinn auf einem Flohmarkt gekauft. Ob ich wohl diese Höhe noch erleben werde ?
Neben Taglilien waren natürlich auch Rittersporne in vielen Blautönen zu sehen. Dieser hier war so blau, daß es dem Auge schon fast weh tat
Dank unseres Ausfluges weiß ich nun auch, welche Ausmaße die von mir gepflanzte Becherpflanze einnehmen kann.
Was und wo wir anschließend traumhaft gut gegessen haben, seht ihr auf SUSANNAS KUDELMUDEL-blog.
Nocheinmal bummelten wir durch Potsdams Straßen - ein paar nette Geschäfte hatten extra für uns geöffnet - und dann gings wieder nach Hause.
Wer Träume verwirklichen will
muß wacher und tiefer träumen
als andere
Karl Förster
Danke Susanna, für diese 2 schönen Tage, die Dank deine Organisation ein tolles Erlebnis waren.