Dieses Jahr erfüllten wir uns einen großen Wunsch, endlich mal wieder 14 Tage Urlaub am Stück - weit weg von zuhause ... 1100 km ein ganz schöner Batzen zu fahren.
Wir waren das letzte Mal vor 14 Jahren in Dänemark, damals mit 3 Kindern. Dieses Mal waren wir nur noch zu dritt - vielleicht das letzte Mal mit unserem Jüngsten ?
Wir hatten eine wunderschöne Zeit - trotz meines Fahrradsturzes am ersten Tag und einigen Tagen Schmerzen.
Kleine Ausflüge in malerische, beschauliche Städtchen, die zum Bummeln und Einkaufen einluden.
Überall gab es Antikes und Gebruchtes, sowie Loppermarket - kleine Flohmärkte waren die Verführung pur (für mich)
Endlich mal wieder ein dickes Buch zu lesen (kein Gartenbuch !) sowie ein kleines feines Gartenbuch (Übern Gartenhag von Richard Katz), fast kein Fernsehen - trotz Olympia, statt dessen viel Spaß beim Familienkniffeln.
Unser kuscheliges Ferienheim - ruhig gelegen in den Dünen - mit 4 Sitzplätzen rund ums Haus
Am ersten Tag machten wir eine Fahrradtour (leider meine einzige) durch die Dünenlandschaft zu einem Leuchtturm.
Blick vom Leuchtturm Richtung Nordsee
Blick vom Leuchtturm Richtung Ringköbing-Fjord
Das nächstgelegene größere Städtchen Ringköbing begeisterte uns mit seinen wunderschönen Backsteinhäusern. Unglaublich, daß Rosen mit sowenig Erde auskommen können :
Klar gibt es auch in Dänemark Garten und Gärten. Wir besuchten ein 10.000 qm großen Rosengarten mit einer riesigen Rosengärtnerei
Rosenstöcke soweit das Auge reicht
Im Rosengarten standen die Rosen in voller Blüte. Doch nicht nur Rosen gefielen uns, auch diese beiden malerischen Himalaya-Birken beeindruckten uns.
In der Nähe gab es auch einen neu angelegten Hostagarten mit über 85o Sorten. Der Garten befindet sich in einem kleinen Waldgebiet, wunderschön angelegt. Schade, daß es an diesem Tag regnete. Besonders gefiel uns diese Gunnera
500 Fuchsiensorten fanden wir in einem kleinen privaten Fuchsiengarten.
Doch die meiste Zeit verbrachten wir am Strand.
Einfach stundenlang am Meer entlang zu spazieren und die Seele baumeln zu lassen.
Nichts denken - frei werden - entspannen. Die salzige Luft einzuatmen und den Blick über die herrlichen Steine wandern zu lassen.
Jaja, die Steine hatten es uns angetan. Von jedem Strandgang brachten wir einige Steine mit nachhause.
Und 'einige' traten dann auch die Reise in den Schwarzwald an. Gut, daß mein so lieber Mann nicht mitbekam, in welchen Koffer-Ritzen die Steine verschwanden. Die Überraschung zuhause war dann groß.
Doch leider hat alles ein Ende. Und so genossen wir den letzten Bilderbuch-Sonnenuntergang