Dienstag, 2. September 2008

endlich Urlaub ......

endlich Urlaub - Urlaub an der Nordsee - Urlaub in Dänemark

Dieses Jahr erfüllten wir uns einen großen Wunsch, endlich mal wieder 14 Tage Urlaub am Stück - weit weg von zuhause ... 1100 km ein ganz schöner Batzen zu fahren.

Wir waren das letzte Mal vor 14 Jahren in Dänemark, damals mit 3 Kindern. Dieses Mal waren wir nur noch zu dritt - vielleicht das letzte Mal mit unserem Jüngsten ?

Wir hatten eine wunderschöne Zeit - trotz meines Fahrradsturzes am ersten Tag und einigen Tagen Schmerzen.
Kleine Ausflüge in malerische, beschauliche Städtchen, die zum Bummeln und Einkaufen einluden.
Überall gab es Antikes und Gebruchtes, sowie Loppermarket - kleine Flohmärkte waren die Verführung pur (für mich)
Endlich mal wieder ein dickes Buch zu lesen (kein Gartenbuch !) sowie ein kleines feines Gartenbuch (Übern Gartenhag von Richard Katz), fast kein Fernsehen - trotz Olympia, statt dessen viel Spaß beim Familienkniffeln.

Unser kuscheliges Ferienheim - ruhig gelegen in den Dünen - mit 4 Sitzplätzen rund ums Haus


Am ersten Tag machten wir eine Fahrradtour (leider meine einzige) durch die Dünenlandschaft zu einem Leuchtturm.
Blick vom Leuchtturm Richtung Nordsee


Blick vom Leuchtturm Richtung Ringköbing-Fjord


Das nächstgelegene größere Städtchen Ringköbing begeisterte uns mit seinen wunderschönen Backsteinhäusern. Unglaublich, daß Rosen mit sowenig Erde auskommen können :



Klar gibt es auch in Dänemark Garten und Gärten. Wir besuchten ein 10.000 qm großen Rosengarten mit einer riesigen Rosengärtnerei
Rosenstöcke soweit das Auge reicht
Im Rosengarten standen die Rosen in voller Blüte. Doch nicht nur Rosen gefielen uns, auch diese beiden malerischen Himalaya-Birken beeindruckten uns. Schade, daß mein Gärtle so klein ist.

In der Nähe gab es auch einen neu angelegten Hostagarten mit über 85o Sorten. Der Garten befindet sich in einem kleinen Waldgebiet, wunderschön angelegt. Schade, daß es an diesem Tag regnete. Besonders gefiel uns diese Gunnera Übrigens mußte eine kleine Gunnera die Heimfahrt mit uns antreten. Ich bin gespannt, ob ihr das Schwarzwaldklima gefällt.

500 Fuchsiensorten fanden wir in einem kleinen privaten Fuchsiengarten. Leider konnte die Besitzerin weder deutsch noch englisch. Ich hätte sie gerne so viel gefragt. Bei ihr sah ich eine Kapfuchsie mit rotbraunen Glöckchen. Leider waren die zum Verkauf vorgesehenen Töpfe viel zu groß für unser Auto. So begnügte ich mich mit diesen beiden kleinen Ablegern.

Doch die meiste Zeit verbrachten wir am Strand.

Einfach stundenlang am Meer entlang zu spazieren und die Seele baumeln zu lassen.
Nichts denken - frei werden - entspannen. Die salzige Luft einzuatmen und den Blick über die herrlichen Steine wandern zu lassen.
Jaja, die Steine hatten es uns angetan. Von jedem Strandgang brachten wir einige Steine mit nachhause.
Und 'einige' traten dann auch die Reise in den Schwarzwald an. Gut, daß mein so lieber Mann nicht mitbekam, in welchen Koffer-Ritzen die Steine verschwanden. Die Überraschung zuhause war dann groß.

Doch leider hat alles ein Ende. Und so genossen wir den letzten Bilderbuch-Sonnenuntergang


Samstag, 9. August 2008

mit den Augen ........

einen richtig schönen Nachmittag hatte ich heute - meine Lieblingstochter war da - freu.
Ihr Daumen wird immer grüner, der kleine Finger ist auf jeden Fall schon grün. Nur ganz selten lassen ihre Pflanzenkenntnisse zu wünschen übrig - so zum Beispiel, wenn sie das Zierapfelbäumchen mit einem Stachelbeerbäumchen verwechselt - smile.

Ich mag die Gartenrundgänge mit meiner Tochter, das gemeinsame Freuen am Garten und unserer wunderschönen Umgebung.

Und da ich gesehen habe, daß sie mit meiner Digi unterwegs war, habe ich die Bilder schnell noch runtergeladen. Wollte ich doch unbedingt wissen, wie der Garten in den Augen meiner Tochter aussieht.

.......... und so sieht er mit den Augen meiner Tochter aus ..........







Himmelsleiter

























Und das ist der kleine aber feine Garten meiner Tochter - mitten in der großen Stadt


Ein schönes Wochenende

Samstag, 2. August 2008

Darüber hab ich mich gefreut

Über viele kleine Dinge durfte ich mich die letzten Tage freuen. Und auch im Garten machte mein Herz ab und zu einen Freudenhüpfer.
Total überrascht und aus dem Häusle war ich, als ich diese kleine Mohnblüte entdeckte. Bestimmt dreimal bin ich an diesem Tag zu der Stelle spaziert, um die intesive Farbe zu bestaunen. Und da diese Blütchen doch sehr kurzlebig sind, hab ich sie noch schnell am frühen Morgen fotografiert.


Die Samenkapsel werde ich nun hüten und bewachen, in der Hoffnung, fürs nächste Jahr wieder Samen zu haben.

Die Rose Polka blüht schon einige Jahre bei mir. Das Foto ist etwas beschlagen, da ich meine Digi unterm T-shirt vor dem einsetzenden Regen schützen mußte - smile. Der Effekt ist doch auch hübsch - oder ?


Sehr früh blüht dieses unbekannte Gras, jedes Jahr schöner, jedes Jahr üppiger.


Ab und an hab ich frühmorgens im Halbschlaf kreative Einfälle. Nachdem ich jedesmal dieses filigrane Gras bedauerte, das fast am Boden liegend seine Schönheit nicht zur Geltung bringen konnte, kam mir im Bett die rettende Idee. Ich hatte noch einen alten Stuhl ohne Sitzfläche rumstehen. Dieser dient nun als Stütze, und das Gras hat noch genügend Freiheit sich auszubreiten.


Die Farbe Orange ist in meinem Garten doch häufig anzutreffen. Es gelingt mir einfach nicht, die Farbe auf eine einzelne Ecke zu reduzieren. Viel zu hübsch sind die Blütchen, die im Garten verstreut, immer wieder anzutreffen sind. Ich denke, daß es sich hier um eine Lilienart handelt, die Jahr für Jahr regelmäßig Anfang August blüht.


Klar freue ich mich über die ersten Blüten der Staudensonnenblumen. Doch ist auch etwas Wehmut dabei, ist dies doch auch ein Zeichen dafür, daß der Herbst naht.


Auch im Gemüsegarten gibt es Grund zur Freude. Die Frühkartoffeln sind eingekellert und Gurken, Bohnen, Blattsalate, Tomaten, grüne und gelbe Zuchchinis bereichern unseren täglichen Speiseplan. Die herzige Kartoffel brachte mir mein Sohn vom Kartoffelfeld mit - ein verspätetes Muttertagsgeschenk - smile.


Ich wünsche allen ein schönes August-Wochenende

Donnerstag, 17. Juli 2008

Krautstanden

Wer kennt sie nicht, die alten Sauerkrauttöpfe. Heutzutage findet man sie sehr oft auf Flohmärkten oder auf Haushaltsauflösungen; mit viel Glück auf dem Sperrmüll und manchmal bekommt man sie auch geschenkt .....

Bevor ich die Töpfe bepflanze, bohrt mir mein Mann 2 - 3 größere Löcher in den Boden. Dies ist gar nicht so einfach, da die Töpfe sehr robust und dickwandig sind. Ich muß zugeben, es tut mir auch jedesmal etwas leid, diese schönen Behälter anzubohren.

Da ich nicht die ganzen Töpfe mit Erde auffüllen möchte, suche ich einen im Durchmesser passenden Plastiktopf, den ich bepflanze. Dann stelle ich einen kleineren Plastik oder auch Tontopf umgekehrt, das heißt mit der Öffnung nach unten in den Schmalztopf. Darauf kommt ein Blumentopf-Unterteller und zuletzt wird mein bepflanzter Topf hineingestellt. Dieser ganze Topfinnenbau sollte natürlich nicht über den Krauttopf-Rand hinausschauen.

Am meisten Spaß macht das jährliche Bepflanzen der Krautstanden, und jedes Jahr wechseln Farbe und Blattstrukturen.

So sehen 3 meiner Krauttöpfe dieses Jahr aus. In einen habe ich eine dunkelrote Geranie, einen kleinen Buchs, ein hohes blaues Schnitt-Agaratum und eine aus Samen gezogene weiße Susanna.


Der zweite und kleinste Topf ist mit einer dunkelblättrigen Nessel sowie einer blaublühenden Balkonpflanze (leider weiß ich den Namen nicht) bestückt


In der größten Krautstandel sind nocheinmal Ageratum, eine einjährige Wolfsmilch und eine weiße Gaura.



Und da alle drei Töpfe als Gruppe zusammenstehen, sieht das Ganze dann so aus



Sieht hübsch aus, dachte sich ein Spanisches Gänseblümchen und hat sich flugs vor den Töpfen ausgesät.

Sonntag, 6. Juli 2008

Blüten und mehr

Wieder mal kann ich mich nicht auf Post-Thema festlegen. Es gibt im Garten so viel zu sehen und zu bestaunen. Unzählige Fotos habe ich gemacht und vor lauter fotografieren haben sind die Beikräuter übermütig geworden und haben sich im Garten so richtig ausgebreitet.
Doch heut morgen bin ich schon früh nach draußen und habe mich ausgetobt und das sieht dann so aus - smile -

Danke meinem Sohnemann, für dieses Überraschungsfoto.

Früh morgens liebe ich die Stimmung im Garten, Hortensie Annabell mit ihren riesigen, weißen Blütenkugeln und im Hintergrund die weiße Ramblerrose 'Felicite et Perpetue' im alten Zwetschgenbaum.



Das rosafarbene Mädesüß auf langen Blütenstielen beim näheren Hingucken eine rosaner Blütenwolkentraum



Genauso faszinierend diese grüne Blütenbälle eines Wegerichs, dank Susanna hat er nun auch einen Namen: Plantago major 'Rosularis' - Rosenwegerich




erst auf den zweiten Blick sieht man die Blüte dieser wohl selteneren Art der Jungfer im Grünen


Reinweiß, einfach und zart wirken die Blüten der Stockrose. Im Hintergrund die die Weidenblättrige Sonnenblume, die ich aufgrund ihrer Blätter gepflanzt habe. Die gelben Blütchen im Herbst sind eigentlich nur Zugabe.

Überreich blühen diese beiden Clemis - farblich ergänzen sie sich hervorragend


Ist dieses Löwenmäulchen nicht zauberhaft ? Ich bin gespannt ob es den Winter übersteht. Ich schneide die Stängel nach der Blüte ab und meist blühen sie dann im nächsten Jahr wieder. Ich habe Pflanzen, die schon im 8. Jahr blühen.

Hochsaison haben momentan die Taglilien. Ich liebe sie, da sie den Zeitraum der Rosenpause überbrücken.
Neu ist dieses Jahr Alaqua











und auch
'Schnickel Fritz'











'Ed Murray' hat im dritten Standjahr 3 Blütenstiele, ein samtiges schwarzrot - ein absolutes Highlight










Schwer zu beschreiben ist der schillernde Farbton dieser unbekannten Taglilie, deren erste Blüte ich gestern entdeckte. Grandios oder ?













Zum Schluß noch ein kleines Dufterlebnis fürs Näslein - eine Wicke.