Schon immer haben mich Taglilien fasziniert. Es gibt Sorten in meinem Garten, die schon Ende Mai blühen. Doch der wirklich große Auftritt der Hemerocallis beginnt gegen Ende Juni.
Inzwischen müßte ich so ca. 60 verschiedene Taglilien haben, irgendwann werde ich sie einmal zählen. Da es inzwischen bestimmt tausende verschiedene gibt, merke ich mir die Namen meiner Lieblinge nicht, wozu auch. Ich freue mich einfach an ihnen.
Früher kannte ich eigentlich nur orangefarbene Taglilien.
Ja und dann höchstens noch gelbe
Daß es so viele verschiedene Blütenformen gibt hätte ich nie gedacht. Ganz begeistert bin ich, wenn eine gelbe Taglilie ein grünlichen Schlund hat.
Es gibt übrigens Leute, die Taglilien auch als Schlundblumen bezeichnen. Mir gefällt aber diese Bezeichnung für die anmutigen Blumen überhaupt nicht.
Viele Sorten sind halbgefüllt oder haben gerüschte Ränder.
Rosa Taglilienträume
Auch kräftige Rot- und auch Lilatöne gibt es
Andere habe hübsche dunklere Äuglein
Taglilien mit schmalen Blütenblättern hören auf den Namen Spiders. Zum Teil sind sie fast 2 m hoch
Viele meiner Taglilien haben inzwischen richtig große Horste gebildet und ich werde sie wohl nächstes Jahr teilen müssen.
Taglilien lasssen sich wunderbar mit anderen Stauden kombinieren
In der Kombination mit Hostas wirken sie am Treppenaufgang richtig schön.
Auch wenn im ganzen Garten die Taglilien blühen, stehlen sie anderen Pflanzen nicht die Show. Besonders gerne bleibt mein Blick am Grün des Hostahügels hängen. Ist das nicht wunderschön ?
Und wenn sich nun die Taglilienträume langsam verabschieden, beginnen die Hortensien uns zu verzaubern. Schon jetzt zieht die Samthortensie, die überraschenderweise den Winter gut überstanden hat, die Blicke auf sich.
Dies war übrigens mein 150. Blogbeitrag - ganz schöne viele - smile.
Freitag, 20. Juli 2012
Montag, 9. Juli 2012
offene Gartentür - auch ich mag Dekos
Nun auch ich mag Dekos - in Maßen und möglichst unaufdringlich. Meine Dekoliebe beschränke ich hauptsächlich auf den Innenhof und ein bißchen drumherum.
Im Einfahrtsbereich steht seit diesem Frühjahr dieser Wurstkessel.
Auch wir stellten vor vielen Jahren unsere Wurst selbst her. Ich erinnere mich noch sehr gut an diese wunderbaren Bratwürste - nie mehr haben wir solch schmackhafte Würste bekommen. Heute ist es leider nicht mehr möglich zu Hause ein Schwein zu schlachten und dann zu wursteln .... wie so vieles auf Grund der Hygienevorschriften.
Aus zweien dieser Tröge haben unsere Schweinle gefressen.
Verzinkte oder emaillierte Einmachkessel gab es früher in jedem Haushalt
Und auch die Sauerkraut-Gärtöpfe gehörten zur Ausstattung eines größeren ländlichen Haushaltes
Während es mir jedesmal leid tut, diese alten Gegenstände mit Abflusslöchern zu versehen, haben die Siebe genug Löcher. Diesen besonders großen und schönen Seiher hat mir meine Mama vom Flohmarkt mitgebracht.
Gut zur Dekoration eignen sich auch die Kupferwannen mit ihren Porzellangriffen.
Platz zum Dekorieren bieten auch unsere offenen Holzlagerfenster. Zwei Fenster sind mit Regalen aus alten Baubohlen unterteilt.
Ein drittes Fenster wurde mit alten Weinkisten bestückt.
Und das vierte Fenster gehört unseren beiden Wildkatzen - smile.
Verzinkte Wannen und Milchkannen gibt es mehrere zu bewundern. Teils bepflanzt mit großen und kleinen Hostas, Sommerblumen oder auch mit Dachwurzen.
Alte Leitern finden sich bei uns im Heuboden - noch. Einige mußten natürlich auch zur Deko herhalten.
Eigentlich sollte eine Rose dieses Rankgerüst bedecken. Doch die Rose hatte unter dem letzten Winter sehr gelitten und so mußte dieses Weidenherz herhalten. Inzwischen hat die als Rosenbegleitung gepflanzte Clematis sich durch das Herz hindurch gerankt, was sehr hübsch aussieht.
Zur Zeit mache ich jeden Tag einen Hemerocallis-Rundgang. Ich mag Taglilien sehr und habe inzwischen eine kleine Sammlung verschiedenster Farben, Formen und Größen.
Habt ihr Lust mich das nächste mal zu begleiten ?
Im Einfahrtsbereich steht seit diesem Frühjahr dieser Wurstkessel.
Auch wir stellten vor vielen Jahren unsere Wurst selbst her. Ich erinnere mich noch sehr gut an diese wunderbaren Bratwürste - nie mehr haben wir solch schmackhafte Würste bekommen. Heute ist es leider nicht mehr möglich zu Hause ein Schwein zu schlachten und dann zu wursteln .... wie so vieles auf Grund der Hygienevorschriften.
Aus zweien dieser Tröge haben unsere Schweinle gefressen.
Verzinkte oder emaillierte Einmachkessel gab es früher in jedem Haushalt
Und auch die Sauerkraut-Gärtöpfe gehörten zur Ausstattung eines größeren ländlichen Haushaltes
Während es mir jedesmal leid tut, diese alten Gegenstände mit Abflusslöchern zu versehen, haben die Siebe genug Löcher. Diesen besonders großen und schönen Seiher hat mir meine Mama vom Flohmarkt mitgebracht.
Gut zur Dekoration eignen sich auch die Kupferwannen mit ihren Porzellangriffen.
Platz zum Dekorieren bieten auch unsere offenen Holzlagerfenster. Zwei Fenster sind mit Regalen aus alten Baubohlen unterteilt.
Ein drittes Fenster wurde mit alten Weinkisten bestückt.
Und das vierte Fenster gehört unseren beiden Wildkatzen - smile.
Verzinkte Wannen und Milchkannen gibt es mehrere zu bewundern. Teils bepflanzt mit großen und kleinen Hostas, Sommerblumen oder auch mit Dachwurzen.
Alte Leitern finden sich bei uns im Heuboden - noch. Einige mußten natürlich auch zur Deko herhalten.
Eigentlich sollte eine Rose dieses Rankgerüst bedecken. Doch die Rose hatte unter dem letzten Winter sehr gelitten und so mußte dieses Weidenherz herhalten. Inzwischen hat die als Rosenbegleitung gepflanzte Clematis sich durch das Herz hindurch gerankt, was sehr hübsch aussieht.
Zur Zeit mache ich jeden Tag einen Hemerocallis-Rundgang. Ich mag Taglilien sehr und habe inzwischen eine kleine Sammlung verschiedenster Farben, Formen und Größen.
Habt ihr Lust mich das nächste mal zu begleiten ?
Sonntag, 1. Juli 2012
offene Gartentür - weiter zum Sonnenhügel
Weiter gehts entlang der im Frühjahr gesetzten Abgrenzungsmauer Richtung Sonnenhügel.
Gleich am Anfang dieser Hügelfläche - als Beet kann man diesen Teil nicht bezeichnen -
steht Carex grayi, die Morgensternsegge mit ihren wahrlich sternartigen Blüten.
Meine relativ steile Problemfläche seht ihr hier im Bild links des Treppenaufgangs oberhalb der Steinreihe.
Angelegt - bzw. von der Grasnarbe befreit habe ich diesen Teil vor innerhalb von 2 Jahren. Da ich solche Aktionen nie in einem Rutsch schaffe, läßt die Bepflanzung und Gestaltung in diesem Bereich noch zu wünschen übrig. Aber ich gehöre zu den geduldigen Gärtnerinnen und bis in 2 oder 3 Jahren wird es auch hier hoffentlich etwas harmonischer aussehen.
Der Perückenstrauch 'Young Lady' rechts unten im Bild soll einmal als duftige Wolke den Hügel verzaubern, wie gesagt - ich bin geduldig.
Unterhalb des kleinen Weges steht Perückenstrauch 'Grace', dessen Blätter wunderbar mit dem Phlox harmonieren.
Ich liebe Perückensträucher (Cotinus), 5 verschiedene Arten sind inzwischen in meinem Garten beheimatet.
Und ich mag rotlaubige Sträucher, wie man hier unschwer erkennen kann.
Den Treppenaufgang zum Hügelausblick haben mein Mann und Sohnemann im Frühjahr angelegt. Besonders gelungen ist auf halber Höhe eine kleine Sitzmöglichkeit zum Ausruhen und Genießen.
Rechts vom Treppenaufgang wächst diese Centaurea, eine der wenigen Pflanzen aus England, die unseren diesjährigen Winter überstanden hat. Ganz fantastisch ist die rotbraune Farbe, die in Wirklichkeit sehr viel schöner ist.
Oben angekommen, wird der Hügel von einem ca. 1,50 m tiefen Beet eingerahmt.
Rechts außen, eine langlebige, problemlose Pflanze, die Indigolupine (Baptisia). Zur Blütezeit eine von allen Besuchern bewunderte Staude.
Oberhalb des Beetes befindet sich unser schönster Sitzplatz, der Hügelausblick.
Blick vom Hügelausblick auf dieses Einfassungsbeet (und ins umliegende Tal)
Rechts wird der Hügelausblick vom Wäscheplatz begrenzt, der - wie könnte es auch anders sein - ebenfalls bepflanzt ist.
Ein wahres Bienenparadies ist der Teppichthymian, übrigens die einzige Thymianart, die durch den Winter gekommen ist.
Tja, und dann ein weiterer Steilhang unterhalb des Hügelausblickbeetes. Da es hier sehr sonnig, sehr trocken und auch ziemlich steinig ist, werde ich diesen Hang großflächig bepflanzen. Als Füllpflanzung habe ich hier Wollzyst (Stachys byzantina) vorgesehen. Lichtblicke sind Euphorbia seguieriana ssp.niciciana sowie Katzenminze (Nepeta grandiflora) und zwar die Sorte 'Blue Danube'. Diese Sorte ist außergewöhnlich standfest und blüht sehr lange. Ein weiterer Vorteil ist, daß sie sich durch Stecklinge prima vermehren läßt.Einjährige, wie Kornblumen, Mohn und Chenopodium botrys, den klebrigen Gänsefuß geben diesem Hang Bewegung.
Den Anfang der Bepflanzung habe ich gemacht, doch es wird wohl noch eine Weile dauern bis ich diesen Hang fertig habe.
Unterhalb des Hanges stehen einige junge Mirabellenbäume. Die Baumscheiben habe ich im Frühjahr frei gehackt, um dann ein Sommerblumenwiese-Mischung einzusäen.
Inzwischen blüht es hier in leuchtenden Farben
Doch bleiben wir oben - das nächste Mal machen wir einen kleinen Rundweg ums Haus, das ein oder andere gibt es auch hier zu entdecken - versprochen.
Gleich am Anfang dieser Hügelfläche - als Beet kann man diesen Teil nicht bezeichnen -
steht Carex grayi, die Morgensternsegge mit ihren wahrlich sternartigen Blüten.
Meine relativ steile Problemfläche seht ihr hier im Bild links des Treppenaufgangs oberhalb der Steinreihe.
Angelegt - bzw. von der Grasnarbe befreit habe ich diesen Teil vor innerhalb von 2 Jahren. Da ich solche Aktionen nie in einem Rutsch schaffe, läßt die Bepflanzung und Gestaltung in diesem Bereich noch zu wünschen übrig. Aber ich gehöre zu den geduldigen Gärtnerinnen und bis in 2 oder 3 Jahren wird es auch hier hoffentlich etwas harmonischer aussehen.
Der Perückenstrauch 'Young Lady' rechts unten im Bild soll einmal als duftige Wolke den Hügel verzaubern, wie gesagt - ich bin geduldig.
Unterhalb des kleinen Weges steht Perückenstrauch 'Grace', dessen Blätter wunderbar mit dem Phlox harmonieren.
Ich liebe Perückensträucher (Cotinus), 5 verschiedene Arten sind inzwischen in meinem Garten beheimatet.
Und ich mag rotlaubige Sträucher, wie man hier unschwer erkennen kann.
Den Treppenaufgang zum Hügelausblick haben mein Mann und Sohnemann im Frühjahr angelegt. Besonders gelungen ist auf halber Höhe eine kleine Sitzmöglichkeit zum Ausruhen und Genießen.
Rechts vom Treppenaufgang wächst diese Centaurea, eine der wenigen Pflanzen aus England, die unseren diesjährigen Winter überstanden hat. Ganz fantastisch ist die rotbraune Farbe, die in Wirklichkeit sehr viel schöner ist.
Oben angekommen, wird der Hügel von einem ca. 1,50 m tiefen Beet eingerahmt.
Rechts außen, eine langlebige, problemlose Pflanze, die Indigolupine (Baptisia). Zur Blütezeit eine von allen Besuchern bewunderte Staude.
Oberhalb des Beetes befindet sich unser schönster Sitzplatz, der Hügelausblick.
Blick vom Hügelausblick auf dieses Einfassungsbeet (und ins umliegende Tal)
Rechts wird der Hügelausblick vom Wäscheplatz begrenzt, der - wie könnte es auch anders sein - ebenfalls bepflanzt ist.
Ein wahres Bienenparadies ist der Teppichthymian, übrigens die einzige Thymianart, die durch den Winter gekommen ist.
Tja, und dann ein weiterer Steilhang unterhalb des Hügelausblickbeetes. Da es hier sehr sonnig, sehr trocken und auch ziemlich steinig ist, werde ich diesen Hang großflächig bepflanzen. Als Füllpflanzung habe ich hier Wollzyst (Stachys byzantina) vorgesehen. Lichtblicke sind Euphorbia seguieriana ssp.niciciana sowie Katzenminze (Nepeta grandiflora) und zwar die Sorte 'Blue Danube'. Diese Sorte ist außergewöhnlich standfest und blüht sehr lange. Ein weiterer Vorteil ist, daß sie sich durch Stecklinge prima vermehren läßt.Einjährige, wie Kornblumen, Mohn und Chenopodium botrys, den klebrigen Gänsefuß geben diesem Hang Bewegung.
Den Anfang der Bepflanzung habe ich gemacht, doch es wird wohl noch eine Weile dauern bis ich diesen Hang fertig habe.
Unterhalb des Hanges stehen einige junge Mirabellenbäume. Die Baumscheiben habe ich im Frühjahr frei gehackt, um dann ein Sommerblumenwiese-Mischung einzusäen.
Inzwischen blüht es hier in leuchtenden Farben
Doch bleiben wir oben - das nächste Mal machen wir einen kleinen Rundweg ums Haus, das ein oder andere gibt es auch hier zu entdecken - versprochen.
Sonntag, 17. Juni 2012
offene Gartentür - mein kleiner Hostahügel
wo waren wir stehen geblieben ?
- Ach ja, am unteren Pavillon, dessen Eingang links von dem sich bei jedem Windhauch wiegenden Gras Hakonechloa macra und dem dahinter stehenden später weiß blühenden Sanguisorba eingerahmt wird.

Dann rechts davon eine Clematis und hier beginnt auch meine Hostalandschaft. Bis vor einem Jahr stand hier ja auch ein großer alter Zwetschgenbaum mit Ramblerrose American Phillar. Nachdem beide letzten Herbst dem Sturm zum Opfer fielen, haben wir sehr lange gesucht um ein passenden Gehölz für diese Stelle zu finden. Letztendlich haben wir uns dann für einen rotblättrigen Zierapfel entschieden. Aber er wird wohl noch ein paar Jährle benötigen um seine ihm zugedachte Leitposition einzunehmen. Geduld ist wieder mal angesagt.

Auf den Treppenstufen säen sich jedes Jahr unzählige kleine schwarze Veilchen aus, die immer Abnehmer finden.

Der Treppe entlang wechseln jeweils Hosta und Taglilien miteinander ab. Es sind Taglilien in gedeckten Farben, so daß sie den Hostas nicht die Schau stehlen und trotzdem ab Juli auch in diesem Bereich Blüten zu sehen sind.

Am Ende der Treppe dann diese Schönheiten, dieses Jahr sind die Hostas nach einer richtig langen Anlaufzeit unglaublich gewachsen. Ich werde wohl nächstes Jahr einige Hostas teilen müssen.

Zwischen den Hostas wachsen im oberen Schattenbereich einige Farne und auch verschiedene Knöteriche. Dieses Jahr haben sich zwischen den Pflanzen Unmengen von Mohn und Fingerhut ausgesät, es war ganz schön mühsam diese zu entfernen. Drei verschiedene Hortensien sitzen ebenfalls in diesem Beet. Während Endless Summer jedes Jahr überreich blüht, sind die beiden anderen noch etwas kümmerlich.

Bleiben darf auch Lunaria rediviva, der ausdauernde Silberling. Im Gegensatz zu seinen einjährigen Geschwistern mit den mehr rundblättrigen Samenständen hat rediviva mehr schmale, spitz zulaufende Samenstände. Beide Arten sind toll in herbstlichen und auch weihnachtlichen Dekorationen.

Über die Treppensteine legt sich diese hübsche Campanula poscharskyana mit weißem Auge.
In einem fast unwirklichen blauen Farbton blüht diese Vergißmeinnichtblüten ähnliche Pflanze, die ich letztes Jahr aus Samen gezogen habe und sich dieses Jahr dann selbst ausgesät hat.

Jetzt machen wir einen kleinen Schlenker und laufen an einem unserer Kirschbäume vorbei an die untere Gartengrenze.

Auch wenn die Kirschbäume meinem Mann als Fruchtlieferanten für sein selbstgebranntes Kirschwässerle dienen, ein bißchen gartentauglich aufgehübscht werden sie schon

Sodele jetzt sind wir unten angelangt, wo ich einen von den Mäusen im Wachstum gestoppten Kirschbaum als Kletterhilfe für die Rose Ghislaine de Féligonde umfunktioniert habe. Ich hoffe, die Rose legt bei ihrem Wachstum endlich mal einen Zahn zu, schließlich macht es ihr die dunkelpinkfarbene Clematis vor.

Der Rose gegenüber wächst die allerschönste Euphorbiensorte in meinem Garten. Die fantastisch gelbgrünen Blüten (die streng genommen, gar keine Blüten sind) haben eine unglaubliche Leuchtkraft.

Genug von dieser Ecke, es geht wieder bergan Richtung Sonnenhügel zum nächsten Hangbeet.

Doch halt - eine Bank - machen wir erstmal eine kleine Pause.
Dann bis zum nächstenmal ................
- Ach ja, am unteren Pavillon, dessen Eingang links von dem sich bei jedem Windhauch wiegenden Gras Hakonechloa macra und dem dahinter stehenden später weiß blühenden Sanguisorba eingerahmt wird.

Dann rechts davon eine Clematis und hier beginnt auch meine Hostalandschaft. Bis vor einem Jahr stand hier ja auch ein großer alter Zwetschgenbaum mit Ramblerrose American Phillar. Nachdem beide letzten Herbst dem Sturm zum Opfer fielen, haben wir sehr lange gesucht um ein passenden Gehölz für diese Stelle zu finden. Letztendlich haben wir uns dann für einen rotblättrigen Zierapfel entschieden. Aber er wird wohl noch ein paar Jährle benötigen um seine ihm zugedachte Leitposition einzunehmen. Geduld ist wieder mal angesagt.

Auf den Treppenstufen säen sich jedes Jahr unzählige kleine schwarze Veilchen aus, die immer Abnehmer finden.

Der Treppe entlang wechseln jeweils Hosta und Taglilien miteinander ab. Es sind Taglilien in gedeckten Farben, so daß sie den Hostas nicht die Schau stehlen und trotzdem ab Juli auch in diesem Bereich Blüten zu sehen sind.

Am Ende der Treppe dann diese Schönheiten, dieses Jahr sind die Hostas nach einer richtig langen Anlaufzeit unglaublich gewachsen. Ich werde wohl nächstes Jahr einige Hostas teilen müssen.

Zwischen den Hostas wachsen im oberen Schattenbereich einige Farne und auch verschiedene Knöteriche. Dieses Jahr haben sich zwischen den Pflanzen Unmengen von Mohn und Fingerhut ausgesät, es war ganz schön mühsam diese zu entfernen. Drei verschiedene Hortensien sitzen ebenfalls in diesem Beet. Während Endless Summer jedes Jahr überreich blüht, sind die beiden anderen noch etwas kümmerlich.

Bleiben darf auch Lunaria rediviva, der ausdauernde Silberling. Im Gegensatz zu seinen einjährigen Geschwistern mit den mehr rundblättrigen Samenständen hat rediviva mehr schmale, spitz zulaufende Samenstände. Beide Arten sind toll in herbstlichen und auch weihnachtlichen Dekorationen.

Über die Treppensteine legt sich diese hübsche Campanula poscharskyana mit weißem Auge.

In einem fast unwirklichen blauen Farbton blüht diese Vergißmeinnichtblüten ähnliche Pflanze, die ich letztes Jahr aus Samen gezogen habe und sich dieses Jahr dann selbst ausgesät hat.

Jetzt machen wir einen kleinen Schlenker und laufen an einem unserer Kirschbäume vorbei an die untere Gartengrenze.

Auch wenn die Kirschbäume meinem Mann als Fruchtlieferanten für sein selbstgebranntes Kirschwässerle dienen, ein bißchen gartentauglich aufgehübscht werden sie schon

Sodele jetzt sind wir unten angelangt, wo ich einen von den Mäusen im Wachstum gestoppten Kirschbaum als Kletterhilfe für die Rose Ghislaine de Féligonde umfunktioniert habe. Ich hoffe, die Rose legt bei ihrem Wachstum endlich mal einen Zahn zu, schließlich macht es ihr die dunkelpinkfarbene Clematis vor.

Der Rose gegenüber wächst die allerschönste Euphorbiensorte in meinem Garten. Die fantastisch gelbgrünen Blüten (die streng genommen, gar keine Blüten sind) haben eine unglaubliche Leuchtkraft.

Genug von dieser Ecke, es geht wieder bergan Richtung Sonnenhügel zum nächsten Hangbeet.

Doch halt - eine Bank - machen wir erstmal eine kleine Pause.
Dann bis zum nächstenmal ................
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