In zarten Farben beginnt die Irisblüte. Die erste Iris, die bei mir blüht, ist diese zartlilane, die sich durch das Geranium-Laub gearbeitet hat. Kurz darauf öffnen auch die fast zerbrechlich wirkenden hellgelben Irise ihre Blüten.
Dann kommt auch schon der erste Knalleffekt in lila-weiß.
In vielen Ecken sind nun diese Farbspiele zu bewundern.
Ganze Flächen haben sie sich zum Teil erorbert und es wird nun an der Zeit, daß ich die Horste verkleinere.
Die hellblaue Sorte stand schon vor 20 Jahren in meinem Garten und ist total unempfindlich. Sie blüht sehr früh und sehr lange. Sie trotzt nur so vor Gesundheit, eine richtig alte Gartensorte ohne Zuchtallüren. Auch die Iris im Vordergrund ist sehr vermehrungsfreudig und unempfindlich. Nur halb so lange blüht die weiße Iris in der Mitte.
Auch im Einfassungsbeet am Hügelausblick fühlen sich die Irise wohl. Diese drei passen farblich gut zueinander.
Treppabwärts wird es dann sommerlich gelb.
Eigentlich müßte ich diese Akelei zur Iris pflanzen, es ist fast exakt die gleiche Farbe
So langsam kommen aber auch die anderen Stauden in die Gänge. Entgegen sonstigen Jahren hat sich die Blütezeit bei vielen um fast 2-3 Wochen verschoben. Der Mai war einfach zu kalt und nass. Nicht ausrotten läßt sich der knallorange Mohn. Seit Jahren möchte ich mich von ihm trennen, doch jedes kleinste Wurzelstück treibt wieder durch und es werden statt weniger immer mehr Blüten. Ich werde mich wohl mit ihm arrangieren müssen. Gut, daß die Blütezeit relativ kurz ist.
Leider sind Lupinen nur kurzlebig, höchstens 2-3 Jahre bereichern sie meinen Garten - dann muß ich wieder für Ersatz sorgen. Schön ist die Kombination mit der weißen Bergflocken-Blume (Centaurea montana), die sehr viel länger blüht als die blaue Wildform.



















































