Samstag, 31. März 2007

Teller sucht Tasse




'Teller sucht Tasse' ist eine ganz besondere Veranstaltung in einer Nachbargemeinde, die dieses Jahr zum zweitenmal neu aufgelegt wurde.
Zugunsten eines historischen Gebäudes haben sich einige Leute zusammengefunden, die verschiedene Aktionen starten, um Spenden zu sammeln. Von der Bevölkerung werden Geschirrteile aller Art gesammelt um sie dann nach Zweck und Art sortiert zu Schnäppchenpreisen zum Kauf anzubieten. Darunter befinden sich oft auch wertvolle Sammlerstücke.
Teller, Tassen, Schüsseln, Suppenterrinen, Gläser, Vasen, Töpfe, Besteck, Übertöpfe und dieses Jahr zum erstenmal auch Tischwäsche - es war alles da. Bei Öffnungsbeginn war natürlich gleich ein Riesenandrang, denn wer zuerst kommt - mahlt zuerst. Fast jeder Besucher kommt mit Korb und Kisten bewaffnet und zeitweise war kein Durchkommen mehr.

Auch ich bin natürlich wieder fündig geworden und habe meine Zuckerdosen und Milchkännchensammlung zum Bepfanzen vergrößert. Ganz stolz bin ich auf die kleine Rosenthal-Schale sowie eine Sauciere aus England. Die Töpferkorbschüssel mit stolzem Hahn aus Soufflenheim im Elsaß für sage und schreibe 1 Euro ist doch wunderschön. Darin werden in Zukunft unsere Frühstücksbrötchen serviert. Zwei massive Glaskugeln werden wohl draußen im Garten dekoriert, ebenso die die witzige kleine Ente aus Keramik. Für das schöne Tischtuch mit zarten kleinen Röschen aus einem herrlichen Stoff habe ich zwar keinen passenden Tisch, aber wie ich mich kenne werde ich schon noch eine Verwendung dafür finden.

Bei einem weiteren kleinen Flohmarkt fand ich dann noch die zwei irdenen Schnapsflaschen. Darüber freut sich mein Mann bestimmt, brennt er doch den Rossler und auch den Obstler selbst. Er liebt es Schnaps zu brennen. Andere Leute singen in der Badewanne - mein Mann singt beim Brennen.

Sonntag, 18. März 2007

Frühling in der Warteschleife




Man sollte es nicht glauben. Nach diesen wirklich schönen, warmen Tagen kehrt tatsächlich der Winter zurück. Und ich hatte mich schon so auf meinen Frühlingsbalkon gefreut.
Da ich leider vom Esstisch aus meinen Garten nicht sehe, werden meine Balkonkästen immer der Jahreszeit entsprechen bepflanzt und dekoriert. Das ist für mich absolutes Muß und wenn wir dann zum erstenmal draußen auf dem Balkon frühstücken freuen wir uns über die ersten Frühlingsblumen. Dieses Jahr werden es wohl Stiefmütterchen, Bellis und Vergißmeinnicht sein.

Beim letztjährigen Balkon- und Gartenwettbewerb in unserem kleinen Städtchen bekam ich den ersten Preis. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet und ging daher nicht einmal zur Preisverleihung.

Und so ging ich diese Woche zum Discounter, der zu meiner Freude doch sehr ansehliche Pflänzchen hatte. Doch nun machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. So blieb mir heute nichts anderes übrig, als die Pflanzen in größere Pötte zwischenzupflanzen, damit sie sich bis zum nächsten Frühlingsausbruch gut entwickeln.

Ganz zum Schluß entfernte ich dann die meisten Blüten, damit die Pflanzen ihre Kraft erstmal in Wurzeln und Blätter stecken. Natürlich wurden die Blüten nicht weggeschmissen, sie bekamen einen Ehrenplatz auf der Anrichte.

Sonntag, 4. März 2007

Frühling



Nach dieser verregneten Woche endlich Sonnenschein pur. Herrliches Sonntagswetter - und wenn man dann unterwegs solch schöne Fotomotive findet muß man doch einfach aufs Knöpfle drücken - meint ihr nicht auch ?

Sonntag, 25. Februar 2007

Handtaschen - Geschichte



Letzten Sommer war ich auf einer Gartenreise im Saarland und Elsaß unterwegs.
Man lernt viele Menschen kennen, was genauso faszinierend sein kann, wie das
Kennenlernern neuer Gärten.
Besonders beeindruckt hat mich eine richtig nette Dame. Mit einer Lässigkeit
und viel Humor zeigte sie uns was Mode ist und Mut zu modischen Details. Ich
bewunderte vor allem die grüne Giesskannen-Handtasche. Ich war hin und weg.
Ich mußte diese Tasche haben und die nette Dame verhalf mir dazu.

Ja, Ende September traf die Tasche bei mir ein. Mehrmals nahm ich Anlauf und
wollte mit meinem wunderschönen Täschle ausgehen. Doch immer wieder machte ich
einen Rückzieher - ich war einfach nicht mutig genug.

Die Tasche verbrachte den Winter in meinem Schlafzimmer, gefüllt mit Tüchern.
Doch dies ist ja eigentlich ein bescheidenes Dasein für eine so schöne Tasche.
Kurzerhand wurde sie nun von mir umfunktioniert.
Gefüllt mit Blumen zieht sie nun statt auf der Straße in meinem Wohnzimmer die
Blicke auf sich.

Sonntag, 18. Februar 2007

Pflanzenkinder 1



Ja, es geht los - ich beginne meine Sommerpflanzung zu planen.

Letztes Jahr hatte ich einige Buntnesseln, gekaufte und selbstausgesäte.
Da meine eigene Sämlinge sich sehr gut und wie immer viel zu zahlreich entwickelten, habe ich einige davon einfach in den Garten gepflanzt. Zu meiner Überraschung wuchsen sie dort wunderbar, sie entwickelten sich zu staatlichen Pflanzen.


Eine besonders schöne, dunkelblättrige Pflanze habe ich dann im Herbst ausgegraben und in einen Topf gesetzt. Sie verbrachte dann den Winter auf der Fensterbank im Wohnzimmer. Vor ca. 2 Wochen schnitt ich ein paar Blattriebe ab und stellte sie in ein Wasserglas. Siehe da, sie wurzelten schon nach kurzer Zeit. Vielleicht noch 1 Woche, dann werden sie in Töpfe gepflanzt. Dort können sie weitere Wurzeln bilden und sich auf den Frühsommer freuen, wenn sie wieder nach draußen wandern.

Freitag, 9. Februar 2007

Sammelleidenschaft




Seit vielleicht 4 Jahren sammle ich Aluminium-Gefäße. Warum mich dieses Material so faziniert, ich weiß es nicht. Mich begeistern die vielfältige Formen. Und seit einiger Zeit sind es vorallem die alten Kaffee- und Teekannen, die es mir angetan haben.

Die kleine Kanne entdeckte meine Mama auf einem Flohmarkt. Ich habe mich riesig darüber gefreut.
Meistens gehen wir zusammen Flohmarkt stöbern. Und noch nie sind wir ohne ein Schnäppchen nach Hause gefahren.

Es ist immer sehr aufregend und spannend, wenn ich mich daran mache im Frühjahr meine Aussendekos zusammenzustellen. Zur Verfügung stehen mir 3 große offene Fenster in unserer Holzgarage - das 4. Fenster gehört unseren 2 wilden Hauskatzen. Inzwischen habe ich den größten Teil unseres früheren Heubodens mit Regalen und Schränken ausgestattet. Dort werden meine Fundstücke gesammelt und mir fällt es oft schwer zu entscheiden, welches Stück dekoriert und bepflanzt wird und welches Teil zu einem späteren Zeitpunkt ans Tageslicht darf.

Sonntag, 4. Februar 2007

Dachwurze in München



Unseren letztjährigen Sommerurlaub - es war eigentlich nur ein Kurzurlaub - verbrachten wir in München.
Eine aufregende, pulsierende Stadt. Mama, Papa, Kind - alle waren begeistert,
jeder durfte ein Tagesprogramm festlegen. Wobei Papa und Kind sich ja immer
einig waren, Sportgeschäfte und Allianz-Arena waren angesagt.

Ja und den letzten Tag verbrachten wir dann im Botanischen Garten in München.
Die ganze Familie war letztendlich begeistert von der wunderschönen Anlage.
Die Pflanzen waren hervorragend beschriftet, die Zusammenstellung der Pflanzungen
war ideenreich und sehr informativ.

Auch die Sonderausstellung der Gartenschule war sehr schön. Was man mit Dach-
wurzen, alten Ziegeln und Blumentöpfen alles machen kann zeigen euch meine
beiden Bilder.