Gengenbach liegt im Kinzigtal, von uns aus lediglich eine gute halbe Autostunde entfernt. Dieses Städtlein ist bekannt für ihren alljährlichen Adventskalender.
Doch zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich es bisher nicht geschafft habe, Gengenbach in der Weihnachtszeit zu besuchen.
Um ganz ehrlich zu sein, ich kann mich eigentlich nur an 2 Gengenbach-Besuche überhaupt erinnern.
Umso überraschter war ich heute. Dieses kleine Städtchen war so hübsch und gemütlich.
Viele kleine Gasse luden durchwandern ein.
Die Fachwerkhäuser waren überschwenglich mit Blumen geschmückt.
Verträumte Hinterhöfe
Mit Kletterpflanzen geschmückte Hausfassaden
Überall gab es solch liebevolle Details zu entdecken
Nach einem gemütlichen Cafe-Besuch machten wir uns dann wieder auf den Heimweg.
Natürlich hatte ich schon längst bemerkt, daß in Gengenbach morgen Sperrmüllabfuhr sein mußte. Ab und zu sah man verschiedenes an Ausrangiertem vor den Häusern liegen.
Ja, und wie wir durchs Stadttor gingen, beobachteten unsere Bekannte und ich, wie
ein älterer Herr gerade dabei war verschiedene Holzteile vors Haus zu legen.
Neugierig blieben wir stehen, denn diese Einzelteile sahen nach einem alten Holztisch aus. Auf meine Frage hin, ob dem so sei, meinte er, ja - ich könne mir das Gestell im Innenhof gerne ansehen. Ihr glaubt nicht, wie schnell ich hineinsauste.
Ein wunderschöner alter Tisch, mit Ausziehplatten und einer Schublade. Und dazu 4 richtig, schöne, alte Holzstühle. Er meinte, ich könnte das Zeug gerne haben !
Tja, mein lieber Mann war nicht ganz so erfreut über diese sonntägliche Aussichten, alte Möbel ins Auto zu laden. Doch was macht man nicht alles für sein liebes Weib.
So holte er das Auto und wir luden das "Zeug" ein.
Innerhalb der 5 Minuten, während Heidi und ich auf unsere autoholenden Männer warteten, wollte man uns die Möbel 2 mal wegnehmen.
Ja, wär hätte das gedacht, daß dieser Sonntagsbesuch so endet.
Übrigens, was wir auf der Heimfahrt Schönes sahen, erzähl ich euch im nächsten Post.