Bevor ich die Töpfe bepflanze, bohrt mir mein Mann 2 - 3 größere Löcher in den Boden. Dies ist gar nicht so einfach, da die Töpfe sehr robust und dickwandig sind. Ich muß zugeben, es tut mir auch jedesmal etwas leid, diese schönen Behälter anzubohren.
Da ich nicht die ganzen Töpfe mit Erde auffüllen möchte, suche ich einen im Durchmesser passenden Plastiktopf, den ich bepflanze. Dann stelle ich einen kleineren Plastik oder auch Tontopf umgekehrt, das heißt mit der Öffnung nach unten in den Schmalztopf. Darauf kommt ein Blumentopf-Unterteller und zuletzt wird mein bepflanzter Topf hineingestellt. Dieser ganze Topfinnenbau sollte natürlich nicht über den Krauttopf-Rand hinausschauen.
Am meisten Spaß macht das jährliche Bepflanzen der Krautstanden, und jedes Jahr wechseln Farbe und Blattstrukturen.
So sehen 3 meiner Krauttöpfe dieses Jahr aus. In einen habe ich eine dunkelrote Geranie, einen kleinen Buchs, ein hohes blaues Schnitt-Agaratum und eine aus Samen gezogene weiße Susanna.
Der zweite und kleinste Topf ist mit einer dunkelblättrigen Nessel sowie einer blaublühenden Balkonpflanze (leider weiß ich den Namen nicht) bestückt
In der größten Krautstandel sind nocheinmal Ageratum, eine einjährige Wolfsmilch und eine weiße Gaura.
Und da alle drei Töpfe als Gruppe zusammenstehen, sieht das Ganze dann so aus
Sieht hübsch aus, dachte sich ein Spanisches Gänseblümchen und hat sich flugs vor den Töpfen ausgesät.