Wie jedes Jahr stand vergangenes Wochenende das Klassentreffen meines Mannes an. Dieses Jahr fand es in Mainz statt, was mich besonders freute.Zum einen konnte ich so auf der Hinfahrt einen kleinen Abstecher in den Odenwald einplanen, zum anderen gibt es in Rheinhessen einiges, was ich mir schon lange einmal anschauen wollte.
Donnerstagmorgen starteten wir als Richtung Mainz. Unterwegs machten wir einen kleinen Abstecher nach Affolterbach in die Staudengärtnerei von Till Hofmann, von der ich nur Gutes gehört habe. Eine kurze Mittagspause legten wir in dem kleinen, hübschen Städtchen Waldmichelbach ein.
Eingerahmt von diesem herbstlichen Ambiente schmeckte uns das Essen besonders gut.Dieser Bücherbrunnen begeisterte mich total. Aus den Büchern sprudelte nicht nur Wissen sondern teilweise auch kühles Naß.
Aus der tollen Gärtnerei habe ich leider keine Bilder. Wie immer packte mich die Pflanzengier und ließ mich das fotografieren vergessen. Doch wer einmal in die Nähe von 'Die Staudengärtnerei' in Affolterbach kommt - unbedingt empfehlenswert.
Anschließend fuhren wir weiter nach Bodenheim, einem kleinen Ort kurz vor Mainz. Dort hatten wir für 3 Nächte eine hübsche kleine Ferienwohnung gemietet.Auf der Suche nach einem leckeren Abendessen fanden wir eine wunderschöne Strauße, in der wir sehr preiswert toll aßen und uns ein tolles rheinhessisches Weinchen gönnten. Gut, daß wir zu Fuß unterwegs waren.
Die kleinen, engen Straßen in den rheinhessischen Dörfern und Städtchen waren doch recht ungewohnt.Aber so konnte man doch ab und an einen Blick in einen der zahlreichen Hinterhöfe tun. Richtig schöne Dinge konnte man hier entdecken.
Freitag hatten wir dann volles, dicht gedrängtes Programm.Zuerst besuchten wir die Augenwaide in Flörsheim. Dieser toll dekorierte Laden mit Pflanzen und Deko begeisterte selbst meinen Mann. Ganz besonders sehenswert war auch der dazugehörende Garten, den man durch eine große Scheune betrat.
Nach einem kleinen Mittagessen fuhren wir weiter nach Dexheim, in den Holunderhof. Hier gab es ausgewählte, wunderschöne Wohnassesoires und auch besonders schöne Gartendekorationen, die zum Teil im dazugehörenden Garten ausgestellt waren.
Besonders die geschmackvollen, rostigen Elemente hatten es mir angetan Aber nun ja, erstens hatte ich nicht genug Gespartes dabei, und zweites nicht genügend Platz im Auto. Für ein paar Kleinigkeiten reichte es aber schon.
Schon knapp in der Zeit fuhren wir weiter nach Hahnheim zu Astrantia. Wir hatten schon ab und an Mailkontakt, und so war ich sehr gespannt die 'Queen of the Green' persönlich kennenzulernen.
An dieser Stelle nicht nur lieben Dank an Anne, die uns so nett empfing, sondern auch an 'Akaleia', die an diesem Nachmittag mit Freunden eine Gartenführung bei Anne hatte, an der wir teilnehmen durften.
Vor lauter 'Gucke' vergaß ich zu fotografieren. Leider mußten wir uns schon bald verabschieden, was mich im Nachhinein noch immer 'wurmt'. Gar zu gerne, hätte noch Annes weiteren Gartengedichten auf rheinhessisch gelauscht und mich anschließend an die einladenden Kaffeetische gesetzt. Ich darf garnicht an die vielen tollen Gartenwinkel denken, die ich so verpaßte.
Aber was mut, dat mut - wir mußten weiter zu unserem eigentlich Reisegrund, nach Mainz zum Klassentreffen. Es war ein netter Abend, und wie immer gab es viel zu erzählen.Samstagvormittag trafen wir und dann nocheinmal mit den 'Klassenkameraden' um eine kleine Rundfahrt im Bähnle durch Mainz zu machen. Anschließend stand das Gutenberg-Museum auf dem Programm, den restlichen Tag erkundeten wir Mainz zu Fuß.
Nach einem gemeinsamen Abendessen in der Altstad hieß es dann auch hier Abschied zu nehmen und wir machten uns mit der S-Bahn auf nach Bodenheim in unsere Ferienwohnung.In Bodenheim schallte uns schon von weitem Musik entgegen. Es war 'Kerb' in Bodenheim, eine Art Winzerfest. In vielen Weingehöften gab es Essen, Trinken, Musik und Tanz. Es war so verlockend, daß auch wir uns trotz fortgeschrittener Stunde noch zu einem Weinle verführen ließen und obwohl die Küche eigentlich schon geschlossen hatte, konnten wir auch noch den Spundekäs, eine rheinhessische Spezialität probieren. Und wieder war es gut, daß wir zu Fuß unterwegs waren - smile.
Es war ein rundherum gelungenes Wochenende in Rheinhessen und bestimmt nicht das letzte.
Montag, 19. September 2011
Mittwoch, 24. August 2011
Zeitnot
Eigentlich sollte dies niemals vorkommen, ein Monat ohne Blogbeitrag. Doch nun ist es passiert. Irgendwie hatte ich so viel um die Ohren - und ja, schließlich war ich fast 14 Tage in England auf Gartenreise.
Vorweg - es war supertoll im Land der Gärten. Ich war mit 'Unterwegsreisen' unterwegs. Es war unbedingt empfehlenswert, erholsam, informativ und vorallem habe ich außer Gärten dieses Mal auch ein bißchen was von England gesehen. Es war eine völlig lockere Gartenreise mit Freiräumen. Wie bei allen Gartenreisen habe ich nette Leute kennen gelernt, wir waren ein richtig gute Truppe. Nur eines war dieses Mal anders - ich war fast die einzige 'Gartenverrückte' - smile. Aber auch das war in Ordnung.
Die vielen, vielen Fotos muß ich erst noch sichten und sortieren - dann werde ich euch die Gärten im blog vorstellen.
Kaum von der Gartenreise zurück, kamen dann in der darauffolgenden Woche Gartenleute zu mir angereist. Die Badische Bauernzeitung hatte ihre jährliche Gartenfahrt ausgeschrieben und mein Garten war ein Teil des Programms. Ich hatte schon ab und zu Gartenbesuche, kleine und größere Gruppen. Doch innerhalb einer Woche 4 Busse mit jeweils fast 40 Personen war schon aufregend. Es hat riesig Spaß gemacht und ich glaube ich kann behaupten, daß es allen sehr gut gefallen hat und dies obwohl das Wetter nicht an allen 4 Tagen mitspielte. Dies macht mich natürlich richtig stolz.
Und besonders stolz war mein Mann, als wir dann die nächste Ausgabe der Badischen Bauernzeitung zugeschickt bekamen und feststellten, daß ein Foto unseres Gartens die Titelseite schmückte.
Zeit benötigt natürlich auch unsere Ferienwohnung. Sie ist diesen Sommer fast durchgehend vermietet. Oft kommen Gäste, die wie ich gartenbegeistert sind und es ist immer wieder schön gemeinsame Gartenrundgänge zu machen. Eine belgische Dame schenkte mir ein selbstgemaltes Gartenbild.
Richtig schön, ich werde es einrahmen und dann wird es in unsere Ferienwohnung aufgehängt.
Ansonsten blieb nur wenig Zeit für meinen geliebten Garten. Ein paar fast aktuelle Fotos habe ich dennoch gemacht.
Toll entwickelt hat sich dieser bepflanzte Topf, der als Sicherheit für rückwärtsfahrende Auto in unserer Hofeinfahrt dient. Dahinter ist nämlich ein kleiner heimtückischer Graben, den schon so mancheiner verflucht hat. Die Pflanzen habe ich allesamt im Februar aus Samen gezogen und ich bin selbst überrascht, wie gut sie sich entwickelt haben. Walzenwolfsmilch, spanisches Gänseblümchen und Frauenhaargras haben einen gemeinsamen Vorteil, sie sind trockenheitsverträglich und benötigen wirklich wenig Wasser.
Ausgesät hatte ich auch diese Cosmeen, bei vielen auch als Schmuckkörbchen bekannt.
Schade, daß sie dieses Jahr - wie so manch anderes auch - sehr schnell verblühen, trotz regelmäßigen Ausputzens.
Ebenfalls einjährig - Ammi oder auch Zahnstocherkraut, ein wunderschön filigraner Doldenblütler.
Diese klitzekleinen Eimerle habe ich spaßeshalber mit Dachwurzkindern bepflanzt. Unglaublich wie toll sie gewachsen sind und auch selbst schon wieder Kindel machen.Meine Gartenbesucher sind immer total fasziniert, wenn sie diese kleinen Eimerchen am Zaun entdecken.
Kummer bereiten mir die an meine Pavillons gepflanzte Rosen. Das extrem trockene Frühjahr machte den wurzelnackt gepflanzten Rosen schwer zu schaffen. Gut, daß ich wieder Hörnchenkürbisse (danke- liebe Margit) ausgesät hatte. Die schnellstwachsenden Pflanzen haben den Pavillon am Hügelausblick in Rekordzeit begrünt, lediglich der Duft fehlt.
Am unteren Pavillon fallen die fehlenden Rosen aufgrund der hohen Hintergrundbepflanzung nicht sehr auf. Jedoch eine Rose hat es geschafft und inzwischen ein paar wunderschöne Blüten zur Schau gestellt. Nicht nur die Blüten sind schön - sie duften zudem umwerfend.
Der im Frühjahr angelegt Gartenweg, mit Hangsteinen eingefaßt, hat sich bewährt.
Die Steine am unteren Teil des Weges habe ich im Juni mit gefüllten, roten Sonnenröschen bepflanzt, die noch immer blühen.
Am oberen Teil sind die Steine mit weißblühenden Sonnenröschen bepflanzt. Die Pflanzen blühten zwar ganz schön lange, doch irgendwann war die Blüte vorbei. Doch das silbergraue Laub macht sich auch sehr gut. Ich bin gespannt wie die Sonnenröschen den kommenden Winter überstehen.
Der Weg endet in der orangefarbenen Gartenecke. Dort sind die Farben noch immer leuchtend und intensiv. Die roten und orangenfarbenen Dahlien bilden ein Treppenspalier.
Richtig freuen tu ich mich über die Rudbeckien trifolia, die ich von 'Majorahn' geschickt bekam. Die orange-roten Blütchen sind richtiggehende Leuchtpunkte und beleben diesen Gartenteil sehr.
Achja, es gäbe noch vieles zu berichten -
die Dahlien blühen sehr viel früher
Aralia californica nimmt immense Ausmaße an
und Knöterich orientalis (einjährig) hat sich dieses Jahr tatsächlich auch selbst ausgesamt
ansonsten ist es wie bei anderen auch viel zu früh herbstlich geworden. Die Gräser sind zwar schön - aber halt zu früh. Überall im Garten hat die Herbstfärbung schon eingesetzt.
Mit diesem letzten Bild wünsch ich euch noch ein paar schöne Augusttage
bis dann im September
eure Monika
Mittwoch, 8. Juni 2011
Offene Gartentür im Hügelgarten
Auch bei uns im Landkreis gibt es die Aktion 'offene Gartentür' die jedes Jahr vom Landratsamt veranstaltet wird. Da ich gerne einen Blick in andere Gärten werfe, öffnete auch ich am letzten Sonntag die Gartentür.

Natürlich habe ich mir Mühe gemacht und die Tischchen an den Sitzplätzen geschmückt, eine Gelegenheit endlich ein paar meiner gesammelten Schüsseln und Kännchen in Szene zu setzen.


Gleich am Hofeingang empfängt diese rotblühende Wicke die Gäste. Sie ist mehrjährig und ein Mitbringsel einer Englandreise. Schade, daß ich den Namen nicht kenne. Sie bildet eine wunderbare Einheit mit dem dahinter wachsenden roten Felberich.

Die Besucher hatten Glück, die Rosen sahen richtig schön aus.

Leider sind die direkt am neuen Pavillion gepflanzten Rosen noch sehr klein und auf Grund der Trockenheit sehen sie noch richtig mickrig aus. Doch der am Zwetschgenbaum dahinter wachsende Rambler American Phillar hatte so noch einmal Gelegenheit zu einem Soloauftritt.

Eine schöne Kombination: roter Perückenstrauch mit Clematis

Zwischendurch konnten die Besucher Kirschen direkt vom Baum naschen, sie sind nicht gespritzt. Nicht mehr lange und sie werden für unser Schwarzwälder Kirschwasser geerntet.

Oft bewundert an diesem Tag - Trifolium - in hellgelb,eine langlebige, ziemlich lange blühende Staude.

Völlig unbekannt war meinen Besuchern auch die weiß blühende Strahlendolde 'Orlaya'. Sie ist einjährig und versamt sich jedoch immer wieder. Dieses Jahr habe ich vorsichtshalber etwas nachgeholfen und einige Pflänzchen ausgesät.

Sehr früh blüht dieses Jahr Stipa gigantea, eines meiner Lieblingsgräser. Es ist auf Grund der Trockenheit nicht ganz so hoch wie sonst, dafür blüht es üppiger. Ich finde es total faszinierend, wie sich die Halme im Wind wiegen und genieße diesen Anblick immer wieder.

Von diesem Sitzplatz im Pavillion am Hügelausblick kann man das Gras gut beobachten.

Neben meinem Garten gefielen den Besuchern die zahlreichen bepflanzten Wannen und Alugefässe.

Im Nachhinein fällt mir auf, daß ich niemanden auf dieser gemütlichen Bank sitzen sah - komisch -

Es hat riesig Spaß gemacht den Garten zu öffnen, ich hatte viele begeisterte Besucher und werde meine Gartentür bestimmt wieder öffnen.
Natürlich habe ich mir Mühe gemacht und die Tischchen an den Sitzplätzen geschmückt, eine Gelegenheit endlich ein paar meiner gesammelten Schüsseln und Kännchen in Szene zu setzen.
Gleich am Hofeingang empfängt diese rotblühende Wicke die Gäste. Sie ist mehrjährig und ein Mitbringsel einer Englandreise. Schade, daß ich den Namen nicht kenne. Sie bildet eine wunderbare Einheit mit dem dahinter wachsenden roten Felberich.
Die Besucher hatten Glück, die Rosen sahen richtig schön aus.
Leider sind die direkt am neuen Pavillion gepflanzten Rosen noch sehr klein und auf Grund der Trockenheit sehen sie noch richtig mickrig aus. Doch der am Zwetschgenbaum dahinter wachsende Rambler American Phillar hatte so noch einmal Gelegenheit zu einem Soloauftritt.
Eine schöne Kombination: roter Perückenstrauch mit Clematis
Zwischendurch konnten die Besucher Kirschen direkt vom Baum naschen, sie sind nicht gespritzt. Nicht mehr lange und sie werden für unser Schwarzwälder Kirschwasser geerntet.
Oft bewundert an diesem Tag - Trifolium - in hellgelb,eine langlebige, ziemlich lange blühende Staude.
Völlig unbekannt war meinen Besuchern auch die weiß blühende Strahlendolde 'Orlaya'. Sie ist einjährig und versamt sich jedoch immer wieder. Dieses Jahr habe ich vorsichtshalber etwas nachgeholfen und einige Pflänzchen ausgesät.
Sehr früh blüht dieses Jahr Stipa gigantea, eines meiner Lieblingsgräser. Es ist auf Grund der Trockenheit nicht ganz so hoch wie sonst, dafür blüht es üppiger. Ich finde es total faszinierend, wie sich die Halme im Wind wiegen und genieße diesen Anblick immer wieder.
Von diesem Sitzplatz im Pavillion am Hügelausblick kann man das Gras gut beobachten.
Neben meinem Garten gefielen den Besuchern die zahlreichen bepflanzten Wannen und Alugefässe.
Im Nachhinein fällt mir auf, daß ich niemanden auf dieser gemütlichen Bank sitzen sah - komisch -
Es hat riesig Spaß gemacht den Garten zu öffnen, ich hatte viele begeisterte Besucher und werde meine Gartentür bestimmt wieder öffnen.
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Sonntag, 29. Mai 2011
Regenmangel - noch blüht's
Fast Deutschlandweit Regenmangel. Seit Wochen fällt kaum Nass vom Himmel, wenn dann wird gerade mal die Oberfläche befeuchtet.
Wobei wir nicht jammern dürfen. Dank eigener Quelle haben wir noooch Wasser, noch ... denn der Überlauf lief Donnerstag kaum noch kleinerfingerstark.
Freitag fielen dann 8 ltr. Wasser vom Himmel - ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Da ich aufgrund unserer Bodenverhältnisse schon einige Zeit Ausschau nach trockenheitsverträglichen Pflanzen schaue, sieht der Garten noch ganz gut aus. Doch Rosen, Sträucher, Bäume und inzwischen auch die Taglilien leiden. Jeden Tag bekommt ein anderes Sorgenkind ein paar Kannen Wasser.
Jetzt hoffen wir auf Dienstag - laut Wettervorhersage könnten wir mit ein bisschen Nass rechnen.
Die letzten Tage war ich damit beschäftigt 'überflüssige' Pflanzen zu entfernen. Überall wo sich Tanacetum zu dicht an Stauden ausgesät hat, muß es weg. Fingerhüte, halb verblüht müssen weichen, Nachtviolen kaum verblüht müssen raus. Wassersparen im Blumenbeet. Morgen wird der Häcksler an geschmissen, häckseln Ende Mai, das gab es noch nie.
Vorallem in der Blühdauer macht sich der Wassermangel bemerkbar, kaum aufgeblüht - schon verblüht. Stauden erreichen teilweise nur die halbe Höhe. So langsam kommt wirklich Frust auf.
Und doch, es gut uns noch gut. Wenn ich an die vielen Bauern denke, deren Einkommen mit jedem Trockentag kleiner wird, manch eine Existenz ist in Gefahr.
und dann komm ich und jammer ......... und das bei diesem Anblick










Wobei wir nicht jammern dürfen. Dank eigener Quelle haben wir noooch Wasser, noch ... denn der Überlauf lief Donnerstag kaum noch kleinerfingerstark.
Freitag fielen dann 8 ltr. Wasser vom Himmel - ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Da ich aufgrund unserer Bodenverhältnisse schon einige Zeit Ausschau nach trockenheitsverträglichen Pflanzen schaue, sieht der Garten noch ganz gut aus. Doch Rosen, Sträucher, Bäume und inzwischen auch die Taglilien leiden. Jeden Tag bekommt ein anderes Sorgenkind ein paar Kannen Wasser.
Jetzt hoffen wir auf Dienstag - laut Wettervorhersage könnten wir mit ein bisschen Nass rechnen.
Die letzten Tage war ich damit beschäftigt 'überflüssige' Pflanzen zu entfernen. Überall wo sich Tanacetum zu dicht an Stauden ausgesät hat, muß es weg. Fingerhüte, halb verblüht müssen weichen, Nachtviolen kaum verblüht müssen raus. Wassersparen im Blumenbeet. Morgen wird der Häcksler an geschmissen, häckseln Ende Mai, das gab es noch nie.
Vorallem in der Blühdauer macht sich der Wassermangel bemerkbar, kaum aufgeblüht - schon verblüht. Stauden erreichen teilweise nur die halbe Höhe. So langsam kommt wirklich Frust auf.
Und doch, es gut uns noch gut. Wenn ich an die vielen Bauern denke, deren Einkommen mit jedem Trockentag kleiner wird, manch eine Existenz ist in Gefahr.
und dann komm ich und jammer ......... und das bei diesem Anblick
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