Sonntag, 29. Januar 2012

Englandreise 2011 - Sissinghurst

2004 war ich zum ersten Mal auf Gartenreise in England. Damals Anfang Juni zum Zeitpunkt der Rosenblüte.
Letztes Jahr dann durfte ich zum 2.Mal nach England reisen. Es war ein Jubiläumsgeschenk, mit dem ich nie und nimmer gerechnet hatte. Ich sollte mir eine schöne Reise aussuchen und ich hatte mich dann für eine Busreise mit 'Unterwegs- Reisen' vom 4. bis 15. Juli entschieden.
Und so fuhr ich am 4. Juli zuerst einmal mit dem Zug nach Dortmund, um in den Bus zu steigen. Wir waren eine bunt gemischte Gruppe von 20 Personen und da der Bus für 50 Personen war, hatten wir die Reise über wirklich Platz, was sehr angenehm war
Von Dortmund fuhren wir nach Hoek in Holland. Dort ging es abends auf die Fähre, die uns über Nacht nach Harwich in England brachte.

Ausgeruht und ausgeschlafen fuhren wir dann am Dienstag, den 5. Juli gleich den ersten Garten an - Sissinghurst.

Sissingshurst ist wohl einer der berühmtesten englischen Gärten, gestaltet von Vita Sackville-West.

Von diesem Turm aus hatte man ein herrlichen Rundblick über das Gartengelände und die Landschaft.





Berühmt ist auch der 'Weiße Garten' von Sissinghurst.


Der weiße Mohn war umwerfend schön und auch die weißen Weidenröschen stehen nun auf meiner Wunschliste. Leider habe ich beides bis jetzt noch nicht gefunden.


Und als Anregung habe ich mir diesen Steintrog abgespeichert. Die Einfassung mit Backsteinen fand ich sehr schön, dies werde ich bei meinen Steintrog ebenfalls machen.


Natürlich muß man sich unbedingt auf einer der berühmten Sissinghurst-Bänke fotografieren lassen. Ein sehr netter englischer Gentleman war sofort bereit dies zu tun, als einer der Bänke nach längerem Warten endlich frei wurde.

Nach diesem ersten Gartenhighlight fuhren wir dann in unser erstes Hotel, das den hübschen Namen 'DOG & Bear' trug. Ich hatte das Glück ein Zimmer im alten Teil des Hotels zu bekommen. Es war so richtig typisch englisch, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Raumhöhe betrug höchstens 2 m, alles war schief und krumm. Aber es war alles da, was man brauchte, um 3 Nächte gut zu schlafen. Besonders habe ich es in England geschätzt, daß auf jedem Zimmer ein Wasserkocher stand, kompl. mit Tassen, ein paar Keksen, Teebeutel und auch Kaffeepulver. Obwohl ich schon in einigen sehr guten Hotels in Deutschland war, dies habe ich nirgendwo vorgefunden.

Donnerstag, 26. Januar 2012

eine weniger schöne Überraschung

eine weniger schöne Überraschung gab es vorgestern.
Als ich mittags auf unserem Balkon stand und so über den Garten schaute, dachte ich: komisch, die Ecke da vorne schaut aber seltsam aus. Da ich meine Brille jedoch gerade nicht trug und auch zu bequem war sie zu holen, beließ ich es dabei.
Später ging ich dann nach draußen, eigentlich wollte ich aus geschnittenen Reben die ersten Staudenstützen für dieses Jahr flechten. Bei einem kleinen Rundgang (mit Brille auf der Nase) sah ich dann die Bescherung.



Da lag der alte Zwetschgenbaum mit der Ramblerrose 'American Phillar am Boden. Er hatte den Stürmen der letzten Tage nicht Stand gehalten. Schade, die Rose sah letzten Sommer herrlich aus ......... ich werde sie vermissen.



Inzwischen ist die Baumwurzel und auch die Rose ausgegraben und das Loch wieder mit Erde gefüllt. Einen großen Anhänger voll stacheliger Rosenzweige mußten wir auf den Grünschnittplatz fahren.
Jetzt werd ich mir überlegen müssen, was ich an dieser Stelle Neues pflanze.

Montag, 23. Januar 2012

Überraschung per Post

Bei uns ist das Wetter heute wirklich zum Davonlaufen. Grau, nieselig, nebelig - ein Tag an dem man sich am liebsten mit einem interessanten Buch an den Kachelofen setzt.
Das werde ich jetzt auch tun - kam doch heute mittag ein Päckchen von einem der größeren Buchversender an.
Schon komisch - ich hatte doch garnichts bestellt. Also ausgepackt - und was kam heraus? Das 'Handbuch für Bio-Gemüse' das noch auf meinem Wunschzettel stand. Da hatte doch meine Tochter meinen blogbeitrag 'Gartenbuchpreis' gelesen und mir mein Wunschbuch geschenkbestellt.



Liebe Maus - ein dickes Dankeschön !

Dienstag, 17. Januar 2012

Kostbarkeiten

Letztes Jahr hatten wir viele nette Gäste in unserer Ferienwohnung. Eigentlich waren es nur nette Gäste. Einige kamen auf Grund unseres Hügelgartens, einige auf Grund unserer kleinen, aber feinen Schnapsbrennerei. Viele Stunden verbrachte ich mit Gästen im Garten; es gibt nichts Schöneres, als zu spüren, daß man sich an gleichen Dingen erfreuen kann.
Besonders viele Gespräche ergaben sich mit einer sehr symphatischen Dame aus der Nähe von Koblenz. Wir hatten uns eigentlich immer etwas zu erzählen, hatten ähnliche Interessen, die Chemie stimmte einfach.
So erzählte Sie mir von Ihrer Freundin, die leider nicht mehr auf dieser Erde weilt.
Sie erzählte von deren wunderbaren Sprüchen, Kurzgedichten und Karten.
Wie freute ich mich, als an Weihnachten ein Umschlag ankam, gefüllt mit wunderschönen Karten, Lesezeichen und Sprüchen - allesamt Kunstwerke. Jedesmal wenn ich eine der Karten in die Hand nehme bin ich begeistert.












Mit unglaublicher Sorgfalt, Liebe und Fantasie wurden aus teilweise winzigen Blättchen, Ästchen und gepressten Blütchen wunderschöne Kunstwerke geschaffen. Auf Papier geklebt und mit Folie überzogen wurden Blättchen zu Vögelchen.

Immer wenn ich eine der Karten zur Hand nehme, freue ich mich über so viel Liebe zur Natur. Nur wer die Natur liebt und achtet, sie mit offenen Augen betrachtet, kann solche kleine Kunstwerke, Kostbarkeiten anfertigen.

Wer Blumen weiss zu ziehen,
dem werden sie schön blühen.
Wer Freude weiss zu geben,
wird selber davon leben.
Lydia Wrobel

Dienstag, 3. Januar 2012

Gartenbuchpreis

Am 9. März findet die diesjährige Gartenbuchpreisverleihung 2012 auf Schloss Dennenlohe statt.

Bis Anfang Dezember 2010 wußte ich überhaupt nicht, daß es eine Gartenbuchpreisverleihung gab. Und dies obwohl ich selbst sehr viele Gartenbücher besitze. So las ich im Gartenform von "Mein schöner Garten" folgenden Aufruf:
Im Jahr 2011 wird es im Rahmen des Deutschen Gartenbuchpreises erstmals auch einen Leserpreis geben. Hier könnt Ihr Euch für eine Mitgliedschaft in der dreiköpfigen Leserjury bewerben, indem Ihr bis zum 23. Januar eine kurze Rezension Eures Lieblings-Gartenbuchs (egal aus welchem Jahr) veröffentlicht. Die drei Jury-Mitglieder werden zur Jurysitzung nach Offenburg und zur feierlichen Preisverleihung nach Dennenlohe eingeladen. Außerdem erhält jedes Mitglied als kleines Dankeschön eine Akku-Heckenschere von Stihl.

Desweiteren hieß es, daß 2 Ersatzpersonen ausgesucht würden, die für ihre Einsatzbereitschaft dann die ausgewählten Gartenbücher als Belohnung bekämen. Weitere Bücher würden unter den Teilnehmern ausgelost.
Ja, und die Aussicht auf ein 'kostengünstiges' Gartenbuch gab dann den Ausschlag mich mit folgender Rezension zu bewerben:
Auch ich möchte an diese Aktion teilnehmen und eines meiner Lieblingsbücher vorstellen.
Aus meinem gut gefüllten Gartenbücherschrank möchte ich folgendes Buch nicht missen:
Pflanzenvermehrung von Alan Toogood
Die besten Methoden für 1500 Zimmer- und Freilandpflanzen
Verlag Dorling Kindersley
aus der Reihe: THE ROYAL HORTICULTURAL SOCIETY
Hier ist wirklich alles über Pflanzenvermehrung zu finden, was der Hobbygärtner wissen möchte.
Zur Einleitung gibt es ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, unterteilt in Einführung - Gartenbäume - Sträucher u. Kletterpflanzen - Stauden - Ein- und Zweijährige - Kakteen und Sukkulenten - Zwiebel- und Knollengewächse - Gemüse.
Diese Unterteilung ist wiederum stichwortartig in weitere Teilbereiche gegliedert.
Die einzelnen Vermehrungsarten sind detailliert beschrieben, die relativen Vorteile der verschiedenen Methoden werden erläutert und einzelne Schritte mit wunderbaren Fotos anschaulich dargestellt. Hilfreich ist auch die Angabe des Schwierigkeitsgrades der Vermehrung.
Ein Glossar am Ende des Buches sowie ein großes Index-Verzeichnis lässt keine Wünsche offen.
Da ich sehr viele Pflanzen selbst vermehre es dieses Buch für mich eines der wichtigsten in meiner Gartenbibliothek, ich kann es jedem von ganzem Herzen empfehlen.


Nie hätte ich damit gerechnet eines der 3 Jurymitglieder sein zu dürfen und so war ich total von den Socken, als mir das Mail ins Haus flatterte, daß ich ausgewählt wurde.

So fuhr ich dann am 4. Februar zur Jurysitzung nach Offenburg in den Burda Medienpark. Klar, ich war total aufgeregt, denn eigentlich ist es nicht so mein Ding in der Öffentlichkeit zu stehen. Doch wir wurden herzlich von der Chefredakteurin Andrea Kögel, ihren Mitarbeitern und mit Handkuss von Baron von Süßkind begrüßt. Nach einem kurzen aber sehr interessanten Rundgang durch die Redaktion von 'Mein schöner Garten' fand unter Leitung von Baron von Süßkind die Jurysitzung statt. Vor jedem von uns 3 Jurymitgliedern befand sich ein Stapel von 32! Büchern, die in der Rubrik 'Ratgeber' eingereicht wurden. Innerhalb von ca. 2 Stunden sollten wir nun eine Auswahl von 3 Büchern treffen und dies auch begründen. Sehr überrascht war ich dann, daß es letztendlich doch eine große Übereinstimmung unserer Beurteilung gab.
Unser klarer Favourit was das Buch "Handbuch Bio-Gemüse" von Andreas Heistinger, ein richtig dicker 600-seitiger Schmöcker. Dieses Buch läßt wirklich keine Wünsche offen, von der Anzucht,Pflege bis zum Verwendung mit Rezept beschreibt es auch seltene, fast vergessene Gemüse. Ein überaus spannendes und interessantes Buch, das ich jedem Gemüseliebhaber nur wärmstens empfehlen kann. Spätestens wenn ich unseren Gemüsegarten selbst bewirtschafte, werde auch ich es kaufen. Doch wie ich mich kenne, wird es wohl früher in meinem Bücherschrank stehen.


Dieser Artikel über die Leserjury-Sitzung erschien in einem der Sommerhefte von 'Mein schöner Garten'

Übrigens wurden wir während der Jurysitzung kräftig gefilmt - auch ein neues Gefühl.

Nach getaner 'Arbeit' wurden wir von Baron Süßkind nochmals herzlich zur offiziellen Preisverleihung nach Schloss Dennenlohe eingeladen.

Und so fuhr ich dann am 18. Februar in Begleitung meines Mannes Richtung Gunzenhausen, dort war in einem Hotel ein Zimmer für uns reserviert. Abends wurden wir dann von einem Taxi abgeholt, das uns mit den anderen beiden Mitgliedern der Leserjury ins Schloß brachte.



Leider ist dies auch das einzige Foto, das ich von Dennenlohe habe. Ich selbst hatte in der Aufregung meine Digitalkamera vergessen, das Foto hat mir netterweise Anne zur Verfügung gestellt.

Empfangen wurden wir mit einem Gläschen Sekt, dann gab es ausgewählte Häppchen - eigentlich schon ein kleines Menü, das uns gekonnt im Stehen serviert wurde. Es war unheimlich interessant zu beobachten, wie sich Autoren und Verleger in den heimeligen Schloßräumen versammelten.
Dann wurden die Preise verliehen.
Zugegeben, wir als Leserjury von 'Mein schöner Garten' waren dann doch überrascht, daß die eigentliche Preisverleihung im Bereich Ratgeber mit unserer Wahl nicht übereinstimmte. Erst später stellte sich dann heraus, daß unser Siegerbuch einen Sonderpreis erhielt.
Das von der 'Expertenjury' gewählte Siegerbuch 'Kiesgärten' landete übrigens auch auf meinem persönlichen Auswahlstapel. Was bestätigte, daß wir als Leserjury durchaus beurteilen konnten, was ein gutes Buch ausmacht.

Das schönste für mich an diesem Abend war der riesige Büchertisch, der sich im Nebenraum befand. Dort konnte man alle eingereichten Bücher ansehen. Ich hätte die Nacht dort verbringen können und wahrscheinlich die nächsten Tage auch noch.

Leider war das Wetter am nächsten schon sehr winterlich, und da wir keine wetterfesten Schuhe dabei hatten, machten wir uns ohne Parkbesichtigung auf den Heimweg.

Das ganze Veranstaltung wurde übrigens von der Fa. Stihl gesponsert, die auch unsere Reise- und Übernachtungskosten übernahm - an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.
Zusätzlich erhielten wir supertolle Akku-Heckenschere, die mir ein ortsansässiger Stihlhändler kurze Zeit später aushändigte. Zum Beweis ein kleiner Ausschnitt aus unserer Heimatzeitung.


Dieses Teil ist für mich Gold wert, kann ich doch nun innerhalb kürzester Zeit große Stauden- und Gräserhorste bodeneben abschneiden.

Übrigens bekommen die diesjährigen Jurymitglieder zusätzlich zur Heckenschere noch einen Buchpreis. Das finde ich eine gute Idee, denn ich muß gestehen, für mich als Gartenbuchliebhaber wäre das noch das I-Tüpfelchen gewesen, wenn ich mir von diesem grandiosen Büchertisch ein Buch als Erinnerung hätte wünschen dürfen. Bestimmt hätte ich das Handbuch Bio-Gemüse gewählt.

Achja, inzwischen sind 4 der auf dem Büchertisch ausgelegten Bücher auch schon mein eigen. Auf meiner Wunschliste stehen außer dem Bio-Gemüsebuch noch das Dahlienbuch, das leider nicht ganz billig ist.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Danke



Ich möchte einfach nur danke sagen.
Danke dafür, daß es solche Wunderwerke der Natur gibt. Danke für die schönen Begegnungen mit netten Menschen. Danke für so vieles.

Ich wünsche allen ein gesundes, gutes Neues Jahr.


Eure Monika

Sonntag, 6. November 2011

Staudenfreunde in Potsdam

Nachdem ich vor 3 Jahren mit Susanna schon einmal in Potsdam war, hatte ich dieses Jahr die Gelegenheit, mit den Staudenfreunden noch einmal diese schöne Stadt zu besuchen.

Wir, eine Reisegruppe von 20 Personen, starteten am 31. August in Freiburg. Pünktlich kamen wir am frühen Nachmittag mit der Bahn in Berlin an. Vor dort holte uns ein Kleinbus ab, um uns zu unserem ersten Ziel zu bringen.
Mitten im Wohngebiet vermutete niemand den skandinavischen Steingarten eines begeistersten Sammlers. Mit viel Liebe angelegt und vielen Raritäten öffnete sich uns ein sehenswerter Garten.



Anschließend brachte uns der Bus zur Königlichen Gartenakademie von Gabriella Pape, wo uns ihre Mitarbeiterin begrüßte und viel Spannendes über Stauden erzählte. Es war so spannend, daß ich schier vergaß zu fotografieren. Die Akademie mit ihren tollen Schaubeeten und der dazugehörenden Gärtnerei ist wirklich zu empfehlen und unbedingt einen Besuch wert.


Nach diesem langen Tag fuhren wir erschöpft aber glücklich ins art-hotel-potsdam, wo wir für die restlichen Tage bestens untergebracht waren.

Ganz im Zeichen Karl Försters stand der folgende Tag. Zuerst besuchten wir den privaten Garten eines langjährigen Mitarbeiters von Karl Förster. Die dortige Fuchsiensammlung der Dame des Hauses machte uns allesamt sprachlos. In unglaublich kleinen Töpfen eine riesige Vielfalt von großen Fuchsienpflanzen, die im ganzen Garten verteilt waren. Besonders angetan hatte es mir diese Fuchsie, deren Glöckchen nach oben gerichtet waren.

Man hätte noch lange in diesem weitläufigen Gartenparadies verweilen können.


Doch als nächstes wartete der Förster Garten auf uns. Es bot sich mir ein ganz anderes Bild als vor drei Jahren. Damals besuchten wir den Garten im Sommer.
Jetzt im frühen Herbst boten die Gräser ein interessantes Schauspiel. Besonders Micanthus sinensis Flamingo hatte es mir angetan. Dieses Gras muß ich noch haben - smile.

Aber nicht nur dieses Gras, die gesamte Anlage war auch zu dieser Jahreszeit grandios.




Wenn man schon im Förster Garten ist, muß man natürlich auch in die daneben liegende Gärtnerei - oder ?


Wer jetzt noch fit war, machte noch einen Schlenker durch Sonssouci, leider machten meine Füße da nicht mehr mit.
Den Tag endete mit einem Besuch im holländischen Viertel, ein Stadtteil mit roten Backsteinhäuschen, in denen viele kleine Geschäfte untergebracht sind. Ganz besonders lecker schmeckte mir das Essen bei einem Thai.
Gebratene Nudeln, Tofu in Omlettröllchen, Sojasprossen, Salat und Erdnüsse.....mmhh


Der Freitagmorgen begann abenteuerlich. Das öffentliche Busnetz wollte nicht wie wir, ein Bus fuhr ohne zu halten an uns vorbei, und so erreichten wir unser Ziel mit einer kleinen Verspätung. Der japanisch angehauchte Staudengarten war dieses Abenteuer jedoch unbedingt wert. Leider war fotografieren nicht erwünscht, um die Privatsphäre dieses beeindruckenden Anwesens zu schützen. Gerade deshalb fand ich es besonders nett von den Eigentümern, daß wir die Möglichkeit hatten, mit dem Gartenarchitekten durch die Anlage zu gehen.
Anschließend fuhren wir mit dem Wassertaxi die Havel entlang und konnten Potsdam vom Wasser aus besichtigen. Gut das dieses Wassertaxi verläßlicher als die Busse war, es setzte uns punktgenau unweit unseres Hotels ab.

Der Samstag gehörte dann dem Botanischen Garten Berlin-Dahlem, wo gerade der sehr bekannte Dahlemer Staudenmarkt statt fand.

Für Staudenfreunde ein absolutes Highlight. Der Markt war sehr weitläufig und ohne Schnickschnack-Stände, eine Fundgrube sondersgleichen. Vor lauter Raritäten habe ich total verpaßt dieses schöne Ambiente zu fotografieren.
Festgehalten habe ich jedoch einige Pflanzenschilder von Pflanzen, die ich auf Grund des etwas schwierigen Transportes nicht vor Ort kaufen konnte.
So wie Clematis Monika, die ganz bestimmt nächstes Jahr in meinen Garten einzieht.



Die Tage vergingen wie im Flug, viel zu schnell war es Sonntag, unser Abreisetag.

Während unsere gepackten Koffer und 'sonstiges' im Hotel auf unseren Kleinbustransfer warteten, besuchten wir die Freundschaftsinsel. Auch diese habe ich damals mit Susanna zu einer anderen Blütezeit besucht. Und obwohl sie auch dieses Mal unbedingt einen Besuch wert war, gefiel sie mir zur Taglilienzeit noch besser.





Den Abschluss unserer Gartenreise bildete dann noch der Besuch des Gartens des Künstlers Max Liebermann. Der Garten der in seiner ursprünglichen Form auch heute noch bepflanzt war, lud zu einem letzten besinnlichen Spaziergang zwischen den weißstämmigen Birken ein.



Von dort wurden wir dann von unserem Bustransfer abgeholt, der Gepäck und 'sonstiges' schon eingeladen hatte.

So siehts aus, wenn Pflanzen reisen ............. und richtige Staudenfreunde unterwegs sind, auch mit Bahn und Bus ist vieles möglich - smile.



Und dies alles hat inzwischen einen Platz in meinem Gärtlein gefunden


An dieser Stelle an ganz besonderes Dankeschön
an Ulla und Sabine von den Staudenfreunden Südbaden, die diese tolle, abwechslungsreiche Reise mit unglaublich vielen verschiedenen Eindrücken supertoll vorbereitet und organisiert haben. Es stimmte wirklich alles - es war einfach nur schön.