Montag, 2. Juli 2007

Hortensienträume

Als ich vor 15 Jahren meinen Hügeltraum bezog, war eigentlich fast nur Nutzgarten vorhanden. Dort blühten sommers viele, viele Ringelblumen. Außerdem gab es noch Fuchsien und ein paar wenige Bauernhortensien.
Leider haben sich die Ringelblumen rar gemacht, wahrscheinlich hacke ich zuviel.
Die Fuchsien meiner Schwiegermutter gibt es noch. Sie sind inzwischen zum Teil in alte Einmachkessel umgezogen, so kann ich sie besser transportieren.
Und die Bauernhortensien habe ich zum großen Teil ausgetopft und eingegraben. Gelände ums Haus herum gibt es genug, glücklicherweise. So hat sich das Wässern der meisten Hortensien erübrigt. Nur noch wenige sind im Topf - eigentlich nur noch 2 Büsche.
Ich werd sie noch im Topf belassen, denn dort blühen sie in einem herrlichen rot, während die ausgepflanzten nun blau und dunkellila blühen.


Hortensie im verzinkten Einmachtopf





Eine herrliche Hortensie. Sie hat keinerlei Probleme mit Spätfrösten und ist im Aufblühen cremeweiß, wird dann hellblau und schließlich dunkelblau mit einem Stich ins violett. Die Zweige sind rötlich und die Blüten kleiner als bei den Bauernhortensien. Leider weiß ich nicht wie sie heißt. Mein Sohn hatte sie in einer Tombola einer Gärtnerei gewonnen. Dieses Jahr hat sie zum erstenmal mit der Standfestigkeit Probleme. Dieses Problem haben dieses Jahr jedoch auch einige andere Stauden, Sträucher und auch Rosen.











Aufgrund des milden Winters blüht diese Hortensie nach 4 Jahren nun zum erstenmal. Das Warten hat sich jedoch gelohnt.





Weiße Bauernhortensie mit schöner Fernwirkung.

Hortensie Annabell, sie ist einfach ein Mu8 in jedem Garten. Darum habe ich sie gleich zweimal gepflanzt.


Zwei dieser imposanten Bauerhortensien schmücken die Hofeinfahrt.







Diese drei Hortensienbüsche habe ich vor zwei Jahren aufgrund ihrer Größe ausgepflanzt. Inzwischen sind sie gut angewachsen. Rechts Hortensie Ayesha.

Hortensie macrophylla "Ayesha" , die Prinzessin, mit zarten Blüten, die fast porzellanartig wirken. Leider ist sie sehr kälteempfindlich und wird deshalb im Winter warm eingepackt.


Eine Rispenhortensie. Spätestens ab August muß ich ihr ein Stützgerüst geben, da ihre Blütenstände sehr groß und schwer werden.




Und noch schnell ein Bild meiner Fuchsien-Parade.

10 Kommentare:

Sigrun hat gesagt…

Dich könnte man ja glatt die Queen of Eimachdibbe nennen, hab ich damals schon sogedacht!
Hortensien liebe ich auch sehr und wie gut, dass du so viel Platz hast!

Al

Sisah hat gesagt…

Whow, die machen sich ja fantastisch in Deinem Garten. Das sieht wundervoll aus. Wie überwinterst Du denn die Einmachtopfhortensien?
Die Macrophylla-Hortensien sind leider nichs für meinen kalkhaltigen Boden, sie wollen hier nicht wachsen. Ich habe eine Hydrangea arborea in meinem Garten, die weißen Bälle sind nicht so groß wie bei 'Annabelle', so dass ich glaube, es ist 'Grandiflora´.Das ist die einzige, die hier gut zurechtkommt.

Monika hat gesagt…

Zum Überwintern stelle ich alle Pötte in einen leerstehenden Kuhstall. Manchmal ist es richtig praktisch wenn man noch so ne alte Hütte nebenan hat.

Lis vom Lindenhof hat gesagt…

Deine Hortensien sind ja gigantisch, da könnte man ja glatt neidisch werden. Meine mickern alle, egal ob sie im Beet oder im Topf stehen. Nur die Annabelle ist kaum zu bändigen, sie hat Blütenbälle in Fußballgröße und wenn ich sie nicht stützen würde läge sie platt am Boden.

Garden Cats + Crafts hat gesagt…

Ja Hortensien. Sie blühen auch bei mir jetzt und ich liebe sie einfach sehr.
Birgit

Margrit hat gesagt…

Neid, Neid, Neid :)

Ich liebe Hortensien sehr, habe aber kein Glück mit ihnen. Im Frühjahr habe ich erst zwei rausgeworfen, weil sie jahrelang nicht geblüht haben. Aaaaber, ich habe eine neue gekauft. :) Selbst wenn sie nur dieses Jahr blüht, ist sie das Geld wert. Ein Blumenstrauß kostet schließlich auch und hält nur eine Woche.
Viele Grüße
Margrit

Barbara hat gesagt…

diese Hortensien....wow, ein Traum!!

Der Garten hat gesagt…

Oft versucht und leider nie Glück mit ihnen gehabt. Wirklich prachtvolle Pflanzen. Da könnte ich glatt wieder schwach werden und es noch einmal versuchen. Nur wohin?
Liebe Grüße Silke

Wurzerl hat gesagt…

Der Süden Bayerns ist kein Hortensienland, zuviel Kalk. Ich mische zwar immer viel Rhodo-Erde hinein, aber so ein tolles Ergebnis wie bei Dir Monika, werde ich ein Leben lang nur erträumen. Kannst Du mir sagen, wie weit Du Deine Rispenhortensien herunterschneidest?
Ich gratuliere Dir jedenfalls zu diesem wunderbaren Hortensien-Blütenmeer.
LG Wurzerl

Monika hat gesagt…

Wurzel, ich schneide die Rispen-Hortensie genau wie die Annabell bis ca. 30 cm übern Boden runter.
Das geht ruckzuck und ich bin jedes Jahr aufs Neue begeistert, wie schnell die Hortensien wieder wachsen.