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Samstag, 28. August 2010

immer wieder Holland - 2

Nach dem Brückenabenteuer fuhren wir weiter nach Meeden zur Gärtnerei Foltz.


Nicht nur die Gärtnerei, auch die Schaugärten mit ihren Mutterpflanzenquartieren sind einen Besuch wert. Besonders die vielen Knöteriche hatten es mir angetan.



Bevor wir uns auf den gemütlichen Picknickbänken stärkten bestaunten wir noch die geflochtenen Kunstwerke, die gerade in einem Weidenflechtkurs angefertigt wurden.




Damit war unser Tagesprogramm jedoch noch nicht zu Ende. Gerda wollte uns noch einen holländischen Garten zeigen. Gespannt fuhren wir durch ein kleines Städtchen, in eine kleine Straße mit kleinen Häuschen. Ich war schon überrascht, als Gerda meinte, wir seien am Ziel. Überall kleinste Vorgärtchen. Wo sollte hier ein interessanter Garten sein ? Durch einen hübschen Vorgarten mit Buchs eingefassten Rosenbeeten gingen wir am Haus entlang nach hinten. Dort war eine kleine Cafe-Terasse, von Garten eigentlich noch immer nicht viel zu sehen. Doch dann, nach einer hohen Hecke - unglaublich - doch seht selbst



es war einfach nur schön. Die herrlichen rosa/blauen Farbkombinationen der Phloxe, Monarden und Veronikas, dazu unzählige Clematisse. Selten haben ich solch gekonnte
Beete gesehen.











Dieser gefüllte Phlox hat mir ganz besonders gut gefallen.

Doch dies war noch nicht der ganze Garten. Durch das nächste Heckentor ein ganz andere Welt.



Ein Waldgarten mit unzähligen Hostas, gekonnt in Szene gesetzt.

Und wieder eine Hecke. Ein weiterer Hostagarten mit Farnen, in der Mitte ein grün bewachsenes Wasserbeet. Ich war nur noch am Staunen.



So fügte sich ein Garten an den nächsten.





Der letzte Garten endete dann auf einer Aussichtsterrasse, mit Blick auf die 'Blaue Stadt'.


Dort blieben wir erstmal eine Weile sitzen, um die ganzen Eindrücke zu verarbeiten, bevor wir dann wir durch die 10 Gartenzimmer, die sich über 4800 qm erstreckten zum Haus zurück zu gehen.
Nach einem gemütlichen Kaffee mit leckerem Apfelkuchen und machten uns dann auf die Heimfahrt.

Jedoch nicht ohne einen kleinen Abstecher in die 'Blaue Stadt' zu machen. Dieses Wohnprojekt ist um ein acht Quadratkilometer grosses künstliches Meer angelegt, mit umliegendem Naherholungs- und Naturschutzgebiet und vielen Wohnmöglichkeiten. Ich habe keine Fotos gemacht. Diese zum Teil unglaublichen Villen und architektonisch sehr aus dem Rahmen fallenden Häuser mit eigenen Boot-Anlegestellen .......... Nun, ich weiß nicht, ob man das haben muß, um glücklich zu sein.

Ich bin glücklich und zufrieden, wenn ich einen solch schönen Garten besuchen darf, und ich freu mich über meinen eigenen kleinen Garten. Nein - ich brauche kein Luxushaus an einem künstlichen See, der der Natur entrissen wurde.