vormittags stand eigentlich eine Fahrt an die Küste auf dem Programm. Da der Himmel nicht sehr verheißungsvoll aussah - es war ziemlich bewölkt - wurde einstimmig der Vorschlag angenommen, die Kleinstadt Tender zu besuchen. Drei Stunden intensives Bummeln und Shopping in einer typisch englischen Kleinstadt, ein tolles Alternativ-Programm. Es gefiel mir ausnehmend gut, so gut, daß ich vergaß Fotos zu machen.
Wie gerne hätte ich jetzt ein Foto von dem kleinen englischen Cafe in einer unscheinbaren Seitenstraße. Dort bekam ich die frischesten und besten Scones meiner ganzen Englandreise, mit einer großen Portion Clotted Cream sowie einer fruchtigen Erdbeermarmelade. Dazu einen heißen, duftenden, englischen Tee in einer nostalgischen Teekanne. Ich genoß es einfach und vergaß die Welt um mich herum.
Nach Mittag fuhren wir nach Great Dixter.
Die Topfsammlung im Eingangsbereich - nun ja, die Zusammenstellung für mich schon ungewöhnlich und auch gewöhnungsbedürftig.
Der Garten dafür außergewöhnlich. Die Pflanzen in farbenfroher Vielfalt, die Farben mutig gemischt. Eine natürliche Leichtigkeit, ein Garten zum Staunen, indem ich mich richtig wohlfühlte.
Besonders schön, das große Boarder
Und wie bei meinen ersten Besuch in diesem Garten, faszinierte mich dieser halbrunde Treppenaufgang, in dessen Ritzen sich die spanischen Gänseblümchen ausbreiteten.
Eine Kombination die mir besonders gut gefiel, war diese tiefdunkle Fetthenne (Sedum) mit einer rosanen 'Jungfer im Grünen' (Nigella damascena)
Übrigens, ein leckeres Scones-Rezept, daß ich inzwischen schon einige Male gebacken habe, sind diese leckeren
Mohn-Scones
statt Clotted Cream gibt es bei uns ungesüßte Sahne und Himbeer-Marmelade.