Die Anfahrt führte uns nach einem kurzen Zwischenstop über Dänemark nach Bad Zwischenahn. Um nicht noch einmal durch Hamburg zu müssen, fuhren wir rückwärts über Glücksstadt mit der Fähre über die Elbe. Schon bevor wir die Fähre zu Gesicht bekamen, sahen wir dieses Containerschiff scheinbar fast wasserlos in der Landschaft.
Glücklicherweise mußten wir nur eine Fähre Wartezeit in Kauf nehmen, bevor wir dann übersetzten. Auf der Fähre hatten wir schon fast das Gefühl, auf dem Meer zu sein.
Nach einer angenehmen Autofahrt über das flache Land standen wir dann hellbegeistert
vor unserer Ferienwohnung.
Schön - oder ? Unser Feriendomizil sah nicht nur von außen so schnuckelig aus, nein auch innen war es sehr hübsch und gemütlich eingerichtet.
Von hier aus starteten wir unsere Fahrradtouren übers Land. Meine Erinnerung ans Ammerland bestand aus blühenden Bauerngärten, Rhododentron und dem Park der Gärten.
So war ich total überrascht, daß es im Ammerland an fast jeder Straßenecke eine Baumschule gab. Hier mußten die Bäume und Sträucher tatsächlich 'schreiben und lesen' lernen. Egal wo wir lang radelten, überall in Form geschnittene Gehölze.
Vor jedem Haus standen Formgehölze, Stauden waren wenig zu sehen.


Ganz besonders witzig waren diese Gesellen
Um das Zwischenahner Meer zu radeln, war besonders schön.
Eine Radstrecke führte durch ein lichtes Wäldchen, wo sich uns dieser Bilderbuch-Anblick bot.
Vielerorts wurde Torf abgebaut
Unterwegs machten wir in diesem Scheunencafe halt, das zu einem Gartenbau-Betrieb gehörte.

Im Inneren des Cafes war ich erst einmal sprachlos, ob der angesammelten antiken Schätze. Den sehr leckeren Kuchen genossen wir dann doch lieber draußen zwischen hübschen Dekorationen und angenehmen Grün.
Auch den Tante Emma - Laden ließen wir nicht links liegen. Hier werden tatsächlich noch Nudeln, Reis und andere Dinge offen verkauft. Für Kinder bestimmt sehr ungewöhnlich.

Mehrere hübsche Verkaufsstellen für rostige Dekosachen entdecken wir auf unseren Fahrradtouren. Für meinen Geldbeutel war es gut, daß wir per Fahrrad kaum etwas einkaufen konnten.
Auch zum Park der Gärten hätten wir locker mit dem Fahrrad fahren können.

Doch da wir auf unseren Fahrradausflügen eine riesige Staudengärtnerei entdeckten

und ich doch ein bißchen was einkaufen wollte, waren wir an diesem Tag mit dem Auto unterwegs.
Auch nach Oldenburg fuhren wir mit dem Auto. Allerdings stellten wir es auf einem P+R-Platz ab, um dann mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren.

Autofahren in Oldenburg und auch in kleineren Städten ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, da auch dort sehr viele Leute mit Fahrrädern unterwegs sind und diese meist Vorfahrt haben.
Das Ammerland liegt ja nahe der holländischen Grenze. Ganz klar waren deshalb auch 2 Tagesausflüge ins Nachbarland geplant. Wohin diese Ausflüge führten ? Darüber mehr das nächste Mal ............