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Sonntag, 18. Januar 2009

Draußen regnet's

Schade, draußen regnet's. Im Winterregen sieht es hier im Schwarzwald schon recht düster aus. Dabei war es noch letztes Wochenende so schön. Von einem Zimmer zum anderen bin ich gewandert und hab zum Fenster rausgeschaut. Der Blick nach draußen war so schön, daß ich Fotos gemacht habe.

Mein Blick aus dem Küchenfenster



auch aus dem Badezimmerfenster ein herrlicher Blick auf den Nachbarhügel und ins Tal hinaus


wenn ich zum Dachfenster des Schlafzimmers hinausschaue, hab ich einen kleinen Überblick über unsere kleine Stadt


für diesen Ausblick geh ich auf dem Balkon vorm Wohn- bzw. Esszimmer


und natürlich werf ich auch immer einen Blick auf meinen Garten, der mir im wahrsten Sinne des Wortes zu Füssen liegt


Gestern bot sich uns ein inzwischen doch selten Anblick (aus dem Schlafzimmerfenster bzw. ich bin schnell in Garten auf die Hügelkuppe)

Ein Schäfer war mit seiner Herde unterwegs. Wenn ich darüber nachdenk, ich müßt bei diesem kalten Wetter unten auf der Wiese mit schätzungsweise 300 Schafen Rast machen - brrrrr





Beim Fotografieren der Schafherde habe ich entdeckt, daß die Maulwürfe auch bei diesem kalten Wetter nicht schlafen. Stellenweise reihen sich die Maulwurfshügel dicht an dicht aneinander. Da hab ich eigentlich nichts dagegen, solange sie sich auf unsere Wiese und nicht im Garten austoben. Der Boden dort unten ist zum Teil schön sandig, so daß ich, wie es wieder trockener wird, mit Eimern und Schaufel unterwegs bin und die Hügel abtrage. Gerade für meine Dachwurze ist diese Erde eine tolle Grundlage.

Zum Schluß noch ein gscheiter Kalender-Spruch für die kommende Woche :

Unterscheide die Menschen nicht in solche, die du magst,
und solche, die du nicht magst,
sondern suche an jedem das Liebenswerte

Johann Wolfgang von Goethe

Dienstag, 6. Januar 2009

Eine Trog-Geschichte

Wer schon länger in meinem blog liest, kann sich vielleicht an meinen blog-Beitrag vom September 07 erinnern. Damals hab ich euch die 'Geschichte' meines Schweinetrogs erzählt.
Das war der Trog im September 2007



Zu diesem Zeitpunkt hatte ich 3 Tröge aufgereiht. Bepflanzt zum Teil mit Einjährigen, wirklich schön sah es eigentlich nicht aus.



Im Frühjahr kam dann ein 4. Trog hinzu. Nach einigem Überlegen, wie ich die Tröge möglichst pflegeleicht - ich wollte auf keinen Fall gießen müssen, auch wenn der Brunnen auf Armlänge ist - beschloß ich einen Versuch mit Dachwurzen, Sedümern und
ein paar anderen möglichst anspruchslosen Pflanzen zu machen.

Alle 4 Tröge gefielen mir eigentlich ganz gut, doch am schönsten fand ich diesen, den ich euch im Jahresverlauf zeigen möchte. Den seltsamen Vogel erstand ich auf einem Flohmarkt (wieder mal) es war Liebe auf den ersten Blick.
So sah das Ergebnis am 13. Mai 2008 aus:


Da ich zu Jahresbeginn einige Dachwurze und auch Sedümer kaufte, fiel mir die Bepflanzung relativ leicht. Manche Pflanzen habe ich im Verlauf des Jahres ergänzt.











Kaum 2 Wochen später, meint man, daß die Pflanzen Fuß gefaßt haben.





Ende Mai
















Mein Vogeltrog am 30. Juli 2008

Mit Wehmut seh ich den Dachwurz rechts blühen, er hat nur eine kleine Tochterrosette und ich weiß nicht, ob ich diesen kleinen Dachwurz durchbringe. Doch mein als vermißt geglaubter kleiner Knöterich, den ich von einem Gärtner im botanischen Garten München, hat sich ausgesät - ich freu mich riesig darüber.


Genau einen Monat später, 30. August 2008
Der Köterich hat sich kräftig breit gemacht und sich mit seinen rosaroten Blütchen geschmückt. Schön, so hab ich Hoffnung, daß er auch 2009 wieder erscheint.

Noch ein Blick auf die anderen 3 Tröge. Auch sie haben sich fürs erste Jahr ganz gut entwickelt.




Ich bin zufrieden. Schön wär es natürlich, wenn sie den Winter gut überstehen.


Schau mer mol.


Das absolut faszinierendste Blümchen aus der Trogbepflanzung war für mich dieser kleine Reiherschnabel.