Mittwoch, 20. Mai 2009

zu schnell

viel zu schnell wächst es dieses Jahr im Garten. Nach diesem langen Winter bin ich eigentlich davon ausgegangen, daß sich die Blüte um mindestens 2 Wochen nach hinten verschiebt. Doch nix da, die Pflanzen haben sich anscheinend unter der Schneedecke sehr gut ausgeruht und kommen nun in einem solchen Tempo zum Blühen, daß mir schon fast angst und bange wird. Leider sind sie dann genauso schnell auch wieder verblüht.

So komm ich vor lauter Garten gucken, Beikraut entfernen, Neues pflanzen kaum zum bloggen und auch meine Blogrunde fällt meist sehr kurz aus.

Besonders schön war dieses Jahr die Blüte des Blauregens - aber wie gesagt - zu kurz


Gartenschauen ist eine Lieblingsbeschäftigung, und manchmal vergiß ich dann fast, daß ich eigentlich im Garten zu tun habe










Obwohl ich 3 noch junge Strauchpäonien umpflanzen mußte, zeigen sie Farbe




Total überrascht bin ich dieses Jahr über meine verschiedenen Irise. Dank lieben Gartenfreundinnen habe ich inzwischen eine recht hübsche Sammlung. Mein kürzlicher Besuch in einer Irisgärtnerei blieb natürlich auch nicht ohne Folgen





Aber für ein paar weitere Farbspiele würd ich schon ein Plätzchen finden - smile.


Auch die Akeleien werden immer mehr, inzwischen muß ich regelrecht handgreiflich werden, damit sie nicht überhand nehmen. Gut, wenn sich dann zur Akeleienblüte Gartenbesuch ansagt und sich der überzähligen Akeleien erbarmt











Beim abendlich Rundgang steigt mir der herrliche Duft der fliederfarbenen und weißen Nachtviolen in die Nase. Sie samen sich immer wieder selbst aus und kommen an immer neuen Stellen zum Vorschein. So lange sie nicht stören, dürfen sie bleiben. Einige müssen sich nach der Blüte jedoch verabschieden. Schließlich wollen die nächsten Stauden auch noch durchstarten.


Besonders gespannt bin ich auf meine neuen gemischten Gräserbeete, die ich so nach und nach anlege. Recht kahl zeigt sich im Moment diese Ecke, lediglich die orangefarbene Iris sowie der gelbgrüne Holunder bestimmen das Bild. Die Gräser werden wohl ein bißchen Zeit benötigen, bis sie zu schönen Horsten ausgewachsen sind. Doch bis dahin wird - hoffentlich - einiges an Sämlingen die Wartezeit verkürzen. Man darf gespannt sein, ob meine Planung aufgeht.

Total entspannt sind Miez und Mauz wenn sie es sich zwischen meiner Deko bequem machen

Montag, 11. Mai 2009

Muttertag mal anders

Ich bin kein Freund von Muttertag, doch dieses Jahr gefiel er mir.

Wir mußten meine Schwester in Bad Krozingen abholen und da schaute ich doch gleich, mit welchen Gartenereignissen ich diese Fahrt verbinden konnte.
So starteten wir vormittags Richtung Basel.

In Herbolzheim besuchten wir eine Gartenfreundin die in ihrem herrlich gelegenen Garten ihr erstes diesjähriges Event veranstaltete. Es gab wunderschöne Töpfereien und Stoff-Kunstwerke, Blumensträuße und fantasievolle Eisengebilde.

Anschließend fuhren wir weiter zur Staudengärtnerei Zeppelin, zur Zeit der Irise ein tolles Erlebnis. Leider waren zwei der Stauden im Schaugarten im Verkauf nicht zu haben - schade. Mit uns nach Hause durften 5 Clematisse, 3 Irise sowie ein paar Kleinigkeiten.

Unser nächstes Ziel war eine offene Gartentür in Kandern.

Beschrieben wurde der Garten als natürlicher Garten mit Biotop, kleiner Bachlauf, verschiedene Stauden wie Iris, Päonien, Clematis und Rosen.

Schon an der Eingangstür empfing uns ein stimmig bepflanzter Topf begleitet von 3 außergewöhnlichen Hühnern.



Hinterm Haus kamen wir aus dem Staunen nicht heraus. Der Garten war eigentlich für meine Verhältnisse sehr klein, doch es gab so viel zu entdecken und zu sehen.






















Mein Mann und ich waren begeistert von diesem so natürlich wirkenden Garten, der voller geschmackvoller natürlicher Dekorationen war. Die wunderschönen Strauchpäonien, der kleine Teich, die Sandsteintreppenbank mit Zimberlekraut - ein richtiger Wohlfühlgarten.
Zu meiner Überraschung war die Gartenbesitzerin wie ich Beinwell-Fan. Mit 3 verschiedenen Ablegern ihrer Beinwellsorten traten wir den Heimweg über Bad Krozingen an. Demnächst werden 2 Beinwell-Pflänzchen aus meinem Garten sich auf den Weg zu diesem Garten in Kandern machen.

Schön, daß man im Rahmen der offenen Gartentür solche Kleinode entdecken darf.

Mittwoch, 22. April 2009

einmal Hamburg und zurück

Letztes Wochenende war es endlich soweit, Susanna und ich starteten Richtung Hamburg. Als ich sah, daß wir mit dieses Mal mit einem kleinen Flieger in den Norden flogen, war mir schon etwas bang. Aber die Angst war unbegründet, das Flugzeug flog fast genauso ruhig wie die großen, lediglich die Landung war etwas holpriger.

Wir freuten uns inzwischen schon fast ein Jahr auf unser Unternehmen Kiekeberg und Susanna hatte als Frau vom Fach wiedermal alles bestens organisiert. Unser klitzekleine Mietwagen stand am Flughafen bereit, das Navi funktionierte nach längerem Zureden auch und so fuhren wir direkt, aber staumäßig langsam zum Pflanzenmarkt.


Dort hatten wir uns mit meiner Gartenfreundin Gerda aus Rastede verabredet. Sie hatte mir schon vorher angekündigt, daß sie ein Gartenpicknick mitbringen würde.
Wir fanden auch einen wunderschönen Platz und Gerda packte aus. Sie hatte wirklich an alles gedacht. Es gab Kartoffelsalat, Schwarzbrot, Käse, Kräuterbutter, Gurken,Getreideküchlein, Obst und ein Quarkdessert.
Ja, wenn Engel reisen ist nicht nur das Wetter schön, nein sie speisen auch himmlisch.



Nach dieser Stärkung und gemütlichem Wiedersehensplausch, stürzten wir uns ins Pflanzengedränge. Unglaublich was hier an Schätzen zu finden war. Zu Beginn hielten wir uns noch mit dem Kaufen zurück - schließlich wollte Frau erstmal sehen, was es so alles gibt - doch das hielt nicht lange. Und die Zeit bis 18 Uhr flog nur so dahin.
Vollbepackt ging es dann Richtung Ausgang und erst dort fiel mir ein, daß wir vor lauter Pflanzengier nicht ein Foto gemacht hatten. Also packte ich schnell die Digi aus um diese Bilder zu machen.











Wir freuten uns, daß auch Gerda noch mit ins Hotel fuhr, um den Tag mit einem gemütlichen Essen und noch ein bißchen quasseln ausklingen zu lassen.
Sehr müde ging ich dann ins Bett, geschlafen habe ich leider trotzdem sehr schlecht.
So war ich früh um sechs schon wieder auf den Beinen, als Belohnung durfte ich dann den nordischen Sonnenaufgang genießen.



Nach dem Frühstück waren Susanna und ich uns wiedermal einig, wir mußten unbedingt nocheinmal zum Kiekeberg. Viel zu früh kamen wir dort an und waren bei den allerersten, die Punkt neun durch das Tor drängten. Und wieder stürzten wir uns auf die aufgefüllten Pflanzentische.



Nicht nur wir fühlten uns im Freilichtmuseum so richtig sauwohl .....




Doch irgendwann muß man sich auch vom schönsten Pflanzenmarkt trennen, schließlich wollten wir noch zum Aboretum Ellerhop.
Nach dem Markt war Ellerhop gerade das richtige Kontrastprogramm. Zuerst noch eine Tasse Kaffee und dann ging es auf den Rundweg. Doch immer wieder mußten wir stehen bleiben, um die zum Teil riesigen Bäume zu bestaunen.



Ich konnte meinen Kuchenbaum bewundern


ich weiß nun, wie ich meine Gunnera warm eingepackt über den Winter bringe


bin gespannt ob auch meine Felsenbirne diese Größe erreicht


und wir genossen einfach diesen wunderschönen Park




Dann hieß es wieder Abschied nehmen und es ging zurück in den Schwarzwald.

Spät abends befreite ich noch meine Pflanzenkinde aus dem Koffer.


Sämtliche Pflanzen hatten den Flug bestens überstanden.


Wir hatten übrigens Untergewicht ! Acht Kilogramm zu wenig hatte ich im Koffer, wieviele Pflanzen das hätte sein können - ich darf garnicht darüber nachdenken. Das nächste Mal muß eine Waage mit.

Zum Schluss noch ein paar Bilder meiner Neuzugänge

















Dieser farnblättrige Lerchensporn stammt nicht vom Kiekeberg, sondern aus dem Garten von Susanna - freu

Freitag, 10. April 2009

Nur kurz

So kurz vor Ostern häufen sich bei mir jede Menge Termine, es geht bei uns so richtig schön rund - wieder mal. Es bleibt mir nicht einmal Zeit, ein paar Gartenfotos zu machen, doch trotz allem für 'Tasse sucht Teller' habe ich mir Zeit genommen.
Dies ist ein Geschirrbasar, an dem zugunsten der Illenau, einem großen historischen Gebäudekomplex, Geschirr mit allem was dazu gehört gespendet wird und man dann für kleines Geld kaufen kann.
Diese Veranstaltung findet im jährlichen Wechsel mit einem Bücherbasar statt.
Schon einige Zeit vor Öffnung stand eine größere Menschenmenge Schlange. Und das
Anstehen hat sich wie immer gelohnt.
Auf dem Bild seht ihr die erstandenen Schätze, die sage und schreibe gerade mal 24 € teuer waren.
Ärgerlich war dieses mal, daß sich ein nicht sehr netter Mensch, meine große zurückgelegte Vase mit Salzglasur erschwindelt hat - schade.



Ich hoffe, daß ich über die Ostertage Zeit finde, in Ruhe mit der Kamera ein paar Gartenereignisse festzuhalten.



Allen blog-Freunden und Lesern wünsche ich ein schönes Osterfest