Das war der Trog im September 2007
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich 3 Tröge aufgereiht. Bepflanzt zum Teil mit Einjährigen, wirklich schön sah es eigentlich nicht aus.
Im Frühjahr kam dann ein 4. Trog hinzu. Nach einigem Überlegen, wie ich die Tröge möglichst pflegeleicht - ich wollte auf keinen Fall gießen müssen, auch wenn der Brunnen auf Armlänge ist - beschloß ich einen Versuch mit Dachwurzen, Sedümern und
ein paar anderen möglichst anspruchslosen Pflanzen zu machen.
Alle 4 Tröge gefielen mir eigentlich ganz gut, doch am schönsten fand ich diesen, den ich euch im Jahresverlauf zeigen möchte. Den seltsamen Vogel erstand ich auf einem Flohmarkt (wieder mal) es war Liebe auf den ersten Blick.
So sah das Ergebnis am 13. Mai 2008 aus:
Da ich zu Jahresbeginn einige Dachwurze und auch Sedümer kaufte, fiel mir die Bepflanzung relativ leicht. Manche Pflanzen habe ich im Verlauf des Jahres ergänzt.
Kaum 2 Wochen später, meint man, daß die Pflanzen Fuß gefaßt haben.
Ende Mai
Mein Vogeltrog am 30. Juli 2008
Mit Wehmut seh ich den Dachwurz rechts blühen, er hat nur eine kleine Tochterrosette und ich weiß nicht, ob ich diesen kleinen Dachwurz durchbringe. Doch mein als vermißt geglaubter kleiner Knöterich, den ich von einem Gärtner im botanischen Garten München, hat sich ausgesät - ich freu mich riesig darüber.
Genau einen Monat später, 30. August 2008
Der Köterich hat sich kräftig breit gemacht und sich mit seinen rosaroten Blütchen geschmückt. Schön, so hab ich Hoffnung, daß er auch 2009 wieder erscheint.
Noch ein Blick auf die anderen 3 Tröge. Auch sie haben sich fürs erste Jahr ganz gut entwickelt.
Ich bin zufrieden. Schön wär es natürlich, wenn sie den Winter gut überstehen.
Schau mer mol.
Das absolut faszinierendste Blümchen aus der Trogbepflanzung war für mich dieser kleine Reiherschnabel.
11 Kommentare:
Liebe Monika,
der Trog hat sich ja im Laufe des Jahres ganz wunderbar entwickelt. Ich habe auch einige Kästen und Töpfe mit den Schönheiten bepflanzt. Hast Du denn eine besondere Methode, wie Du Deine Tröge überwinterst? Ich habe meine in diesem Winter natürlich nah ans Haus geholt und trocken gestellt, zusätzlich aber alle Pflanzen mit einem Vlies abgedeckt. Hast Du das auch schon mal ausprobiert?
LG Gartenliesel
Das sind ja ganz originelle "Töpfe" und die Bepflanzung sieht toll aus. Wie schnell doch sich das Aussehen verändert, bzw. wie schnell die Pflanzen wachsen und sich ausbreiten in so grossen Trögen. Hast du dazwischen auch Frühlingsblüher gestecckt?
Lieben Gruss aus einem sehr frostigen und wiederum schneebedeckten Garten,
Barbara
Hallo Monika!
Total interessant ist so eine Fortsetzungsgeschichte. Schön dokumentiert.
VLG Gudi
Kann mich noch gut an den Anfang der Troggeschichte erinnern. ich hab ja auch welche, doch meine sind zum Teil mit kleines Hostas und zum teil mit Fuchsien bepflanzt. Da sie sehr schattig stehen, würden Sedümer da nur mickern. Aus alle Fälle sieht es klasse aus und passt auch materialmäßig gut zusammen!
LG Lis
Hallo Monika,
Deine Tröge gefallen mir sehr gut. Die Pflanzen scheinen sich wohlzufühlen, so wie sie wachsen. Ich habe leider nur ziemlich kleine Gefäße für meine Wurzen, aber ich liebe sie auch. Weiterhin viel Freude damit.
Ein gesundes neues Jahr wünscht Dir
Margrit
Toll dein Troggeschichte, sehr infomativ.
wünsche dir weiterhin viel Spass an deine schönen Tröge.
Ein schönes WE
Lg Waltraud
Hallo Monika,
toll haben sich die Pflanzen im Laufe des Jahres entwickelt.
Ich habe auch so einen Schweinetrog mit Wurzen bepflanzt, aber leider sah der Trog bzw. die Bepflanzung nicht so schön aus. Die Rosetten wurden immer kleiner. Ich nehme an, dass das Substrat zu nass war. Wieviele Löcher haben denn deine Tröge?
LG
Angelika
Sehr schön deine Tröge und die Pflanzen haben sich auch gut entwickelt in der Zeit. Ich habe auch ein paar Töpfe mit Wurzen bepflanzt, die überwintern auf meiner überdachten Terrasse, nah am Haus.
LG, Sabine
Der Knöterich hat sich ein wunderbares Örtchen ausgesucht. Es ist schon erstaunlich wie schnell sich die Bepflanzung in deinen trögen entwickelt hat. Meine Sedümer wachsen ja meist rückwärts.
Der Reiherschnabel ist ja wirklich süß
Bei mir ist gerade mein letzter Orleander IM Winterquartier erfroren und die Schmucklilie sieht erbärmlich aus. Heute morgen um 09:00 hatten wir -12° ich bange um meine Pflanzen und befürchte es hat sich einiges verabschiedet. Wen ich nur an mein armes, armes Amberbäumchen denke.
Liebe Monika,
eine schöne Troggeschichte! Für Gartenbesitzer und auch Balkonbesitzer gleichermaßen, anregend! Und wahrhaft interessant - die Entwicklung im Laufe der Zeit. Immer schöner ist er geworden. Und dies kleine Blümchen ist wirklich etwas Spezielles. Lieben Gruss, Brigitte
Gartenliesel, nein ich habe keine besondere Methode zum Überwintern. Ich laß sie stehen wie sie sind, zum Transportieren sind sie eh viel zu schwer.
Werde dann berichten, wer,was,wie den Winter überlebt hat.
Barbara, das mit den Frühlingszwiebeln ist eine gute Idee und werd ich mir merken.
Angelika, die Tröge haben jeweils 2Löcher. Darüber liegt grober Schotter, dann ein Unkrautvlies, dann Erde und Pflanzen.
Hab das einfach mal so ausprobiert.
Liebe Grüße und danke für eure Kommentare
Monika
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