In leicht abgewandelter Form hab ich es gleich ausprobiert, vor allem weil es ohne Eier zubereitet wird. Seit meiner Ernährungsumstellung letzten Dezember versuch ich so weit möglich ohne Eier auszukommen. Den Zucker hab ich durch Honig ersetzt, und somit hatte ich ein total vollwertiges Backrezept.
Das Apfelbrot schmeckt ähnlich wie unser Nuss- oder Hutzelbrot, ich finde es jedoch saftiger.
Vielleicht mag es jemand ausprobieren ?
--- 1500 gr. Äpfel ohne Kerngehäuse schreddern oder wie ich mit der groben Reibe raspeln. Unsere eigenen, ungespritzten Boskop-Äpfel werden natürlich mit Schale verarbeitet
dann
--- 200 gr. Feigen
--- 200 gr. Trockenfrüchte wie Pflaumen, Datteln, Birnen
kleinschneiden. Da wir diese Woche von unserer Verwandtschaft aus USA das alljährliche Trockenfrüchtepaket bekamen, konnte ich aus dem Vollem schöpfen.
An dieser Stelle, ein ganz herzliches Dankeschön an Ben und seiner Familie
mit
--- 200 gr. Rosinen oder Cranberries oder beides gmischt
--- 300 gr. Nüsse (Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse, was der Küchenschrank halt hergibt)
--- 2 Eßl. Honig
--- 200 - 250 ml Flüssigkeit in Form von Rum oder Kirschwasser, hab auch schon Restlikör verwendet
--- 1 gehäufter Tl. Lebkuchengewürz
--- 1 gestrichener Tl. Zimt
--- 2 Eßl. Kakao
--- frisch geriebene Zitronenschale
und den Äpfeln in einer großen Schüssel mischen und über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Tag 1 kg Mehl - ich nehm natürlich frisch gemahlenenes Dinkelmehl - mit 2Päckchen Backpulver unter die Fruchtmischung rühren.
In Formen füllen, ergibt 3 normale Kastenformen, oder mehrere kleine Formen oder auch in Sturzgläser.
Bei mir sah das dann so aus
Und fertig gebacken
lecker oder ?
Ich hoffe meine beide Freundinnen haben sich heute über ihre Apfelbrot-Versucherle gefreut.
Flora, mag das frische Apfelbrot übrigens in dünne Scheiben geschnitten mit Butter drauf. Das hab ich allerdings noch nicht ausprobiert.
Und weil ich gestern so voller Küchenelan war, hab ich aus dem Keller mein im Sommer angesetztes Kräutersalz geholt. Im blog von Seelenruhig hatte ich vom Nonnenhorner Sieben-Kräutersalz gelesen. Das hörte sich soo überzeugend an, daß ich es in Angriff nahm.
Ich sammelte hauptsächlich Wildkräuter wie:
Brennessel,
Giersch,
Beinwell,
Gundermann,
dazu Thymian, Bergbohnenkraut, Rosmarin und Maggikraut
Das ganze wurde fein zerkleinert und gewogen. Die gleiche Gewichtsmenge Ursalz untermischen und randvoll in ein Glas drücken. Dann war Geduld angesagt, das Glas im Kühlschrank oder im wie ich im kühlen, dunklen Erdkeller ziehen lassen.
Gestern war es dann endlich so weit. Ich öffnete das Glas und entgegen kamen mir ein herrlich würziger Geruch.
Dann habe ich das Kräutersalz auf einem Blech im Backofen bei ca. 70 °C getrocknet um es anschließend durch meine Mohnmühle - ein Tipp von Majorahn - zu drehen.
Heraus kam ein duftendes, sehr fein gemahlenes Kräutersalz,
Monikas-Hügeltraum-Kräutersalz.

Eine Scheibe frisches Sonnenblumenkern-Brot,
Nun weiß ich auch, warum wirklich gutes Kräutersalz sooo teuer ist. Es macht Arbeit und ist auch sehr zeitaufwendig. Man muß wirklich große Mengen Kräuter sammeln und verarbeiten um ein paar kleine Gläschen füllen zu können. Aber es lohnt sich unbedingt und für nächstes Jahr hab ich mir einige Kräuterkombinationen vorgenommen.
Noch eine schöne Adventszeit wünscht euch Monika
8 Kommentare:
Wow, das ist sehr fiel!!Und was wen es nicht lecker war???
LG von Thea
Liebe Monika,
das sind wirklich ganz tolle Tipps. Deine Erlaubnis vorausgesetzt, werde ich mir das ausdrucken. Für's Apfelbrot ist es nun zu spät, aber ich möchte das Rezept für das kommende Jahr aufbewahren.
Das Kräutersalz, das werde ich auf jeden Fall probieren. Das klingt sehr gut!
Ich wünsche dir noch eine schöne restliche Adventszeit mit liebem Gruss, Brigitte
Beides sieht sehr lecker aus.....und da ich bei Majorahn schon Kräutersalz in einem Gartenkurs hergestellt habe - kann ich "ohne" gar nicht mehr.
Ich benutze so etwas viel - ich hatte mir auch aus dem Allgäu ein tolles mitgebracht - dieses ist von der Zusammenstellung der Kräuter wieder etwas anders.
LG
Birgit
Ist ja lustig, ich habe mir erst gestern darüber Gedanken gemacht mich in der nächsten Saison mal an Kräutersalz zu versuchen. Ich würde mich sowieso gern mehr mit Kräutern befassen, mal sehen.
Mit dem Früchtebrot kannst du mich allerdings nicht in Versuchung führen. Die vielen getrockneten Früchte, dass mochte ich noch nie.
Bis bald und liebe Grüße Susanna
Liebe Monika, so ein Kräutersalz steht auch schon länger auf der Liste der Sachen, die ich ausprobieren möchte. So ein frisches Vollkornbrot mit Butter und dem köstlich duftenden Kräutersalz aus deiner Produktion stell ich mir grad sehr köstlich vor!
Liebe Grüße, Margit
Mama, das sieht toll aus, auch die Fotos, die du dazu gemacht hast. Das Apfelbrot durft ich ja auch schon kosten - in dünnen Scheiben wirklich superlecker und der ideale gesunde Snack für zwischendurch. Auf's Kräutersalz bin ich sehr gespannt. Freu mich auf Dich.
Liebe Monika,
ich kann gar nicht sagen, was mir besser gefällt: Dein Apfelbrot oder Dein Kräutersalz - beides sieht verlockend aus.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall ein schönes Weihnachtsfest mit Deiner Familie und ein gesundes Jahr 2010.
LG Gartenliesel
Liebe Monika,
ich wünsche dir und deinen Lieben ein frohes Fest und ein gutes Jahr 2010!
Mit liebem Gruss, Brigitte
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