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Sonntag, 13. Dezember 2009

Apfelbrot und Kräutersalz

Flora, eine liebe Gartenfreundin hatte vor einiger Zeit das Rezept für ein Apfelbrot in unser Gartenforum gestellt.
In leicht abgewandelter Form hab ich es gleich ausprobiert, vor allem weil es ohne Eier zubereitet wird. Seit meiner Ernährungsumstellung letzten Dezember versuch ich so weit möglich ohne Eier auszukommen. Den Zucker hab ich durch Honig ersetzt, und somit hatte ich ein total vollwertiges Backrezept.
Das Apfelbrot schmeckt ähnlich wie unser Nuss- oder Hutzelbrot, ich finde es jedoch saftiger.

Vielleicht mag es jemand ausprobieren ?

--- 1500 gr. Äpfel ohne Kerngehäuse schreddern oder wie ich mit der groben Reibe raspeln. Unsere eigenen, ungespritzten Boskop-Äpfel werden natürlich mit Schale verarbeitet


dann
--- 200 gr. Feigen
--- 200 gr. Trockenfrüchte wie Pflaumen, Datteln, Birnen
kleinschneiden. Da wir diese Woche von unserer Verwandtschaft aus USA das alljährliche Trockenfrüchtepaket bekamen, konnte ich aus dem Vollem schöpfen.
An dieser Stelle, ein ganz herzliches Dankeschön an Ben und seiner Familie



mit
--- 200 gr. Rosinen oder Cranberries oder beides gmischt
--- 300 gr. Nüsse (Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse, was der Küchenschrank halt hergibt)
--- 2 Eßl. Honig
--- 200 - 250 ml Flüssigkeit in Form von Rum oder Kirschwasser, hab auch schon Restlikör verwendet
--- 1 gehäufter Tl. Lebkuchengewürz
--- 1 gestrichener Tl. Zimt
--- 2 Eßl. Kakao
--- frisch geriebene Zitronenschale

und den Äpfeln in einer großen Schüssel mischen und über Nacht ziehen lassen.


Am nächsten Tag 1 kg Mehl - ich nehm natürlich frisch gemahlenenes Dinkelmehl - mit 2Päckchen Backpulver unter die Fruchtmischung rühren.

In Formen füllen, ergibt 3 normale Kastenformen, oder mehrere kleine Formen oder auch in Sturzgläser.
Bei mir sah das dann so aus


Und fertig gebacken

lecker oder ?

Ich hoffe meine beide Freundinnen haben sich heute über ihre Apfelbrot-Versucherle gefreut.

Flora, mag das frische Apfelbrot übrigens in dünne Scheiben geschnitten mit Butter drauf. Das hab ich allerdings noch nicht ausprobiert.



Und weil ich gestern so voller Küchenelan war, hab ich aus dem Keller mein im Sommer angesetztes Kräutersalz geholt. Im blog von Seelenruhig hatte ich vom Nonnenhorner Sieben-Kräutersalz gelesen. Das hörte sich soo überzeugend an, daß ich es in Angriff nahm.
Ich sammelte hauptsächlich Wildkräuter wie:
Brennessel,
Giersch,
Beinwell,
Gundermann,
dazu Thymian, Bergbohnenkraut, Rosmarin und Maggikraut

Das ganze wurde fein zerkleinert und gewogen. Die gleiche Gewichtsmenge Ursalz untermischen und randvoll in ein Glas drücken. Dann war Geduld angesagt, das Glas im Kühlschrank oder im wie ich im kühlen, dunklen Erdkeller ziehen lassen.

Gestern war es dann endlich so weit. Ich öffnete das Glas und entgegen kamen mir ein herrlich würziger Geruch.
Dann habe ich das Kräutersalz auf einem Blech im Backofen bei ca. 70 °C getrocknet um es anschließend durch meine Mohnmühle - ein Tipp von Majorahn - zu drehen.
Heraus kam ein duftendes, sehr fein gemahlenes Kräutersalz,
Monikas-Hügeltraum-Kräutersalz.



Eine Scheibe frisches Sonnenblumenkern-Brot, bestrichen mit guter Butter und darüber eine pudrige Prise Hügeltraum-Salz ............... mmmmmhhh

Nun weiß ich auch, warum wirklich gutes Kräutersalz sooo teuer ist. Es macht Arbeit und ist auch sehr zeitaufwendig. Man muß wirklich große Mengen Kräuter sammeln und verarbeiten um ein paar kleine Gläschen füllen zu können. Aber es lohnt sich unbedingt und für nächstes Jahr hab ich mir einige Kräuterkombinationen vorgenommen.

Noch eine schöne Adventszeit wünscht euch Monika

Sonntag, 8. Februar 2009

Eine vollwertige Leckerei

Auf vielfachen Wunsch nun das leckere Nuss-Schnitten Rezept, das auch gut als Bienenstich umfunktioniert werden kann.

Es ist etwas zeitaufwendig - doch der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen.

- 20 gr. Hefe + 1 Prise Salz in 125 ml Sahne auflösen
- mit 150 gr. fein gemahlenem Weizen gut verkneten
den Vorteig mit einer Folie abgedeckt ca. 50 Minuten gehen lassen

- 80 gr. Honig + 80 gr. Butter mit dem Vorteig verrühren
- nochmals 170 gr. Weizen einarbeiten
den Teig nochmals 50 Minuten abgedeckt ruhen lassen

In der Zwischenzeit
- 150 gr. Honig mit 125 gr. Butter erwärmen
- 250 gr. Walnüsse (man kann genauso gut zerkleinerte Mandeln nehmen) zugeben.
Ich hab glücklicherweise gefrorene Walnüsse zur Verfügung, die ich mit dem
Walholz noch in der Tüte grob zerkleinere.
- 8 Eßlöffel Sahne zugeben, das Ganze kurz aufkochen und dann auskühlen lassen.

Den Teig auf einem Backblech gleichmässig verstreichen. Ich leg dazu die Abeckfolie
auf den Teig und verteil ihn dann mit einer kleinen Teigrolle, die ich nicht mehr missen möchte.

Die rechte Rolle ist für Blechkuchen, die linke konisch zulaufende ist für runde Backformen.


Die Nußmasse wird dann auf den Teig gestrichen und bevor das Blech in den Backofen wandert ist eine letzte Ruhezeit von 25 Minuten angesagt.



Dann endlich wird gebacken, bei Ober- und Unterhitze 30 Minuten bei 200 °C. Dies ist jedoch je nach Backofen etwas unterschiedlich.
Das Ergebnis sieht so aus und ist superlecker - versprochen !



Und falls ihr unbedingt einen Bienenstich im klassischen Sinne daraus machen wollt, einfach den Teig mit halben Zutaten ganz dünn ausrollen, backen, Sahne drauf und das vorige Rezept drauf setzen. Das hab ich allerdings noch nicht ausprobiert, mir und meiner Familie und einigen anderen genügt der 'Deckel'

Über Rückmeldungen würd ich mich übrigens freuen.

Und der Spruch für die kommende Woche lautet :

Wenn wir an unsere Stärken glauben,
werden wir täglich stärker.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Einen schönen 2. Advent




Ein gemütliches Frühstück mit Mandelplätzchen (Rezept auf Cosmeas blog), Walnuß-Plätzchen und Walnußschnitten. Natürlich durfte auch unser Hutzelbrot nicht fehlen.
Die Mandelplätzchen müßt ihr probieren - ich habe sie diese Woche zum zweitenmal
gebacken, so lecker. Und sie sind ruckzuck gemacht.
Die Walnußschnitten habe ich neu ausprobiert, ein schönes Rezept zur Walnuss-Verwertung. Es wird in meinem Backordner aufgenommen.

Walnuss-Orangen-Schnitten
3oo gr. gemahlene Walnüsse
Saft von 2 Orangen
150 gr. Weizenmehl Type 1050
120 gr. Butter
150 gr. Rohrzucker (100 gr. reichen)
2 Eier
50 ml Honig
150 gr. Puderzucker

- aus Mehl, 100 gr. Walnüssen, 100 gr. Butter, 50 gr. Rohrzucker
und 1 Ei einen Mürbeteig herstellen.
- den Teig in Folie 30 Min. kalt stellen
- 4 Eßl. Orangensaft für den Zuckerguß beiseite stellen
- restl. Saft mit dem restl. Zucker und Honig aufkochen und 5 Min.
einköcheln lassen. Dann die restl. Walnüsse zugeben, nochmals
aufkochen und dann abkühlen lassen.
In die abgekühlte Masse das 2. Ei unterrrühren.

Die Hälfe des Teiges auf einem Blech zu einem Rechteck dünn
ausrollen.
Die zweite Hälte zwischen Klarsichtfolie genaus groß ausrollen.
Nussmasse auf die Blechhälfte streichen, 2 Teigplatte darauflegen.
Im vorgeheizten Ofen bei ca. 175 ° - 30 bis 35 Min. backen.

In der Zwischenzeit die 4 Eßl. Orangensaft erhitzen, 20 gr. Butter
zugeben. Puderzucker rein und zu einem glatten Guss verrühren.
Diesen Guss auf das noch heiße Gebäck streichen, auskühlen lassen.
Dann in Schnitten schneiden.

Vielleicht wundert ihr euch, daß meine Rezepte erst jetzt kommen.
Nun ich backe (wenn ich backe - smile) wirklich erst in der Adventszeit.

Sonntag, 25. November 2007

Überhaupt nicht langweilig

Der heutige Sonntag war überhaupt nicht langweilig. Meine Tochter hatte sich mit Freund angesagt um den Sperrmülltisch von dem ich euch im August erzählt hatte abzuschleifen und dann in ihre Wohnung zu stellen. Sie waren sich schon bewußt, daß diese Aktion eventuell nicht den gewünschten Erfolg zeigen könnte. Doch mit Feuereifer machten sie sich an die Arbeit.



Nachdem die ersten Teile abgeschliffen waren, stellte sich heraus, daß der Tisch aus wunderbarem Holz bestand. Als letztes nahmen die beiden dann die Tischplatte in Angriff. Ja, ich hatte es befürchtet - es kamen vorher nicht sichtbare Schrauben zum Vorschein.
Schade, die zwei hatten sich schon soviel Arbeit gemacht, sie waren durch und durch verstaubt.
Doch gottseidank, so ganz unnütz war diese Aktion nicht. Ich werde den Tisch lackieren und habe dann einen wunderschönen Gartentisch.

Mit einer gemütlichen Tasse Kaffee ließen wir diesen staubreichen Nachmittag ausklingen. Dazu gab es mein erstes Advents-Hutzelbrot.



Und da meine liebstes Töchterlein das Rezept dazu liegen gelassen hat (was uns so gar nicht verwundert - smile) bekommt sie es nun auf diesem Wege :

Süsses Nuß-Frucht-Brot

- 3 Eier mit einigen Tropfen Bittermandel- und Rumaroma und
90 gr. Zucker schaumig rühren
- 120 gr. feine Haferflocken
360 gr. gemischtes, sehr fein gewürfeltes Trockenobst
250 gr. Rosinen (ich nehme meist Cranberries)
120 gr. gehackte Haselnüsse (bei mir Walnüsse)
70 gr. gemahlene Mandeln und
2 TL Backpulver untermischen

Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform (30 cm) füllen
und bei 180 °C ca. 25 - 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Dieses Mal hatte ich die Masse in 2 kleinere Kastenförmchen gefüllt
und die restliche Masse mit 2 Teelöffeln als kleine Häuflein aufs
Backblech gesetzt. Das waren dann meine ersten Weihnachtsbrödle für
dieses Jahr.
Sie waren es - smile.

Ganz stolz möcht ich euch noch meine Stoffherzle vorstellen. Sie sind aus
rotem Filzstoff bzw. aus einem rotkariertem Bettzeug genäht und dann umhäkelt.
Diese beiden werden meinen diesjährigen Türkranz schmücken.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Sonntagskaffee

Heute hatte ich Kaffeegäste. Die Gartenzeit ruht - fast - und
so hatte ich Zeit, Freunde zum Kaffee einzuladen.





Natürlich gehören zu einer Kaffee-Einladung selbstgebackene
Kuchen.
Ich liebe es neue Rezepte auszuprobieren. Wenn mir ein Rezept
wirklich zusagt, dann kommt es in meinen Backordner. Auf diese
gesammelte Werke greife ich dann ab und an zurück, so auch heute.
Es gab einen Apfelrahmkuchen, schon x-mal gebacken
und doch jedesmal ein Geschmackserlebnis.
Das Rezept dafür findet ihr in Susannas Blog. Ich verwende meist
Boskopp-Äpfel und je nach Lust und Laune füge ich noch gehackte
Walnüsse oder Mandelstifte oder auch kleingeschnittenes Marzipan
unter die Apfelstückchen.
Heute habe ich eine gute handvoll Cranberrys daruntergemischt,
die ich meist statt Rosinen verwende.


















Und da es manchmal doch Leute gibt, die gerne 'trockene' Kuchen essen,
backe ich meist noch eine Alternative zum Obstkuchen.
Heute war dies ein Eierlikör-Kuchen, den ich dieses Mal nicht in
einer Kranzform sondern in größere Muffinformen, die verschiedene Blüten
darstellen ,gebacken habe. Dieses tolle Muffinblech mit 6 Blütenköpfen
sowie noch verschiedene andere Kleinformen habe ich aus einem
USA-Urlaub mitgebracht.
(Da die Ausfuhr von Pflanzen verboten ist, habe
ich mich auf Kuchenformen und Gartenbücher beschränkt - smile)
Diese Muffinblüten werden von groß und klein bewundert.
Einzelne Muffins lassen sich auch wunderbar als Reserveküchlein
einfrieren und sind im nu wieder aufgetaut.

Hier das Rezept für den Eierlikörkuchen, der sehr einfach zu backen
ist und auch lange frisch bleibt:

- 5 Eier schaumig rühren
- 250 gr. Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillinzucker dazurühren
- 1/4 ltr. Eierlikör
- 1/4 ltr. Öl dazugeben
- 125 gr. Mehl
- 125 gr. Kartoffelmehl
- 1 Päckchen Backpulver mischen und unterheben

Kranzform oder Kastenform gut ausfetten und mit Paniermehl ausstreuen.

Bei ca. 175 °C etwa 50 Minuten backen - je nach Herd !!!!