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Samstag, 15. Dezember 2007

3. Advent






Geschafft - auch wir haben heute endlich unseren Christbaum, eine Nordmannstanne direkt beim Bauern gekauft. Schließlich wohnen wir im Schwarzwald und etliche Bauern sind auf den Baumverkauf angewiesen.
Traditionsgemäß erledigen dies meine beiden Männer, jedoch nicht ohne genaueste Anweisungen meinerseits.
Nicht größer als 2 m und einen schönen, dichten, schlanken Baum wünschte ich mir.
Eine einigermaßen gleichmäßige Anordnung der Zweige sollte er auch haben. Ja, und bitte nachfragen, ob er auch bei zunehmenden Mond gefällt wurde.
Ihr seht, ich stell keine großen Ansprüche.

Bestens gelaunt kamen sie zurück. Den Baum hatten sie rasch gefunden, länger dauerte anscheinend der Genuß des Glühweines.
Mit der Wahl des Baumes bin ich zufrieden. Die fehlende Zweiglänge an einer Seite des Baumes kann ich akzeptieren, diese Seite wird zur Wand hin ausgerichtet. Denn auch ein Weihnachtsbaum hat halt seine kleinen Schwachstellen, genau wie wir.

Montag, 10. Dezember 2007

Weihnachtsmänner

Im Laufe der Jahre haben sich vielerlei Weihnachtsmänner bei mir angesammelt










Dieser hängt mitten im Raum und jeder der vorgeht, gibt ihm einen kleinen Schubs um sich an seinem lustigen aufundnieder zu erfreuen.















aus Salzteig







auf Schiern

Sonntag, 9. Dezember 2007

Einen schönen 2. Advent




Ein gemütliches Frühstück mit Mandelplätzchen (Rezept auf Cosmeas blog), Walnuß-Plätzchen und Walnußschnitten. Natürlich durfte auch unser Hutzelbrot nicht fehlen.
Die Mandelplätzchen müßt ihr probieren - ich habe sie diese Woche zum zweitenmal
gebacken, so lecker. Und sie sind ruckzuck gemacht.
Die Walnußschnitten habe ich neu ausprobiert, ein schönes Rezept zur Walnuss-Verwertung. Es wird in meinem Backordner aufgenommen.

Walnuss-Orangen-Schnitten
3oo gr. gemahlene Walnüsse
Saft von 2 Orangen
150 gr. Weizenmehl Type 1050
120 gr. Butter
150 gr. Rohrzucker (100 gr. reichen)
2 Eier
50 ml Honig
150 gr. Puderzucker

- aus Mehl, 100 gr. Walnüssen, 100 gr. Butter, 50 gr. Rohrzucker
und 1 Ei einen Mürbeteig herstellen.
- den Teig in Folie 30 Min. kalt stellen
- 4 Eßl. Orangensaft für den Zuckerguß beiseite stellen
- restl. Saft mit dem restl. Zucker und Honig aufkochen und 5 Min.
einköcheln lassen. Dann die restl. Walnüsse zugeben, nochmals
aufkochen und dann abkühlen lassen.
In die abgekühlte Masse das 2. Ei unterrrühren.

Die Hälfe des Teiges auf einem Blech zu einem Rechteck dünn
ausrollen.
Die zweite Hälte zwischen Klarsichtfolie genaus groß ausrollen.
Nussmasse auf die Blechhälfte streichen, 2 Teigplatte darauflegen.
Im vorgeheizten Ofen bei ca. 175 ° - 30 bis 35 Min. backen.

In der Zwischenzeit die 4 Eßl. Orangensaft erhitzen, 20 gr. Butter
zugeben. Puderzucker rein und zu einem glatten Guss verrühren.
Diesen Guss auf das noch heiße Gebäck streichen, auskühlen lassen.
Dann in Schnitten schneiden.

Vielleicht wundert ihr euch, daß meine Rezepte erst jetzt kommen.
Nun ich backe (wenn ich backe - smile) wirklich erst in der Adventszeit.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Freitag, 30. November 2007

Morgen früh



Morgen früh wird sich Sohnemann sofort auf die Suche nach seinem Adventskalender-Kranz machen. Bestimmt steht er in der Diele und macht erstmal ein enttäuschtes
Gesicht - kein Kranz wird an der gewohnten Stelle hängen.
Denn dieses Jahr hat unser Adventskalender zum erstenmal den Standort gewechselt, ich hab mich für 4 Wochen von meinem Lieblingsbild im Wohnraum getrennt. An dessen Stelle hängt nun unser traditioneller Adventskalender mit den selbstgenähten Säckchen.
Vor ein paar Jahren füllte ich 72 Säcklein, 3 Kränze wurden aufgehängt, eine abendfüllende Angelegenheit.




Mein Lieblingsbild.
Es ist schon seltsam, welch eine Anziehungskraft ein Bild ausüben kann. Gesehen habe ich das Bild auf einem Flohmarkt (wie könnte es auch anders sein) in Flensburg.
Sofort fühlte ich mich zu diesem ausdrucksstarken Bild hingezogen. Da ich davon überzeugt war, daß es für mich bestimmt nicht erschwinglich sein würde, habe ich mich erst gar nicht getraut nach dem Preis zu fragen. Wir hatten den Flohmarkt schon wieder verlassen, als ich meinem Mann sagte, ich müße unbedingt nochmal das Bild anschauen. Also kehrten wir um, es stand noch da. Zaghaft fragte ich nach dem Preis.
Es kostete unglaubliche 10 Euro. Ohne zu zögern, ohne zu handeln ! habe ich sofort bezahlt.
Wie oft betrachte ich dieses alte Mütterlein, daß so vertieft die Kaffemühle dreht.
Noch heute ist es mir unbegreiflich, daß sich jemand davon trennen konnte.