Sonntag, 2. Januar 2011

die andere Art Kinder zu bekommen - Pflanzenvermehrung

Letzten Oktober besuchte ich einen Flohmarkt :-).

Es war ein sehr erfolgreicher Flohmarkt und nicht nur Kunst und Krempel wanderte in mein Wägelchen. An einem Stand wurden Zimmerpflanzen verkauft - hübsche, interessante Pflanzen.
Da mich bei Zimmerpflanzen mein grüner Daumen total im Stich läßt, bin ich immer auf der Suche nach pflegeleichten Pflanzen, die es wenigsten 1 Jahr mit mir aushalten. Denn so ganz ohne Grün wirken Fenster halt doch etwas kühl und leblos.

Die Pflanze meiner Begierde sah auf den ersten Blick nicht nur interessant, sondern auch pflegeleicht aus.


Sie hatte wunderschöne grüngraue, flaumig beharrte Blätter.


Die Verkäuferin bezeichnete sie als absolut problemlos und langsam wachsend. Das war ein weiterer Pluspunkt, denn wenn man wie ich nur wenige Fenster hat, möchte man sie nicht mit riesigen Grünpflanzen verdunkeln.

Da die junge Frau einige solcher Pflanzen dabei hatte, dachte ich gleich darüber nach, daß ich dieses hübsche Teil doch selbst vermehren könnte und dann immer über Nachwuchs für meine beiden Fenster verfügen würde. Also fragte ich die Verkäuferin, wie man Ableger machen könne. Nun, die gute Frau, rückte nicht so recht mit der Sprache heraus. Ich solle halt mal versuchen ein Blatt in die Erde zu stecken. Es war offensichtlich, daß sie Angst um ihre nächstjährigen Geschäfte hatte.
Also suchte mir ein gut gewachsenes Exemplar aus.

Zuhause holte ich gleich eines meiner besten Bücher aus dem Schrank.


Pflanzenvermehrung von Alan Toogood


Da ich ja inzwischen doch einige wenige Pflanzenkenntnisse habe, wußte ich, daß es sich bei der erstandenen Pflanze um eine Sukkulentenart handeln müsse. Und tatsächlich, ich wurde fündig. Bei meinem hübschen Schätzchen handelt es sich um eine 'Kalanchoebeharensis'.
Die wundersame Pflanzenvermehrung sollte folgendermaßen funktionieren:
Man pflücke ein gesundes Blatt mit intaktem Stiel von der Mutterpflanze. Diese Blatt auf einem Draht auffädeln und an einen hellen, warmen Platz hängen, ohne direktes Sonnenlicht. An der Basis des Blattstiels sollten sich nach 3 - 6 Monaten kleine Pflänzchen zeigen. Wenn sie handliche Größe erreicht haben, ablösen und einzeln in kleine Töpfe mit Kakteenerde pflanzen.

Gelesen - getan. Ich fädelte ein Blatt auf, hängte es neben der Pflanze auf und wartete. Die ersten 4 Wochen tat sich nichts. Dann meinte man ein kleines Zipfelchen zu sehen. So nach und nach bildeten sich kleine Würzelchen, aber keine Pflänzchen.
Anfang Dezember war es so weit. Man konnte tatsächlich kleine Blättchen erahnen.

So sah das kleine Wunderwerk am 18. Dezember aus


Am 24. Dezember - die Blättchen sind deutlich gewachsen


Heute war schon ersichtlich, daß tatsächlich mehrere Pflanzen an diesem Blattstiel ihrem Pflanzenleben entgegen streben.


Das große Mutterblatt beginnt nun langsam von der Spitze her zu welken. Klar, muß doch dieses Blatt die jungen Pflänzchen ernähren.


Laut meinem Buch soll es ca. 1-2 Jahre dauern, bis ich neue Pflanzen habe.
Das wäre super, denn genauso lange halten es die meisten Zimmerpflanzen mit mir aus :-)

Freitag, 31. Dezember 2010

Silvester 2010



Rückblick
Es war ein gutes Jahr, vor allem weil ich seit diesem Jahr Omama sein darf, für mich nach meinen Kindern das größte Glück.
Es war ein gutes Jahr, weil es meinem großen Sohn gesundheitlich nicht schlechter ging - welch ein großes Glück.
Es war ein gutes Jahr, wir sind zufrieden und freuen uns aufs nächste Jahr.

Heute hab ich dieses im Netz gefunden und weil es mir so gut gefällt, möchte ich es an euch weitergeben :

Augenblicke

Ich wünsche dir, dass du oft den Zauber des Augenblicks erfährst.
Wenn du mit den Kindern spielst, denkst du nicht an die Unterlagen für das Finanzamt.
Wenn du einen romantischen Abend verbringst, denkst du nicht an die Präsentation morgen früh.
Wenn du einen kranken Freund besuchst, bist du nicht in Gedanken dabei deine Wohnung aufzuräumen.
Und wenn du fasziniert der untergehenden Sonne nachblickst, beschäftigst du dich nicht mit deinem Kontostand.
Ich wünsche dir, dass du jeden Augenblick deines Lebens als kostbares, einmaliges Geschenk betrachtest.
Was dir heute möglich ist, wird dir genau so nie wieder möglich sein.
Was ihr euch heute schenkt, werdet ihr euch so nie wieder schenken können.
Was du heute spürst, wirst du so nie wieder spüren können.
Worüber du dich heute freust, darüber wirst du dich so nie wieder freuen können.
Und was du heute zu tun wagst, kann dein Leben verändern.

Reiner Haak

In diesem Sinne grüße ich alle Freunde und Bekannte (die dieses Jahr etwas zu kurz kamen), alle Bloger und Blogerinnen, alle Leser

Eure Monika

Freitag, 24. Dezember 2010

Weihnachten 2010







Frohe Weihnachten




Monika vom Hügeltraum

Sonntag, 19. Dezember 2010

4. Advent 2010



Märchenhaft ausschauen tuts schon - der diesjährige Winter. Donnerstagnacht fing es an zu schneien. Freitagmorgen hatten wir über 30 cm Neuschneu. Nasser, schwerer Schnee - zu dritt schaufelten wir 1 1/2 Stunden. Erschwerend kam hinzu, daß wir fast nicht mehr wußten wohin mit dem vielen Weiß.



Fast auf den Tag genau - am 19. Dezember 2009. Schnee hatten wir auch, alle 4 Holzkerzen auf dem von meinem Papa gebastelte Adventskranz 'brannten'.

Heute morgen war es allerdings nicht ganz so einfach für ihn, die diesjährige Kerze 'anzuzünden' d.h. den gelben Holzdocht auf der 4. Kerzen anzubringen. Der Betontrog war völlig im aufgeschaufelten Schnee verschwunden. Zu sehen waren nur noch die Holzkerzen.






Geschafft, unser Adventskranz im Schnee

Samstag, 11. Dezember 2010

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder in der Adventszeit läutet der Postbote an der Tür um ein kleines Paket abzugeben.
Ein Paket aus dem fernen Amerika - aus Kalifornien


Was das Paket wohl enthält ?
Es ist gut eingepackt !


Hmmm - ein Beutel feinste kalifornische Pistazien



Darunter kommt ein weiterer Karton zum Vorschein


Die Spannung steigt ................


Lecker !!!! Allerfeinste kalifornische Trockenfrüchte: Äpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Kiwis, Mangos, Pflaumen


Alle Jahre wieder werden wir von Ben und Margaret mit diesen Köstlichkeiten verwöhnt.

Dear Ben and Margaret
Thank you very much for this wonderful christmas gift.
We are very happy every time, we get your present.





Ich wünsche allen noch eine schöne Adventszeit

Donnerstag, 18. November 2010

hübsch ......

hübsch oder nett, nicht ganz die richtigen Worte. Doch diese Kleinigkeiten im Garten und ums Haus machen einen Teil meines Gartens aus. Sie gefallen mir einfach und ich kann mich immer wieder darüber freuen

Ein Vögele vom Flohmarkt, eine rostige abgebrochene Gieskannenspritze und dahinter die kleinste Buchsart, die es geben soll.



Er darf das ganze Jahr draußen bleiben


Eines meiner Lieblingshühner von Raphaela vom Bodensee


Ein Geschenk meiner Gartenfreundin Susanne


Die Schale hat inzwischen einen neuen Platz eingenommen,


noch ein Vögele im Trog


und noch eins, es wacht über die letzten gelben Blätter meines kleinen Gingko



Einen Teil der hübschen Dinge habe ich letzten Sonntag ins Winterquartier gebracht, die restlichen werden bald folgen und die Weihnachts- und Winterdeko wird ihren Platz einnehmen.
Auch über dieses Röslein werd ich mich wohl nicht mehr lange freuen können.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Oktober

Im allerletzten Moment noch die allerletzten Momentaufnahmen aus dem Oktobergarten.

Viel zu kurz war für mich die Herbstblüte dieses Jahr. Die Asternblüte war sehr kurzlebig und auch die Herbstfärbung einiger Pflanzen wurde mit einer einzigen Frostnacht beendet.
Die Rebe 'Vitis coignetiace' hat es dieses Jahr geschafft der gelben Eisenleiter entlang in den Wipfel des alten Mirabellenbaums zu klettern. Die ersten Blätter hatten sich schon wunderschön dunkelrot verfärbt, als der Frost das Schauspiel abrupt beendete.



Auch die Dahlienblüte war in allerkürzester Zeit vorbei - schade, bei den heutigen Temperaturen von fast 20 °C wären sie nocheinmal zur Höchstform aufgelaufen.


Nur wenige Astern haben den Frost einigermaßen gut überstanden. Diese hier blüht in einem wunderschönen lila


Aster tataricus konnte die Frostnacht nichts anhaben. Die ersten geöffneten Blüten überstanden die Nacht völlig unbeschadet.

Ich habe sie an zwei Standorten im Garten gepflanzt. Gerade jetzt Ende Oktober / Anfang November freu ich mich über die sehr spät blühende Aster, die völlig standfest und kerzengerade wächst.


Auch gelb gehört zu den Herbstfarben. Sattgelbe Blütchen schmücken die weidenblättrige Sonnenblumen, die schon das ganze Jahr durch ihr interessantes Blattwerk die Blicke auf sich lenken. Gut, daß sie so spät blüht. Zu einem früheren Zeitpunkt wäre mir die Farbe zuviel, doch jetzt kann man das intensive Gelb vertragen.




Ein viel zarteres gelb hat die ebenso hohe Riesensonnenblume 'Helianthus giganteus 'Sheilas Sunshine. Sie benötigt jedoch etwas Halt, gut daß ich sie neben die Holzleiter gepflanzt habe. Somit kann ich sie einigermaßen unauffällig anbinden.


Zum erstenmal hat sich unser Amberbaum, der bei mir strauchartig wächst, mit einem roten Herbstkleid geschmückt.

Ich hatte ihn vorletzten Herbst in einer Baumschule für ganz wenig Geld bekommen, da die Baumspitze bei einem Sturm einfach abbrach. Inzwischen hat er mit vielen Seitenästen wieder ausgetrieben und ich hoffe, daß er die nächsten Stürme gut übersteht.

Nicht weit entfernt vom Amberbaum wird dieser Perückenstrauch seinen Platz bekommen.

Eigentlich habe ich schon einen rotblättrigen Perückenstrauch, doch dessen Herbstfärbung ist nicht zu vergleichen mit dem leuchtenden Rot von meiner neuen Errungenschaft. Außerdem soll auch die typische Perückenblüte viel schöner ausfallen.
Ich bin gespannt und werde mich nächstes Jahr überraschen lassen.

Noch immer blühen die einjährigen spanischen Gänseblümle in meinen Töpfen. Sie verzaubern mich jedes Jahr durch schlichte Einfachheit

Sie werden mich bestimmt noch einige Novembertage lang erfreuen.