- Ach ja, am unteren Pavillon, dessen Eingang links von dem sich bei jedem Windhauch wiegenden Gras Hakonechloa macra und dem dahinter stehenden später weiß blühenden Sanguisorba eingerahmt wird.

Dann rechts davon eine Clematis und hier beginnt auch meine Hostalandschaft. Bis vor einem Jahr stand hier ja auch ein großer alter Zwetschgenbaum mit Ramblerrose American Phillar. Nachdem beide letzten Herbst dem Sturm zum Opfer fielen, haben wir sehr lange gesucht um ein passenden Gehölz für diese Stelle zu finden. Letztendlich haben wir uns dann für einen rotblättrigen Zierapfel entschieden. Aber er wird wohl noch ein paar Jährle benötigen um seine ihm zugedachte Leitposition einzunehmen. Geduld ist wieder mal angesagt.

Auf den Treppenstufen säen sich jedes Jahr unzählige kleine schwarze Veilchen aus, die immer Abnehmer finden.

Der Treppe entlang wechseln jeweils Hosta und Taglilien miteinander ab. Es sind Taglilien in gedeckten Farben, so daß sie den Hostas nicht die Schau stehlen und trotzdem ab Juli auch in diesem Bereich Blüten zu sehen sind.

Am Ende der Treppe dann diese Schönheiten, dieses Jahr sind die Hostas nach einer richtig langen Anlaufzeit unglaublich gewachsen. Ich werde wohl nächstes Jahr einige Hostas teilen müssen.

Zwischen den Hostas wachsen im oberen Schattenbereich einige Farne und auch verschiedene Knöteriche. Dieses Jahr haben sich zwischen den Pflanzen Unmengen von Mohn und Fingerhut ausgesät, es war ganz schön mühsam diese zu entfernen. Drei verschiedene Hortensien sitzen ebenfalls in diesem Beet. Während Endless Summer jedes Jahr überreich blüht, sind die beiden anderen noch etwas kümmerlich.

Bleiben darf auch Lunaria rediviva, der ausdauernde Silberling. Im Gegensatz zu seinen einjährigen Geschwistern mit den mehr rundblättrigen Samenständen hat rediviva mehr schmale, spitz zulaufende Samenstände. Beide Arten sind toll in herbstlichen und auch weihnachtlichen Dekorationen.

Über die Treppensteine legt sich diese hübsche Campanula poscharskyana mit weißem Auge.

In einem fast unwirklichen blauen Farbton blüht diese Vergißmeinnichtblüten ähnliche Pflanze, die ich letztes Jahr aus Samen gezogen habe und sich dieses Jahr dann selbst ausgesät hat.

Jetzt machen wir einen kleinen Schlenker und laufen an einem unserer Kirschbäume vorbei an die untere Gartengrenze.

Auch wenn die Kirschbäume meinem Mann als Fruchtlieferanten für sein selbstgebranntes Kirschwässerle dienen, ein bißchen gartentauglich aufgehübscht werden sie schon

Sodele jetzt sind wir unten angelangt, wo ich einen von den Mäusen im Wachstum gestoppten Kirschbaum als Kletterhilfe für die Rose Ghislaine de Féligonde umfunktioniert habe. Ich hoffe, die Rose legt bei ihrem Wachstum endlich mal einen Zahn zu, schließlich macht es ihr die dunkelpinkfarbene Clematis vor.

Der Rose gegenüber wächst die allerschönste Euphorbiensorte in meinem Garten. Die fantastisch gelbgrünen Blüten (die streng genommen, gar keine Blüten sind) haben eine unglaubliche Leuchtkraft.

Genug von dieser Ecke, es geht wieder bergan Richtung Sonnenhügel zum nächsten Hangbeet.

Doch halt - eine Bank - machen wir erstmal eine kleine Pause.
Dann bis zum nächstenmal ................
































